Coronavirus

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu verzögern, sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nötig. Die entsprechenden Hinweise können sich kurzfristig ändern. Hier finden Sie aktuelle Informationen.

Häufig gestellte Fragen (Stand: 6. August)

  • Haben Schwimm- und Freibäder oder Badeseen wieder geöffnet?
    • Die Landesregierung hat beschlossen, dass Bäder und Seen im Land wieder öffnen dürfen.
    • Hier kann man das E-Ticket für das Freibad in Tuttlingen kaufen.
      Alle Regelungen finden sie auf der Homepage.
    • Aufgrund des zusätzlichen Personalbedarfs im Freibad und der Hygieneanforderungen der aktuellen Corona-Verordnung bleibt das Freizeit- und Thermalbad TuWass bis auf Weiteres geschlossen.
  • Darf man auf öffentlichen Grillplätzen grillen?
    • Solange man sich an die Regeln im öffentlichen Raum hält, darf man auf öffentlichen Grillplätzen grillen.
  • Welche Regelungen gelten für öffentliche Bolzplätze?
    • Seit dem 2. Juni 2020 dürfen auch öffentliche Bolzplätze wieder benutzt werden.
  • Mit wie vielen Personen darf ich mich in der Öffentlichkeit aufhalten?
    • Seit dem 1. Juli unterscheidet die Corona-Verordnung nicht mehr zwischen privatem und öffentlichen Räumen. Egal ob in der eigenen Wohnung, dem Garten oder im Park dürfen maximal 20 Personen zusammenkommen.
    • Weiterhin gilt die Begrenzung nicht, wenn alle Personen miteinander verwandt sind, sowie deren Partner oder alle Personen in einem Haushalt zusammen leben.
    • Für private Veranstaltungen mit bis zu 99 Personen gelten gesonderte Regelungen.
  • Wie viele Personen darf ich zu mir nach Hause einladen?
    • Siehe Antwort zur vorhergegangenen Frage.
    • Es gibt keine zahlenmäßige Beschränkung für Treffen im privaten Raum, wenn alle Personen miteinander verwandt sind, also für Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister und deren Nachkommen sowie den Angehörigen des gleichen Haushalts und deren Ehegatten, Lebenspartner oder Partner.
  • Sind Bars/Shishabars wieder geöffnet?
    • Ab dem 2. Juni 2020 alle Gaststätten ihren Betrieb wieder aufnehmen. Dazu gehören etwa auch Kneipen, Biergärten, Shisha-Bars, Cafés und Eisdielen. Grundlage für eine Öffnung ist die Gaststätten-Verordnung.Für Shisha-Bars geltendarüber hinaus besondere Hygienevorschriften hinsichtlich der Mundstücke und Schläuche.
    • Clubs und Diskotheken bleiben auch nach dem 2. Juni 2020 zunächst geschlossen.
  • Was muss ich beachten, wenn ich ins Restaurant gehe?
    • Um Infektionsketten weiter nachvollziehen zu können müssen die Gäste Ihren Namen, die Adresse und die Dauer des Besuches angeben. Die Daten dienen ausschließlich der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde im Falle einer möglichen Infektion. Wer seine Daten nicht angeben möchte, darf die Speisegaststätte nicht besuchen. Die Daten müssen nach vier Wochen gelöscht werden.
    • Man darf nur mit den Angehörigen von bis zu zwei Haushalten an einem Tisch sitzen oder maximal 10 Personen zusammen an einem Tisch sitzen. Zu anderen Personen, als den am Tisch sitzenden, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
    • Es dürfen nur so viele Personen im Lokal sein, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen allen anwesenden Personen (Gäste und Angestellte) eingehalten werden kann.
    • Zwischen Innen- und Außenbereich wird bei diesen Auflagen nicht unterschieden.
    • Es gibt für Gäste keine Mundschutzpflicht – durch die Einhaltung des Mindestabstandes ist ein ausreichender Schutz gewährleistet. Zudem kann während des Essens kein Mundschutz getragen werden.
    • Servicekräfte in der Gastronomie müssen einen Mundschutz tragen, da bei ihrer Tätigkeit der Abstand eben nicht immer sichergestellt ist.
  • Gibt es eine Maskenpflicht und gilt diese noch?
    • Eine Pflicht zum Tragen von Alltagsmasken oder anderen Mund-Nasen-Bedeckungen gilt nach wie vor für Personen nach ihrem sechsten Geburtstag im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen und in Läden und Einkaufszentren.
    • Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist.
    • In Tuttlingen gilt die Maskenpflicht zusätzlich zu Geschäften und ÖPNV auch noch für:
      • Kindertagesstätten und Kindergärten – allerdings nur für Eltern, die ihre Kinder bringen oder holen,
      • öffentliche Einrichtungen wie Rathaus oder Stadtbibliothek
    • Ab dem 14. September 2020 müssen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie sonstige anwesende Personen in den auf der Grundschule aufbauenden Schulen, den beruflichen Schulen sowie den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren ab Beginn der Hauptstufe eine Maske tragen, soweit sie sich auf Begegnungsflächen, insbesondere Fluren, Treppenhäusern, Toiletten, Pausenhöfen aufhalten.

