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Coronavirus

Auch nach einem Jahr prägt die Corona-Pandemie unseren Alltag. Um eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen und so auch wieder Lockerungen zu ermöglichen, ist es wichtig, sich an verschiedene Regeln und Vorsichtsmaßnahmen zu halten. Die entsprechenden Hinweise können sich kurzfristig ändern. Hier finden Sie aktuelle Informationen.

Aktuelle Inzidenzwerte

(7-Tage-Inzidenz, Stand 5. Mai 2021)

  • Stadt Tuttlingen: 331,5
    (Vortag: 339,7, Quelle: eigene Berechnung, 5. Mai 2021)
  • Landkreis Tuttlingen: 247,9
    (Vortag: 262,1, Quelle: Landesgesundheitsamt, 4. Mai 2021)
  • Land Baden-Württemberg: 161,0
    (Vortag: 173,0, Quelle: RKI, 5. Mai 2021)

Corona-Teststationen in Tuttlingen

Die Corona-Verordnung ab dem 24. April

Mit Beschluss vom 23. April 2021 hat die Landesregierung die Corona-Verordnung erneut geändert. Die Änderungen treten am 24. April 2021 in Kraft.

Mit der aktuellen Änderung der Corona-Verordnung des Landes passt Baden-Württemberg die generellen Regelungen und die Notbremsen-Regelung an die bundeseinheitlichen Vorgaben des novellierten Infektionsschutzgesetzes des Bundes an.

Generelle Regelungen ab dem 24. April:

  • Absenkung der Altersgrenze bei Ausnahmeregelungen für Kinder, wie beispielsweise bei den Kontaktbeschränkungen oder bei Sport im Freien in Gruppen, auf einschließlich 13 Jahre (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres = 14. Geburtstag).
  • Fitnessstudios dürfen für dienstliche Zwecke, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport öffnen. Im Übrigen bleiben Fitnessstudios auch bei einer Inzidenz unter 100 geschlossen.
  • Erlaubt ist weiterhin der kontaktarme Freizeit- und Amateursport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit. Liegt die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis über 100* ist Sport nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit.
  • Buchhandlungen dürfen unter den Auflagen für den Einzelhandel wieder öffnen und sind von der Notbremse ausgenommen.
  • Zoologische und botanische Gärten dürfen bei einer 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis unter 100 unter den Voraussetzungen für Click&Meet geöffnet bleiben und wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. Voraussetzung ist ein tagesaktueller (nicht älter als 24 Stunden) negativer Corona-Schnelltest, der durch eine offizielle Stelle durchgeführt wurde.

Anpassung Notbremse in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100*:

