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Coronavirus

Aktuell prägt die Corona-Pandemie wieder stark unseren Alltag. Um eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen und so auch wieder Lockerungen zu ermöglichen, ist es wichtig, sich an verschiedene Regeln und Vorsichtsmaßnahmen zu halten. Die entsprechenden Hinweise können sich kurzfristig ändern. Hier finden Sie aktuelle Informationen.

Aktuelle Inzidenzwerte

(7-Tage-Inzidenz)

Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Tuttlingen

  • Wann? Geimpft wird täglich von Montag bis Samstag zwischen 9.00 und 16.30 Uhr ohne Termin.
  • Wo? in der Eisenbahnstraße 3 in Tuttlingen.
  • Welche Impfungen? Derzeit können alle Impfstoffe für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen angeboten werden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Die Verantwortlichen der Landkreisverwaltung erwarten jedoch eine erhöhte Nachfrage, weshalb mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Folgende Unterlagen sind notwendig und müssen zum Impftermin mitgebracht werden:

  • Impfausweis
  • Personalausweis (nur bei Privatversicherten, am besten eine Kopie der Vorder- und Rückseite mitbringen)
  • Krankenversicherungskarte
  • Einwilligungsbogen (vollständig ausgefüllt und unterschrieben)
  • Anamnesebogen (vollständig ausgefüllt und unterschrieben).

In den Räumlichkeiten der Kreis-Impfstation ist verpflichtend eine FFP-2-Maske zu tragen. Es wird gebeten, das Abstandsgebot von 1,5 Meter einzuhalten und bei Betreten die entsprechenden Desinfektionsspender zu benutzen.

Die Zufahrt zur Kreis-Impfstation ist ausgeschildert und erfolgt aus allen Richtungen über den Bahnhofsvorplatz. Zudem ist das KISt über den Bahnhof und die dortigen Busse auch per ÖPNV auf kurzem Wege gut erreichbar.

Weitere Informationen zur Impfstation, zur Anfahrt und Parkplatzsituation sowie den Einwilligungs- und Anamnesebogen finden Sie unter www.landkreis-tuttlingen.de/Kreis-Impfstation.

Schnelltest-Stationen in Tuttlingen

Absonderungsbescheid beantragen

Mit der Corona-Verordnung Absonderung sind die Quarantäne- und Isolationsregeln für Baden-Württemberg einheitlich festgelegt. Fragen und Antworten zur Absonderung erhalten Sie hier. 

Der Absonderungsbescheid kann nur schriftlich per E-Mail bei Frau Claudia Kreller beantragt werden.

Ihr Besuch im Rathaus oder den Geschäftsstellen in den Ortsteilen

Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen möchten wir auf die bereits bestehenden Regelungen hinweisen und appellieren, dass diese auch konsequent eingehalten werden.

  • Maskenpflicht
  • Abstand halten
  • Handdesinfektion im Eingangsbereich
  • Für das Rathaus gelten Zugangsbeschränkungen. Das heißt: Termine müssen vorab vereinbart werden – idealerweise über die Onlinebuchung auf www.tuttlingen.de/Terminvereinbarung, die Terminbestätigung muss am Eingang vorgelegt werden.
  • 3G-Regelung (Geimpft, getestet, genesen)


Die Corona-Regelungen auf einen Blick (gültig ab 27. Dezember 2021) (PDF)

Regeln der Alarmstufe II bleiben bestehen

Mit den wieder ansteigenden Inzidenzen ist zu erwarten, dass auch die Belastung der Krankenhäuser wieder steigt. Daher bleiben trotz des kurzfristigen Rückgangs der Belegung der Intensivbetten unter 450 die Regelungen der Alarmstufe II bestehen.

„Nachdem wir die Ausbreitung der Delta-Variante in den Griff bekommen haben, ist nun die Omikron-Welle da. Der Rückgang der Infektionen ist gestoppt, die Inzidenz steigt wieder. Bei uns in Baden-Württemberg noch moderat, aber der Blick in andere Bundesländer zeigt, dass sich Omikron in Deutschland rasant verbreitet und die Infektionszahlen explosionsartig in die Höhe schießen. Das heißt wir müssen davon ausgehen, dass auch in Baden-Württemberg wieder mehr Menschen ins Krankenhaus kommen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag, 11. Januar 2022, in Stuttgart.

