Ausbildung bei der Stadt Tuttlingen

Im Video kommen nacheinander aktuelle Auszubildende der Stadt Tuttlingen aus den unterschiedlichsten Ausbildungsbereichen zu Wort.

Im Folgenden sind Ihre Aussagen im Wortlaut aufgeführt:
  • Adrian Specht
    • Also man sollte flexibel sein, offen, auch für schwierige Situationen zum Beispiel, dass man da einen Weg finden kann – gemeinsam. Man sollte teamfähig sein, weil wir haben im Team auch eigentlich relativ häufig kollegiale Beratung, wo wir uns dann gegenseitig unterstützen können. Man sollte außerdem auch mal gelassen reagieren können, wenn jemand blöd kommt zum Beispiel, wenn jemand nicht direkt die Hilfe annehmen möchte, die man ihm geben kann, dass man einfach einen zweiten Weg suchen kann.
    • Also ich studiere Soziale Arbeit hier in Tuttlingen bei der Stadtverwaltung und bin dort vor allem an den Schulen eingesetzt, dem Jugendtreff, in der offenen Jugendarbeit, in der mobilen Jugendarbeit, heißt auch im Streetwork zum Beispiel und einfach da zu sein für Jugendliche, ihre Anliegen und Probleme und dann auch gemeinsam einen Weg zu finden.
    • Also was mir sehr gut gefällt, ist, dass es ein duales Studium ist. Das heißt für drei Monate in Villingen an der Hochschule und dann wieder für drei Monate hier in Tuttlingen in der Praxis. Heißt, ich kann Theorie und Praxis perfekt verbinden und kann Inhalte aus der Theorie direkt hier als Praxis quasi übernehmen.
    • Außerdem sehr schön finde ich, dass ich einfach offen arbeiten kann. Ich kann meine eigenen Interessen miteinbringen, kann kreativ arbeiten, kann mit und für Menschen arbeiten und es macht einfach sehr viel Spaß auch im Team zu arbeiten.
  • Franziska Schmid
    • Auf jeden Fall sollte man offen auf Leute zugehen können, man sollte unter Stress arbeiten können, weil der Wechsel zwischen Studium und Betrieb ist halt schon schwierig – würde ich jetzt mal sagen. Weil die normalen Studenten ihre Semesterferien haben, haben wir halt nicht – wir haben unseren normalen Urlaub.
    • Man sollte auf jeden Fall mit dem ganzen Herzblut dabei sein, weil wenn man nur so halblebig lebt, das merken unsere Kunden eben auch. Und man sollte, finde ich, auf jeden Fall teamfähig sein, weil wir hauptsächlich in Teams unsere Projekte planen und es da halt nicht geht, wenn man dickköpfig ist oder so.
    • Mein Studiengang heißt Messe-, Kongress- und Eventmanagement. Ist eine Abzweigung vom BWL-Zweig und man macht hauptsächlich betriebswirtschaftliche Sachen. Sowas wie Controlling, Buchhaltung, aber auch veranstalten von Messen, Veranstaltungen, Künstlerbetreuung, Künstlercatering… Also es ist ein ganz bunter Mix aus allem eigentlich.
    • Am meisten Spaß macht mir die Abwechslung, die ich in meinem Beruf habe, weil kein Tag wie der andere ist. Also jeder Tag bringt was Neues mit und mir macht es Spaß mit Menschen zu arbeiten, aber gleichzeitig auch meinen Bürotätigkeiten nachzugehen. Und somit habe ich viel Abwechslung in Beruf und das macht mir Freude.
  • Lea Kurtz
    • Also ich finde man sollte eine gute Auffassungsgabe haben, eben durch das, dass teilweise auch Bürger anrufen oder auch vorbei kommen mit sehr vielen Anliegen auf einmal. Und auch wegen den Gesetzen, die man in der Berufsschule durchnimmt.