  • Hier gelten nun die Regelungen aus § 28b des novellierten Infektionsschutzgesetzes (IfSG) des Bundes. Da Bundesrecht vor Landesrecht geht, darf Baden-Württemberg nicht hinter den Regelungen des Bundesgesetzes zurückbleiben. Um die Einheitlichkeit der Reglungen zu wahren, verzichtet Baden-Württemberg weitestgehend darauf, Regelungen aus dem IfSG zu verschärfen. Im Einzelnen ändern sich durch die bundeseinheitliche Regelung folgende Punkte zu den bisherigen Regelungen in Baden-Württemberg:
    • Treffen sind weiterhin mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Personen möglich. Allerdings hat der Bund die Altersgrenze für die von der Personenzahl ausgenommenen Kinder auf einschließlich 13 Jahre abgesenkt (vorher: einschließlich 14 Jahre).
    • Veranstaltungen im Rahmen von Todesfällen, wie Aussegnungen, Urnenbeisetzungen, dürfen nur mit maximal 30 Personen stattfinden. Hier ist keine Ausnahme für Kinder bis einschließlich 13 Jahre vorgesehen.
    • Die Ausgangsbeschränkung gilt nun von 22 Uhr (vorher 21 Uhr) bis 5 Uhr. Zusätzlich ist zwischen 22 Uhr und 24 Uhr im Freien allein ausgeübte körperliche Bewegung erlaubt. Dies gilt jedoch nicht für Sportstätten.
      • Da der Bund die bis 18. April in Baden-Württemberg geltende Ausnahme „An- und Abfahrt zur Wohnung bzw. Unterkunft des/der (Lebens-)Partner*in“ nicht mehr vorsieht, muss auch Baden-Württemberg diese Ausnahme aufheben, da Bundesrecht hier vor Landesrecht geht.
    • Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Wechselunterricht gehen.
    • Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Distanzunterricht gehen. Für die Klassenstufen 1 bis 7 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.
    • Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis nur noch Notbetreuung anbieten.
    • Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis von bis zu 150* bleiben Click&Meet-Angebote im ansonsten geschlossenen Einzelhandel möglich. Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und die Erhebung der Kontaktdaten des/der Kunden/Kundin. Es gelten weiter die bisherigen Kundenbeschränkungen pro Verkaufsfläche – dies gilt auch für Bau- und Raiffeisenmärkte.
    • Im öffentlichen Personennah- und oder Fernverkehr einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung besteht für Fahrgäste die Pflicht eine FFP2-/KN95-/N95-Maske zu tragen. Dies gilt sowohl während der Beförderung, als auch in den zum jeweiligen Angebot gehörenden Einrichtungen wie Bahnhöfen, Bushaltestellen, Taxisteigen oder sonstigen Wartebereichen. Das Servicepersonal muss beim Kontakt mit den Kundinnen und Kunden mindestens eine medizinische Maske tragen.
    • Die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten dürfen weiter öffnen, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen.
    • Autokinos bleiben geöffnet
    • Kinder bis einschließlich 13 dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben. Anleitungspersonen brauchen einen durch eine offizielle Stelle durchgeführten negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
    • Der Betrieb von Fitnessstudios ist generell untersagt. Der Bund rechnet diese nicht mehr den Sportstätten, sondern den Freizeiteinrichtungen zu.
    • Um Friseur- und Fußpflegedienstleistungen wahrnehmen zu können, ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, erforderlich. Zusätzlich muss der/die Kunde/Kundin soweit es die Dienstleistung zulässt eine FFP2-/KN95-/N95-Makse tragen.

*Wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen diesen Wert überschreitet. Bei der Zählung der maßgeblichen Tage werden die drei unmittelbar vor dem 23. April liegenden Tage mitgezählt. Werden an diesen drei Tagen die Schwellenwerte überschritten, gelten die Maßnahmen ab Samstag, 24. April, – für Schulen und Kindertagesbetreuung ab Montag, 26. April.

Die Corona-Verordnung ab dem 19. April

Das Land Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung bis zum 16. Mai verlängert. Zusätzlich setzt die Landesregierung mit der Anpassung der Corona-Verordnung die geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes bereits vor dessen Inkrafttreten um.

  • Schulen:
    • Grundsätzlich gilt für alle Klassenstufen: Wechselunterrichtsmodelle plus Testpflicht. Beim Wechselunterricht muss gewährleistet sein, dass die Abstände eingehalten werden und sich die unterschiedlichen Lerngruppen nicht begegnen.
    • Inzidenzunabhängige Testpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Präsenzbetrieb.
    • Die Testpflicht gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.
  • Des Weiteren gelten in Stadt- und Landkreisen, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt, ab dem übernächsten Tag folgende zusätzliche zu den bereits in Baden-Württemberg geltenden Regelungen (angepasst an neue Corona-Verordnung ab dem 24. April):
    • Verschärfte Kontaktbeschränkungen: Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei weiterhin nicht mit. Die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.
    • Von 22 bis 5 Uhr gelten verpflichtende Ausgangsbeschränkungen. Die Wohnung oder Unterkunft darf nur für die folgenden Zwecke verlassen werden:
      • Zur Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen
      • Für Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege oder der Daseinsfürsorge oder -vorsorge dienen, sowie Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der Legislative, Judikative und Exekutive sowie Einrichtungen der Selbstverwaltung einschließlich von Erörterungsterminen und mündlichen Verhandlungen im Zuge von Planfeststellungsverfahren
      • Versammlungen nach Artikel 8 Grundgesetz
      • Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen
      • Zur Berufsausübung, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt ist, der Ausübung des Dienstes oder des Mandats, der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien
      • Zur Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts
      • Zur unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger oder der Begleitung Sterbender
      • Zur Versorgung von Tieren, beispielsweise Gassi gehen
      • Aufgrund ähnlich gewichtiger und unabweisbarer Gründe
    • Click&Collect bleibt für die geschlossenen Einzelhandelsbetriebe auch in der Notbremse weiterhin möglich.
    • Wettannahmestellen müssen für den Publikumsverkehr schließen.
    • Für den nicht zu schließenden Einzelhandel gilt: Auf den ersten 800 Quadratmetern (m²) Verkaufsfläche darf sich pro 20 m² Verkaufsfläche nur ein Kunde aufhalten. Darüber hinaus darf sich nur ein Kunde pro 40 m² Verkaufsfläche aufhalten. In einem Ladengeschäft mit 600 m² Verkaufsfläche dürfen sich also maximal 30 Kundinnen und Kunden aufhalten. Bei 1.200 m² Verkaufsfläche wäre das Limit bei 50 Kundinnen und Kunden erreicht (800 m² = 40 Kundinnen und Kunden + weitere 400 m² = 10 Kundinnen und Kunden).
    • Sport darf im Freien und geschlossenen Räumen nur noch kontaktlos alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Auf weitläufigen Sportanlagen wie Golfplätzen oder Reitplätzen können auch mehrere Gruppen individualsportlich aktiv sein, wenn ausgeschlossen ist, dass sich die Gruppen untereinander begegnen.
    • Wer Friseurdienstleistungen wahrnehmen möchte, braucht den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion im Sinne des § 4a der Corona-Verordnung.