Wie stark dieser Anstieg sein werde, lasse sich momentan noch nicht mit Bestimmtheit vorhersagen. Die Krankheitsverläufe schienen bei Omikron etwas milder als bei Delta zu sein, aber für Nichtgeimpfte schätze das Robert-Koch-Institut die Gefahr einer Erkrankung als sehr hoch ein. „Erschwerend kommt noch hinzu, dass gleichzeitig durch vermehrte Ansteckungen auch mehr Personal in den Krankenhäusern und der kritischen Infrastruktur fehlen wird“, fuhr Kretschmann fort. „Daher wäre es fahrlässig, jetzt bei wieder steigenden Inzidenzen, die Regelungen zu lockern.“

Lage wird weiter genau beobachtet

Baden-Württemberg friert aus diesem Grund die Maßnahmen der Alarmstufe II bis zum 1. Februar 2022 ein, die dann unabhängig von der Auslastung der Intensivbetten und der Hospitalisierungsinzidenz bestehen bleiben. Das hat das Kabinett heute beschlossen. „Wir werden natürlich genau beobachten, wie sich Omikron auf das Gesundheitswesen und die kritische Infrastruktur auswirkt und unsere Maßnahmen entsprechend anpassen“, so Gesundheitsminister Manne Lucha. „Wir müssen unsere Regeln immer wieder überprüfen – das ist geboten mit Blick auf den Gesundheitsschutz und auf die rechtliche Verhältnismäßigkeit. Genau das tun wir jetzt wieder.“

Angepasst wird in der neuen Corona-Verordnung, die am 12. Januar 2022 in Kraft tritt, auch die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. In Innenbereichen mit Maskenpflicht müssen Personen ab 18 Jahren eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken. Dies gilt nicht für den öffentlichen Verkehr und in Arbeits- und Betriebsstätten. Hier gelten weiter die vom Bund gesetzten Regeln. Zudem gilt die Sperrzeit für die Gastronomie nun von 22:30 Uhr bis 6 Uhr.

Quarantäne für Kontaktpersonen verkürzt und vereinfacht

Mit Blick auf die rasante Verbreitung der Omikron-Variante und den Erhalt der Arbeitsfähigkeit der kritischen Infrastruktur verkürzt und vereinfacht das Land dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz entsprechend außerdem die Quarantäne für Kontaktpersonen. Minister Lucha: „Es geht uns darum, die Regeln der Corona-Verordnung Absonderung einerseits zu vereinfachen und andererseits massenhafte Ausfälle vor allem von Beschäftigten der kritischen Infrastruktur zu verhindern.

Wichtig ist, dass die Absonderung erst durch einen Test vorzeitig beendet werden kann. Denn auch wenn bei der Omikron-Variante häufig von vermeintlich milderen Verläufen die Rede ist, sollten wir auf keinen Fall zu leichtfertig werden. Die Menschen sind deshalb auch weiterhin unbedingt aufgerufen, bei Symptomen sofort einen Corona-Test zu machen, Kontakte drastisch zu reduzieren und sich vorsorglich zu isolieren.“

Das bedeutet die Anpassung für Infizierte konkret:

  • Positiv getestete Personen/Infizierte können die Absonderung (ohne vorherige Freitestung) nun einheitlich nach zehn Tagen beenden.
  • Ab Tag 7 der Absonderung ist eine Freitestung mit PCR- oder Antigentest möglich.
  • Für Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen etc. gilt: Wiederbetreten der Arbeitsstätte erst ab Tag 7 mit negativem PCR-Test sowie nach 48 Stunden Symptomfreiheit.
  • Für Kontaktpersonen gilt:
    • Ohne Freitestung: ebenfalls zehn Tage Absonderung
    • Ab Tag 7 Freitestung ebenfalls möglich
    • Für Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen ist Freitestung bereits ab Tag 5 möglich
  • Frisch genesene oder frisch geimpfte Personen (bis maximal drei Monate nach Infektion bzw. Impfung) sowie Personen mit Auffrischungsimpfung sind von der Pflicht zur Absonderung befreit.