    • Und man sollte auch gute Grundkenntnisse in Word und Excel haben.
    • Also ich mache momentan die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im ersten Lehrjahr und meine täglichen Aufgaben sind eben Dokumente bearbeiten, Akten anlegen, Akten bearbeiten, mit Bürgern in Kontakt treten und denen weiterhelfen und beraten.
    • Also am besten gefällt mir, dass die Ausbildung sehr abwechslungsreich ist. Also wir wechseln regelmäßig in verschiedene Abteilungen, damit wir auch so viel wie möglich mitbekommen.
  • Tim Steffan
    • Man sollte Teamfähigkeit mitbringen, weil man muss oft anderen Leuten helfen oder unterstützen. Man sollte auf jeden Fall Geduld mitbringen, weil nicht immer alles gleich auf Anhieb funktioniert. Und ansonsten halt Motivation.
    • Ich mache die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Da schauen wir, dass die Fahrzeuge im Bauhof funktionieren und Probleme so schnell wie möglich repariert werden, dass weitergearbeitet werden kann.
    • Am meisten Spaß macht mir die abwechslungsreiche Arbeit, verschiedene Sachen, immer was Neues, es wird nie eintönig oder so.
  • Yuliia Chylikina
    • Zuerst, und am aller wichtigsten, man muss Kinder mögen, mit Kindern sich – ja genau – zu beschäftigen, mit Kindern arbeiten, mit Kindern spielen. Man muss auch ein bisschen Kind irgendwo da Innen sein – genau. Und – ja und keine Angst vor Kindern haben.
    • Mein Name ist Yuliia Chylikina, ich mache eine praxisorientierte Ausbildung bei der Stadt Tuttlingen als Erzieherin. In meinen Aufgaben gehört Kinder zu erziehen, sie zu beschäftigen, ja, etwas Neues beizubringen.
    • Also allgemein gefällt mir alles – ja klar – weil ich mit Kindern allgemein sehr gerne arbeiten mag.
    • Vorher habe ich ein FSJ – freiwilliges soziales Jahr – gemacht, in dem Kindergarten wo ich momentan jetzt bin und es hat mir sehr gefallen und deswegen habe ich mich wieder für diesen Kindergarten entschieden, um mit Kindern zu arbeiten.
  • Arved Bohn
    • Auf jeden Fall eine recht – ich sag mal – recht gute körperliche Kondition, weil das ist natürlich kein Bürojob, wo man den ganzen Tag am Rechner sitzt. Da muss man auch schon mal mit anpacken, jetzt irgendwie Saal stuhlen oder so – was auch mal mehrere Stunden dauern kann, je nachdem wie viel Leute man ist. Also das sollte man auf jeden Fall mitbringen und natürlich auch ein Interesse für die gesamte Technik und auch im Allgemeinen für Veranstaltungen.
    • Ich mach eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker bei der Stadthalle in Tuttlingen. Und – wie der Name schon sagt – Veranstaltung und Technik, das heißt also man plant die Technik für eine anstehende Veranstaltung, jetzt zum Beispiel grad hier in der Stadthalle.
    • Wir betreuen auch noch die Angerhalle in Möhringen und wir machen auch noch Honberg-Sommer, oben auf der Honburg in Tuttlingen.
    • Am meisten Spaß bei der Ausbildung macht mir, wenn jetzt zum Beispiel eine Fremdproduktion da ist, dass man eben diese Backstageatmosphäre hat. Also man lernt die Techniker von denen kennen, die zeigen einem ihr Setup, also was für Konsolen die benutzen, wie alles programmiert ist, wie alles geschaltet ist. Und natürlich auch die Durchführung der Veranstaltung, sei es jetzt unten im Saal am FOH oder hier oben in der Regie.
    • Wenn man sieht – okay die machen das jetzt entweder manuell oder die haben eine Setliste, die automatisch abläuft. Und dass man einfach die Unterschiede sieht, wie von Techniker zu Techniker, dass da jeder seine eigene Strategie hat – sag ich jetzt mal – und das man auch davon lernen kann.