Die Corona-Verordnung ab dem 29. März

Mit Beschluss vom 27. März hat die Landesregierung eine neue Corona-Verordnung erlassen. Die neuen Regelungen gelten ab 29. März 2021.

Änderungen zum 29. März

  • Bei Mitfahrten von haushaltsfremden Personen im Auto gilt für alle Insassen eine Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske). Paare, die nicht zusammenleben, gelten auch hier als ein Haushalt.
  • Definition von Schnell- und Selbsttests, die erforderlich sind, um gewisse Dienstleistungen und Angebote wahrnehmen zu können. Soweit ein negativer COVID-19-Schnelltest erforderlich ist, muss dieser durch geschulte Dritte durchgeführt und ausgewertet werden oder unter Aufsicht eines geschulten Drittens durchgeführt und ausgewertet werden (§ 4a).
  • In Stadt- und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen Bibliotheken und Archive analog zu Museen ohne Einschränkungen öffnen.

Änderungen zum 22. März

  • Ausweitung der erweiterten Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske) auf die Grundschulen und weiterführenden Schulen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.
  • Die Ausnahme für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahre bei der Maskenpflicht entfällt. Anstatt einer sogenannten Alltagsmaske müssen nun auch Kinder eine medizinische oder FFP2-/KN95-/N95-Maske tragen.
  • Maskenpflicht für Personal in Kitas, Grundschulförderklassen, Horten, Schulkindergärten – außer im ausschließlichen Kontakt mit den Kindern. Weitergehende Regelungen können die Einrichtungen beschließen.
  • Zulassung von Wechselunterricht zur Wahrung des Abstandsgebots für die Klassenstufen 5 und 6 sowie an allen Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie SBBZ mit anderen Förderschwerpunkten mit diesen Bildungsgängen.
  • Nachhilfeunterricht kann in Gruppen von bis zu fünf Schülerinnen und Schülern in Präsenz stattfinden. Auch hier gilt die erweiterte Maskenpflicht.
  • Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen Unterricht anbieten. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 im Stadt-/Landkreis dürfen sie nur Online-Angebote anbieten (Notbremse).
  • Autokinos dürfen wieder öffnen. Auch Autokonzerte und Autotheater können wieder stattfinden.
  • In der Physio- und Ergotherapie, Logopädie und Podologie sowie medizinische Fußpflege ist kein Schnelltest mehr erforderlich, wenn bei der Behandlung keine Maske getragen werden kann.
  • Fahrschulen dürfen auch Aufbauseminare nach § 2b Straßenverkehrsgesetz (StVG) und Fahreignungsseminare nach § 4a StVG durchführen.

Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Tuttlingen

Die Vergabe von Impfterminen in den Zentralen und Kommunalen Impfzentren erfolgt zentral über die Telefonnummer 116 117 oder online über die zentrale Anmeldeplattform www.impfterminservice.de/impftermine.

Vergeben werden die Termine jeweils immer für die kommenden drei Wochen im Voraus. Täglich wird die Terminvergabe aber um einen Tag weitergeschaltet. Daher lohnt sich ein täglicher Anruf bzw. ein täglicher Besuch auf der Homepage, um zu erfahren, ob es freie, buchbare Impftermine gibt.

Beispiel: Im Kreisimpfzentrum Tuttlingen wird derzeit immer freitags, samstags und mittwochs geimpft. Das heißt, das z. B. immer samstags um 0 Uhr die Termine für den Freitag in 3 Wochen wieder buchbar sind.

Es ist auch möglich, sich in Impfzentren anderer Landkreise impfen zu lassen und dementsprechend nach Terminen zu suchen. Es müssen jedoch die Erst- und Zweitimpfung im selben Impfzentrum durchgeführt werden. 

Bei Fragen zum Kreisimpfzentrum können Sie sich an die Hotline 07461 926 5999 wenden.

Weitere Informationen zur Terminvergabe und zur Impfberechtigung finden Sie auf der Seite des Landes Baden-Württemberg.

Detaillierte Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Impfung und den Impfzentren finden Sie im FAQ Impfzentren auf der Seite des Landes Baden-Württemberg.

Häufig gestellte Fragen

Maskenpflicht

  • In einigen Bereichen muss eine medizinische Maske, statt der bisherigen „Alltagsmaske“ getragen werden. Unter medizinischen Masken sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 zu verstehen.
    • Bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen, Bussen, Taxen, Passagierflugzeugen, Fähren, Fahrgastschiffen und Seilbahnen, an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden
    • In geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind
    • In Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes
    • Im Einzelhandel
    • In Arbeits- und Betriebsstätten sowie Einsatzorten
    • Während Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung
    • Der Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ist nur mit FFP2-Maske respektive KN95- oder N95-Masken erlaubt.
    • Kinder bis einschließlich 14 Jahre dürfen weiter Alltagsmasken tragen.
    • Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen.
  • Von Maskenpflicht kann am eigenen Arbeitsplatz abgewichen werden, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen dauerhaft sicher eingehalten werden kann. Die Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, dass die Maßnahmen eingehalten werden.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in Arbeitsstätten unter freiem Himmel, auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle.
  • Die Maskenpflicht gilt nicht in Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung (Kindergärten, Tageseinrichtungen mit altersgemischten Gruppen und Einrichtungen zur Kleinkindbetreuung) für Kinder, pädagogisches Personal und Zusatzkräfte dieser Einrichtungen.
  • Maskenpflicht gilt auch vor Einkaufszentren, Ladengeschäften und Märkten wie Wochenmärkten, Spezialmärkten und Jahrmärkten sowie den zugehörigen Parkplätzen.
  • Wie bisher gilt die Maskenpflicht auch weiter in stark frequentierten Fußgängerbereichen wie Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen und Plätzen. Dazu können jetzt auch je nach zeitlichen und räumlichen Gegebenheiten auch Friedhofs-, Kirch-, Schul-, Wander- und sonstige Fußwege zählen, wenn dort viele Fußgänger unterwegs sind und der Abstand nicht eingehalten werden kann. Die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch Städte und Gemeinden.

    In der Tuttlinger Fußgängerzone gilt die Maskenpflicht in den blau gekennzeichneten Bereichen:
    Innenstadtplan mit den Bereichen, in denen die Maskenpflicht gilt, blau eingefärbt
  • In den Schulen Maskenpflicht ab der fünften Klasse
  • Maskenpflicht bei religösen Feiern
  • Darüber hinaus gelten die bisherigen Regeln zur Maskenpflicht weiter.

 In Tuttlingen gilt zusätzlich die Maskenpflicht auch für:

  • Öffentliche Einrichtungen wie Rathaus oder Stadtbibliothek,
  • Den Besuch der Räumlichkeiten, die der Religionsausübung und Weltanschauung dienen, sowie zu Beginn und Ende von Veranstaltungen zur Seelsorge, religiösen Veranstaltungen und Bestattungen im Umfeld von 50 Metern dieser Räumlichkeiten
  • Friedhöfe

Hinweise in anderen Sprachen

Da ein Virus weder vor Sprach- noch vor anderen Grenzen halt macht, stellen wir Ihnen hier einen Link zu aktuellen Informationen und geltenden Regeln in anderen Sprachen auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zur Verfügung.