Schnelltests zur Freitestung müssen durch eine offizielle Teststelle nach § 6 der Coronavirus-Testverordnung des Bundes durchgeführt und dokumentiert werden.

Schülerausweise gelten weiter als Testnachweis

Die Landesregierung verlängert in diesem Zusammenhang auch die Regelung, dass Schülerausweise als Testnachweis über den 1. Februar hinaus gelten. Auch nichtgeimpfte Jugendliche haben damit im Februar noch die Möglichkeit, ohne weitere Testung Zutritt zu Bereichen zu bekommen, in denen 3G, 2G oder 2G+ gilt. Mittelfristig werden die Ausnahmen für die über zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler aber auslaufen und nur die Impfung ermöglicht in der Zukunft sicher eine Teilhabe.





Neue Corona-Regelungen nach Weihnachten

Ab dem 27. Dezember 2021 gelten weitere Corona-Regelungen. Damit soll verhindert werden, dass sich die Omikron-Variante schnell verbreitet und die Infektionszahlen wieder in die Höhe schießen.

Die Landesregierung hat am Donnerstag, 23. Dezember 2021, die Corona-Verordnung angepasst. Die Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene werden nochmals erweitert. Außerdem soll künftig in Innenräumen eine FFP2-Maske oder vergleichbare Maske getragen werden. Mit der neuen Verordnung wird zudem eine Sperrstunde in der Gastronomie eingeführt. Die 2G+-Regel wird an die neue Booster-Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) angepasst. Für Veranstaltungen wird die zulässige Teilnehmendenzahl weiter herabgesetzt.

Die geänderte Corona-Verordnung tritt am kommenden Montag, den 27. Dezember 2021, in Kraft. Die wichtigsten Anpassungen im Überblick

  • Für private Kontaktbeschränkungen gilt folgendes:
    • Für geimpfte und genesene Personen gilt:
      • 10 Personen in Innenräumen
      • 50 Personen im Freien
    • Bei Treffen, an denen mindestens eine ungeimpfte Person teilnimmt, darf nur ein Haushalt mit zwei Personen aus einem weiteren Haushalt zusammenkommen. Paare, die nicht zusammen leben, zählen als ein Haushalt.
    • Allgemein gilt: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 13 Jahre werden unabhängig ihres Impfstatus in keiner Konstellation mitgezählt.
  • FFP2-Maskenregelung: Alle Personen ab 18 Jahren sollen in Innenräumen, in denen eine Maskenpflicht besteht eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken.
  • In der Alarmstufe II gilt für gastronomische Betriebe eine Sperrstunde von 22:30 bis 5 Uhr. In der Nacht von Silvester auf Neujahr beginnt die Sperrstunde erst um 1 Uhr. Für private Zusammenkünfte in gastronomischen Betrieben gelten die Regelungen der privaten Kontaktbeschränkungen.
  • Anpassung der Ausnahmen bei der 2G+ Regelung. Ausgenommen von einem zusätzlichen Test sind dann nur noch:
    • Personen, die vor nicht mehr als drei Monaten ihre vollständige Schutzimpfung abgeschlossen haben.
    • Genesene Personen, deren Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als drei Monate zurückliegt.
    • Personen, die ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben.
    • Personen, für die keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission hinsichtlich einer Auffrischungsimpfung besteht – also insbesondere Kinder und Jugendliche mit vollständigem Impfschutz bis einschließlich 17 Jahre.
  • In der Alarmstufe II sind Veranstaltungen nur mit bis zu 50 Prozent Kapazität und maximal 500 Zuschauerinnen und Zuschauern bzw. Teilnehmenden vor Ort möglich. Das betrifft alle Sport-, Kultur-, Informations- und Vereinsveranstaltungen sowie Kongresse.