    • Und natürlich auch – meiner Meinung nach – wenn dann jetzt die Veranstaltung zu Ende ist, alles abgebaut ist und man weiß es hat alles perfekt funktioniert. Es gab keine Schwierigkeiten, das ist einfach ein tolles Gefühl.
  • Christiane Wulf
    • Also man sollte auf jeden Fall kreativ sein, körperlich belastbar und gerne in der Natur sein.
    • Also ich mach die Ausbildung zum Landschaftsgärtner auch bei der Stadt Tuttlingen. Meine Aufgaben sind eigentlich der Unterhalt von Grünflachen – öffentlichem Grün. Beinhaltet Rasen mähen, Bäume schneiden oder Wechselflor.
    • Mir macht am meisten Spaß einfach die Arbeit an der Pflanze beziehungsweiße das draußen sein – bei jedem Wetter.
  • Daniel Haas
    • Also einerseits natürlich Interesse an IT, an Computern – bisschen Kenntnis ist auf jeden Fall gut. Aber andererseits sollte man auch mit Menschen gut umgehen können. Grad wenn jemand anruft und vielleicht nicht so gut gelaunt ist, weil irgendwas nicht funktioniert, dann ist es immer gut, wenn man ihm erstmal gut zu reden kann und sagen kann man kümmert sich und dann klappt danach auch wieder alles. Das ist gut.
    • Also ich mache ja die Ausbildung zum Fachinformatiker – Systemintegration und es gibt viele verschiedene Aufgaben, die ich so an einem normalen Arbeitstag mache.
    • Eines zum Beispiel ist PCs austauschen, das heißt einfach Programme erstmal, die die Nutzer haben – spezielle – die quasi sich rausziehen, auf dem neuen PC installieren und wenn das dann soweit fertig ist, dann den PC austauschen – mit allem was dazu gehört, Tastatur, Maus. Dass die Nutzer dann wieder normal arbeiten können, am nächsten Tag.
    • Dass sie so abwechslungsreich ist - es gibt eben viele Sachen. Einerseits PC´s austauschen eben, dann aber auch Netzwerktechnik, Server reparieren, wenn sie mal kaputt sein sollten oder auch austauschen.
    • Dann so die alltäglichen Sachen, wie der Nutzer kann sich nicht anmelden oder hat irgendein Problem mit einem Programm, ihm fehlen irgendwelche Berechtigungen, dass er ein Programm nicht downloaden kann.
  • Noah Faude
    • Man braucht Interesse an der Natur, am Beruf auf jeden Fall. Vielleicht auch ein bisschen körperliche Fitness, sollte auch dabei sein. Aber sonst – einfach wenn man gern draußen ist, gern was in der Natur macht, dann ist das eigentlich der perfekte Beruf dafür.
    • Also ich lern Forstwirt in Möhringen bei der Stadt Tuttlingen und meine Aufgaben sind immer unterschiedlich. Je nachdem, gibts mal – im Winter macht man viel Holz, Holzernte, man hat viel Pflegemaßnahmen im Wald zu machen.
    • Und ja – man muss einfach bei der Waldgestaltung dabei sein, das ist was, was über Generationen geht. Das – ja einfach auch für die Zukunft, wie man klimawandelmäßig, einfach das aufbauen, dass der Wald bereit ist für die Zukunft, mehr oder weniger.
    • Was mir am meisten Spaß macht, ist eigentlich schon das Holz machen selber. Also das Bäume fällen, weil man muss immer hochkonzentriert sein. Das ist die gefährlichste Arbeit, wo wir durchaus machen. Das macht mir einfach am meisten Spaß.