Eine kleine Bitte: Helfen Sie mit, dass dieses Hinweise auch bei den Adressaten ankommen. Weisen Sie also Nachbarn, Kollegen oder Freunde, die nicht oder nur in Ansätzen deutsch sprechen, darauf hin. Vielen Dank!

Alle Pressemitteilungen zu Corona

Artikel-Suche
Artikel 1-20 von 171
23.04.2021
Das Netz der Testzentren wird immer dichter: Ab kommender Woche gibt es 16 kommunale Teststationen in Tuttlingen. Von Montag bis Freitag sind Testungen von 7.30 bis 20 Uhr und an Samstagen von 8 bis 14 Uhr möglich.
09.04.2021
Als eine der ersten Städte in Baden-Württembergs setzt Tuttlingen bei Corona-Schnelltests in Schulen die Smart-Health-App ein. Die demnächst für alle Schüler*innen verpflichtenden Testungen sollen so erleichtert werden.
08.04.2021
Die Stadt richtet weitere Teststationen ein. Erstmals zum Wochenmarkt am Freitag kann auch in der SWT-Infobar und vor dem „Engel“ getestet werden, ab Samstag dann auch in der Feuerwache.
01.04.2021
Um die Auswertung von Corona-Tests zu beschleunigen, setzt Tuttlingen ab Samstag an ihren Teststationen eine neue Testsoftware ein. Als erste Kommune wird Tuttlingen die entsprechende App nach den Ferien auch an Schulen nutzen. Für die Tests am Samstag in der Stadthalle kann man sich erstmals online anmelden.
30.03.2021
Ab sofort gibt es auch mobile Teststationen, an denen man sich regelmäßig auf eine Corona-Infektion testen lassen kann. Ab Mittwoch, 31. März, steuern die mobilen Testzentren von Montag bis Freitag je sechs Stationen in Tuttlingen und den Stadtteilen an. Die Tests sind kostenlos.
25.03.2021
Die Stadt richtet eine weitere Teststation für Corona-Schnelltests in der Stadthalle ein. Dort werden ab Samstag fast täglich kostenlose Schnelltests angeboten. Die bisherige Teststation am TuWass wird unabhängig davon weiter betrieben.
25.03.2021
Alle Schüler*innen an Tuttlinger Schulen können sich künftig zweimal pro Woche kostenlos testen. Die Aktion startet nach den Osterferien, die Details werden gerade vorbereitet.
18.03.2021
619 Notebooks bekommen Tuttlingens Schulen vom Land zur Verfügung gestellt. Diese werden leihweise an Schüler*innen zur Verfügung gestellt, die zu Hause bislang auf keine geeigneten Geräte für den digitalen Unterricht zurückgreifen konnten. Finanziert wurden die Geräte im Rahmen eines Sonderprogramms von Land und Bund.
17.03.2021
Die Stadt bereitet weitere Testzentren vor, auch flächendeckende Tests an Schulen werden organisiert. Damit will Tuttlingen einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Parallel dazu unterstützt die Stadt weiterhin Senior*innen bei der Suche nach einem Impftermin. Bereits 150 Termine konnten auf diese Weise vermittelt werden – auch dank des nächtlichen Einsatz der städtischen Abteilung Jugend und Senioren.
15.03.2021
Die Stadt Tuttlingen startet gemeinsam mit PROTUT eine Aktion zur Stärkung der Innenstadt in Corona-Zeiten. Außerdem kommt die Stadt den Wirt*innen in Sachen Außengastronomie entgegen.
05.03.2021
Die Stadt Tuttlingen richtet ein mobiles Testzentrum im Bereich TuWass/Mühlau Sporthalle ein. Am Dienstag nimmt es den Betrieb auf. Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen, die Kontakt zu Risikogruppen haben oder selber einer besonderen Gefahr ausgesetzt sind.
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