Die Corona-Verordnung gilt zunächst bis zum 24. Januar 2022, wird aber fortlaufend auf den Prüfstand gestellt und an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst.

Der Landkreis informiert: 3-G-Regelung und Medizinische Maskenpflicht gilt ab sofort in Bus und Bahn

Ab Mittwoch, 24. November 2021, gilt in Bussen und Bahnen die 3-G-Regelung. Fahrgäste im gesamten Verkehrsverbund müssen dann folgende Regelungen beachten:

  • Eine Beförderung ist nur noch für geimpfte, genesene und aktuell negativ getestete Fahrgäste möglich (3G). Der Schnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, der PCR-Test darf maximal 48 Stunden alt sein und muss von einer offiziell anerkannten Teststelle mit Prüfzertifikat durchgeführt werden. Selbst durchgeführte Tests können nicht akzeptiert werden. Ausgenommen von dieser 3-G-Regelung sind lediglich Schülerinnen und Schüler (Wichtig: Mitführung eines Schülerausweises anstatt der Mitführung des 3G-Nachweises) und Kinder unter sechs Jahren. Der 3-G-Nachweis bzw. alternativ der Schülerausweis ist während der gesamten Fahrt für Stichprobenkontrollen sowie beim Einstieg bereitzuhalten.
  • Weiterhin gilt die Medizinische Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und Bahnhöfen (sogenannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2). Die Masken müssen während der gesamten Fahrt vollständig Mund und Nase bedecken. Eine Ausnahme der Maskenpflicht gilt nur für Kinder unter sechs Jahren sowie bei Vorzeigen eines aktuellen ärztlichen Attests zur Maskenbefreiung.
  • Wenn diese gesetzlichen Vorgaben (Med. Maske+3-G) nicht erfüllt werden, ist eine Beförderung mit Bus und Bahn nicht möglich. Wenn Fahrgäste sich nicht an diese Voraussetzungen halten, kann es zu Verzögerungen und Einbeziehung der Polizei kommen.
  • Das Servicepersonal muss beim Kontakt mit Kundinnen und Kunden mindestens eine medizinische Maske tragen. In manchen Bussen oder an Schaltern bieten Plexiglasscheiben einen gleichwertigen baulichen Schutz. In diesem Fall besteht für Busfahrer und weitere Mitarbeitende keine Maskenpflicht.
  • Beachten Sie weiterhin, sich regelmäßig die Hände zu waschen und in Ihre Armbeuge zu husten oder zu niesen. Halten Sie – wenn möglich – Abstand. Gehen Sie im Bus/Zug bis nach hinten durch und nutzen Sie alle Türen. Diese öffnen meist automatisch.

Der Landkreis informiert: Bürgermeister des Landkreises Tuttlingen beschließen Maßnahmenkatalog zur Kontaktreduzierung

Am Dienstag, 23. November 2021, einigten sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Landkreises Tuttlingen auf eine gemeinsame und einheitliche Vorgehensweise zur Eindämmung der rasant fortschreitenden Corona-Pandemie.

In einer Videokonferenz mit Landrat Stefan Bär bekräftigten alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einmal mehr den an die Bevölkerung gerichteten Appell, sich bitte impfen zu lassen und Kontakte auf ein absolutes Minimum zu beschränken. „Wir haben die Spitze der vierten Welle noch nicht erreicht und blicken mit großer Sorge auf die angespannte Situation in unseren Kliniken. Spätestens jetzt muss jeder den Ernst der Lage erkennen und seinen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehen leisten“, fordert der Vorsitzende der Bürgermeisterkreisversammlung, Rudolf Wuhrer. Einvernehmlich und einstimmig wurde ein Maßnahmenkatalog verabschiedet, der nunmehr zügig vor Ort in den Städten und Gemeinden umgesetzt werden soll. Spitzt sich die Lage weiter zu, so sind weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen, erklärt Landrat Stefan Bär.