Neue Landesverordnung (6. August)

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung vom 1. Juli erstmals geändert. Die Geltungsdauer der Verordnung wird verlängert, die Regelung zur Maskenpflicht an Schulen wird ergänzt. Zudem erfolgen einzelne Korrekturen zur Klarstellung und Beseitigung bestehender Regelungslücken.

Die aktuelle Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung wird auf der Website des Staatsministeriums veröffentlicht. Den entsprechenden Link finden Sie unter Mehr erfahren.

Die Geltungsdauer der Corona-Verordnung wird bis zum 30. September 2020 verlängert. Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen rechtzeitig die notwendige Planungs- und Regelungssicherheit, da die meisten Regelungen der Corona-Verordnung zum 31. August 2020 – und damit während der Sommerferien – außer Kraft getreten wären. Gleichzeitig erfolgen an einzelnen Stellen Korrekturen, die vor allem der Klarstellung und Beseitigung bestehender Regelungslücken dienen.

Wesentliche Änderungen

  • Geltungsdauer
    • Die Geltungsdauer der Corona-Verordnung wird bis zum 30. September 2020 verlängert.
  • Mund-Nasen-Bedeckung
    • Ab 14. September 2020 muss an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten. Die Maskenpflicht an Schulen gilt nicht innerhalb der Unterrichtsräume, in zugehörigen Sportanlagen bzw. Sportstätten sowie bei der Nahrungsaufnahme.
    • Auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, muss künftig eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Datenverarbeitung
    • Die Alternativmöglichkeit zur Angabe einer E-Mail-Adresse bei der Datenerhebung wird gestrichen, da die Datenverarbeitung mittels E-Mail – insbesondere etwa die Kontaktaufnahme durch Gesundheitsbehörden – häufig nicht den Anforderungen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung entsprechen.
    • Bei Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten entfällt die Pflicht zur Datenerhebung. In Betriebskantinen muss nur bei externen Gästen eine Datenverarbeitung erfolgen.

Neue Landesverordnung (23. Juni)

Die Landesregierung hat am 23. Juni 2020 eine neue Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen.

Hier finden Sie einen Überblick über die wesentlichen Änderungen:

  • Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen.
  • Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
  • Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
  • Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.
Folgende Verordnungen sollen ab dem 1. Juli entfallen. Hier gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen:
  • Vergnügungsstätten
  • Kosmetik und medizinische Fußpflege
  • Beherbergungsbetriebe
  • Freizeitparks
  • Gaststätten
  • Bordgastronomie
  • Veranstaltungen
  • Private Veranstaltungen
  • Indoor-Freizeitaktivitäten
  • Maskenpflicht in Praxen


Geschlossen bzw. untersagt bleiben:

  • Clubs und Diskotheken,
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

Weiterhin geltende Beschränkungen

  • Das Abstandsgebot und die Kontaktbeschränkungen bleiben in angepasster Form aufrechterhalten.
  • Besuchsbeschränkungen in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen bleiben in angepasster Form bestehen.

Maskenpflicht

  • Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen in Läden und Einkaufszentren eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist.
  • Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassiererinnen und Kassierer, die hinter einer Plexiglasscheibe, die frontal zwischen Kunde und Angestellten aufgebaut ist und auch einen seitlichen Schutz gewährleistet.
  • Ab 14. September 2020 muss an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten. Die Maskenpflicht an Schulen gilt nicht innerhalb der Unterrichtsräume, in zugehörigen Sportanlagen bzw. Sportstätten sowie bei der Nahrungsaufnahme.
  • Auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, muss künftig eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
Basierend auf der Allgemeinverfügung der Stadt Tuttlingen vom 27. April, gilt ab Mittwoch, 29. April, in Tuttlingen zusätzlich zu Geschäften und dem ÖPNV die Maskenpflicht auch für:
  • den Wochenmarkt,
  • Kindertagesstätten und Kindergärten – allerdings nur für Eltern, die ihre Kinder bringen oder holen,
  • öffentliche Einrichtungen wie Rathaus oder Stadtbibliothek.
In Anbetracht des Mangels an käuflich zu erwerbenden Masken appelliert die Stadt daher, auch auf selbstgenähte Mund-Nasen-Masken zurückzugreifen – entsprechende Anleitungen findet man auch unter den folgenden Links. Es ist auch die Nutzung von Schals oder Tüchern möglich, sofern eine vollständige und sichere Abdeckung von Mund und Nase gewährleistet ist. Bitte keine Strick- oder Häkelschals verwenden.

Hinweise in anderen Sprachen

Da ein Virus weder vor Sprach- noch vor anderen Grenzen halt macht, stellen wir Ihnen hier einen Link zu aktuellen Informationen und geltenden Regeln in anderen Sprachen auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zur Verfügung.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie in weiteren Sprachen (English/Englisch, Français/Französisch, Türkçe/Türkisch, русский/Russisch, | عربي/Arabisch, Polski/Polnisch, Italiano/Italienisch) im unteren Bereich der Seite Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

Eine kleine Bitte: Helfen Sie mit, dass dieses Hinweise auch bei den Adressaten ankommen. Weisen Sie also Nachbarn, Kollegen oder Freunde, die nicht oder nur in Ansätzen deutsch sprechen, darauf hin. Vielen Dank!

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