  • Tim Augenstein
    • Einmal Teamfähigkeit, dann die Hilfsbereitschaft, dass man auch zügig arbeiten kann und dass man halt nicht verschlafen oder so im Betrieb kommt, immer halt top und munter ausgeschlafen in Betrieb kommt.
    • Ich bin gerade im ersten Lehrjahr zum – zur Ausbildung zum Straßenwärter bei der Stadt Tuttlingen. Meine Aufgaben sind, pflastern, asphaltieren, Schlaglöcher stopfen im Winter. Im Winter auch Räum- und Streudienst machen, Überwege freihalten von Schnee und Eis.
    • Das meiste hier an dem Spaß, ich kann auch selbstständig die Arbeiten ausführen.
    • Ich darf auch – wenn ich dann den Autoführerschein hab oder so – danach hier dann die Maschinen bedienen und alles.
    • Auf was ich mich halt sehr hier in dem Betrieb freu, wenn ich den Autoführerschein fertig hab, darf ich mit dem LKW-Führersein anfangen. Und dann hier LKW fahren.
  • Käthe Dalmann
    • Man sollte auf jeden Fall offen sein, fröhlich sein, man sollte sich auf jeden Fall für den Kulturbereich interessieren – da geht’s ja auch hauptsächlich drum in dem FSJ Kultur. Und ja, das finde ich sind so die wichtigsten Sachen. Vielleicht einfach eine positive Einstellung dazu.
    • Ich mach ein FSJ bei den Tuttlinger Hallen. Also ich bin bei der Stadt eingestellt und ich bin speziell bei den Tuttlinger Hallen. Und das FSJ geht ein Jahr, also von September bis Ende August.
    • Und bei den Tuttlinger Hallen mach ich sehr viel verschiedene Sachen, also ich bin in sehr vielen verschiedenen Aufgabenbereichen.
    • Ich hab so die Möglichkeit in jeden Bereich mal reinzuschauen und da sind unter anderem sehr allgemeine Aufgaben, sehr viel organisatorische Aufgaben.
    • Ich bin mit für die Post zuständig, also ich mach so Postgänge und so Zeug. Dann arbeite ich viel in der Buchhaltung mittlerweile. Und auch in der Öffentlichkeitsarbeit.
    • Und ab und an arbeite ich auch in der Ticketbox, das ist die Vorverkaufsstelle der Tuttlinger Hallen und hab dort dann auch mal den direkten Kundenkontakt beim Kartenverkauf.
    • Und ja wenn es sich ergibt auch ab und an mal im Catering.
    • Ist schwierig zu sagen, also ich mag es eigentlich mal in jedem Bereich zu arbeiten. Das ist für mich das Tolle an dem FSJ, dass man nicht nur in einem Bereich und in einem Beruf ist, sondern halt auch die Möglichkeit hat mal überall reinzuschauen.
    • Aber grade in der Buchhaltung fühle ich mich sehr wohl, weil es war am Anfang schon so ein bisschen eine Aufgabe, sich da rein zu finden. Aber mittlerweile, wenn man da wirklich drin ist, dann macht es schon Spaß und man wird auch so eine bisschen gefordert.
  • Joseph Windy
    • Man muss mitbringen, bei uns als Zimmermann, ich kann sagen, man muss viel Kraft haben, gute Laune – also ohne gute Laune geht’s nicht bei uns.
    • Ich mach eine Ausbildung als Zimmermann bei der Stadt Tuttlingen.
    • Wir sind für Spielplätze verantwortlich. Wir machen alle 2 Jahre eine Kontrolle bei den Spielplätzen. Wir machen auch Bänke, wir bauen auch Brücken, wir erneuern Bänke, wir tauschen Bänke aus, wenn sie kaputt sind – wir bauen sie ab und tauschen sie aus.
    • Mir macht es am meisten Spaß, wenn ich mit den Maschinen selbst arbeiten kann, wenn ich etwas alleine bauen kann. Wenn ich den Plan alleine schreiben kann, das macht mir am meisten Spaß.