Der Maßnahmenkatalog beinhaltet folgende Punkte:

  • Ab Montag, 29. November, wird in den kommunalen Kindertagesstätten wieder eine Testpflicht für Kinder und das Personal eingeführt. Für die Kindergärten in kirchlicher oder freier Trägerschaft wird dies ebenfalls angestrebt. Kinder die nicht getestet sind, können dann die Kindertagesstätte nicht mehr besuchen.
  • Bis Ende Dezember werden alle gemeindlichen Veranstaltungen abgesagt. Den Kirchen und Vereinen wird die Absage von Veranstaltungen wie Konzerten usw. ebenfalls dringend empfohlen.
  • Gemeindliche Einrichtungen werden bis Ende Dezember nicht mehr für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Ausnahmen werden für die regelmäßigen Proben und Übungsabende im sportlichen und kulturellen Bereich sowie im schulischen oder gewerblichen Bereich gemacht.
  • Die Ortspolizeibehörden werden verstärkt Kontrollen von Veranstaltungen, Gaststätten usw. zur Überwachung der Einhaltung der Corona-Bestimmungen durchführen.
  • Der Besuch von Jubilaren wird bis auf Weiteres eingestellt, um insbesondere die Jubilare nicht zu gefährden.
  • Weihnachtsfeiern für die Bediensteten werden nicht durchgeführt.
  • Der Besuch der Rathäuser ist nur unter Einhaltung der 3G-Regelung möglich. Kommt es hier zu einer Verschärfung der Corona-Bestimmungen, so gelten diese Regelungen für den Besuch des Rathauses.
  • Die Gemeinden werden ihre Testkapazitäten wieder aufrüsten. Hierzu wird der Landkreis in den kommenden Tagen eine Liste der Testmöglichkeiten im Landkreis erstellen. Das vom Landkreis angebotene regelmäßige Impfangebot wird sehr begrüßt.
  • Es ergeht der eindringliche Appell an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen und Kontakte zu vermeiden wo es nur geht. Auf die Maskenpflicht entsprechend der Corona-Verordnung sowie die allgemeinen Hygienebestimmungen wird noch einmal ausdrücklich verwiesen.

Stufenplan für Baden-Württemberg

Bereits mit der Corona-Verordnung vom 15. September 2021 wurden in Baden-Württemberg drei Stufen festgelegt, die in enger und intensiver Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus der medizinischen Praxis entstanden sind:

Basisstufe: Zahlen und Grenzwerte der Warn- oder Alarmstufe landesweit nicht erreicht oder überschritten.

Warnstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 8 oder ab 250 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

Alarmstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 12 oder ab 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

Alarmstufe II: Die Alarmstufe II wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 6,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg den Wert von 450 erreicht oder überschreitet.

Das Landesgesundheitsamt (LGA) macht den Eintritt der jeweiligen Stufe durch Veröffentlichung im Internet bekannt. Grundlage dafür sind die vom LGA veröffentlichten Zahlen im Lagebericht. Für ein Eintreten der jeweiligen Stufe ist erforderlich, dass die für eine Stufe maßgebliche Zahl der Hospitalisierungsinzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen oder der Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten wurde. Die nächstniedrigere Stufe tritt ein, wenn die für eine Stufe maßgebliche Zahl an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wurde. Samstage, Sonn- und Feiertage unterbrechen die Zählung der maßgeblichen Werktage nicht. Die in der Verordnung geregelten Maßnahmen der jeweiligen Stufe gelten ab dem Tag nach der Bekanntmachung.

Was gehört zur Grundversorgung?

Aufgrund der besonderen Bedeutung von Geschäften, die der notwendigen Grundversorgung der Bevölkerung dienen, etwa mit Lebensmitteln oder sonstigen notwendigen Gütern sowie Märkten außerhalb geschlossener Räume, ist der Zutritt zu diesen in der Alarmstufe auch nicht-geimpften und nicht-genesenen Personen gestattet.

Zu den Geschäften der Grundversorgung zählen

  • Lebensmitteleinzelhandel, Getränkehandel einschließlich Direktvermarkter (Hofläden)
  • Mobile Verkaufsstände für landwirtschaftliche Produkte und Erzeugnisse
  • Metzgereien
  • Bäckereien und Konditoreien
  • Wochenmärkte
  • Ausgabestellen der Tafeln
  • Apotheken
  • Reformhäuser
  • Drogerien
  • Sanitätshäuser
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Hörgeräteakustiker
  • Optiker
  • Babyfachmärkte
  • Zeitschriften- und Zeitungsverkauf
  • Tankstellen
  • Reise- und Kundenzentren zum Fahrkartenverkauf im öffentlichen Personenverkehr
  • Poststellen und Paketdienste
  • Banken und Sparkassen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Verkaufsstätten für Tierbedarf und Futtermittel
  • Blumengeschäfte
  • Gärtnereien
  • Baumschulen und Gartenmärkte
  • Bau- und Raiffeisenmärkte ohne Sortimentsbeschränkung
  • Großhandel

In Zweifelsfällen erfolgt die Entscheidung durch Inaugenscheinnahme der Situation vor Ort durch die lokal zuständigen Behörden.

Häufig gestellte Fragen

Maskenpflicht

  • In einigen Bereichen muss eine medizinische Maske, statt der bisherigen „Alltagsmaske“ getragen werden. Unter medizinischen Masken sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 zu verstehen.
    • Bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen, Bussen, Taxen, Passagierflugzeugen, Fähren, Fahrgastschiffen und Seilbahnen, an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden
    • In geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind
    • In Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes
    • Im Einzelhandel
    • In Arbeits- und Betriebsstätten sowie Einsatzorten
    • Während Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung
    • Der Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ist nur mit FFP2-Maske respektive KN95- oder N95-Masken erlaubt.
    • Kinder bis einschließlich 14 Jahre dürfen weiter Alltagsmasken tragen.
    • Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen.
  • Von Maskenpflicht kann am eigenen Arbeitsplatz abgewichen werden, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen dauerhaft sicher eingehalten werden kann. Die Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, dass die Maßnahmen eingehalten werden.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in Arbeitsstätten unter freiem Himmel, auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle.
  • Die Maskenpflicht gilt nicht in Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung (Kindergärten, Tageseinrichtungen mit altersgemischten Gruppen und Einrichtungen zur Kleinkindbetreuung) für Kinder, pädagogisches Personal und Zusatzkräfte dieser Einrichtungen.
  • Maskenpflicht gilt auch vor Einkaufszentren, Ladengeschäften und Märkten wie Wochenmärkten, Spezialmärkten und Jahrmärkten sowie den zugehörigen Parkplätzen.
  • Wie bisher gilt die Maskenpflicht auch weiter in stark frequentierten Fußgängerbereichen wie Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen und Plätzen. Dazu können jetzt auch je nach zeitlichen und räumlichen Gegebenheiten auch Friedhofs-, Kirch-, Schul-, Wander- und sonstige Fußwege zählen, wenn dort viele Fußgänger unterwegs sind und der Abstand nicht eingehalten werden kann. Die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch Städte und Gemeinden.
  • Maskenpflicht bei religösen Feiern
  • Darüber hinaus gelten die bisherigen Regeln zur Maskenpflicht weiter.

 In Tuttlingen gilt zusätzlich die Maskenpflicht auch für:

  • Öffentliche Einrichtungen wie Rathaus oder Stadtbibliothek,
  • Den Besuch der Räumlichkeiten, die der Religionsausübung und Weltanschauung dienen, sowie zu Beginn und Ende von Veranstaltungen zur Seelsorge, religiösen Veranstaltungen und Bestattungen im Umfeld von 50 Metern dieser Räumlichkeiten
  • Friedhöfe

Hinweise in anderen Sprachen

Da ein Virus weder vor Sprach- noch vor anderen Grenzen halt macht, stellen wir Ihnen hier einen Link zu aktuellen Informationen und geltenden Regeln in anderen Sprachen auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zur Verfügung.

Eine kleine Bitte: Helfen Sie mit, dass dieses Hinweise auch bei den Adressaten ankommen. Weisen Sie also Nachbarn, Kollegen oder Freunde, die nicht oder nur in Ansätzen deutsch sprechen, darauf hin. Vielen Dank!

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