Coronavirus

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu verzögern, sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nötig. Die entsprechenden Hinweise können sich kurzfristig ändern. Hier finden Sie aktuelle Informationen.

Häufig gestellte Fragen (Stand: 20. Oktober)

  • Haben Schwimmbäder wieder geöffnet?
    • Das Freizeit- und Thermalbad TuWass öffnet am 2. November 2020 unter der Voraussetzung einer stabilen Infektionslage in der Region.
    • Die Besucherzahlen sind auf maximal 190 Gäste im Bad und 50 Gäste gleichzeitig ist der Sauna begrenzt.
    • Insbesondere, um den Begegnungsverkehr zwischen dem Schulschwimmen und dem öffentlichen Badebetrieb zu entzerren, wurde die Öffnungszeit des Bades für die Öffentlichkeit am Morgen von Montag bis Samstag auf 11 Uhr gelegt. Geöffnet ist an diesen Tagen immer bis 22 Uhr.
    • Am Sonntag öffnet das Bad bereits um 8 Uhr und ist bis 20 Uhr geöffnet. Die Sauna öffnet Montags bis Samstag von 10 bis 22 Uhr und am Sonntag von 10 bis 20 Uhr.
    • Grundsätzlich können die Tickets wie in der Freibadsaison nur online gekauft werden. Hier gibts alle Infos und die Preise der neuen Tickets.
  • Mit wie vielen Personen darf ich mich in der Öffentlichkeit aufhalten?
    • Die Corona-Verordnung unterscheidet nicht zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Egal ob in der eigenen Wohnung, dem Garten oder im Park dürfen maximal 10 Personen oder zwei Hausstände zusammenkommen.
  • Was muss ich bei privaten Feiern beachten?
    • Private Feiern dürfen nur noch maximal 10 Teilnehmer umfassen.
  • Ist eine private Feier eine Veranstaltung?
    • Seit dem 19. Oktober unterscheidet die Corona-Verordnung zwischen privaten und sonstigen Veranstaltungen.
    • Private Veranstaltungen sind dabei etwa Familienfeiern, Geburtstage – also alles was ohne institutionellen Hintergrund im privaten Bereich stattfindet.
    • Bei privaten Veranstaltungen sind die Teilnehmenden in der Regel bekannt und ihre Anzahl ist begrenzt. Hinzu kommt, dass die Teilnehmenden zueinander oder zur veranstaltenden Person innerlich verbunden sind und ein gegenseitiger Kontakt und eine gemeinsame private Sphäre besteht.
    • Ausreichend zur Begründung eines solchen Verhältnisses ist weder ein Vertrag wie bei einem Arbeitsverhältnis noch die Zugehörigkeit zur selben Gruppe wie bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft, Vereinsmitgliedschaft.
    • Firmenfeiern, Wohnungseigentümerversammlungen oder Vereinstreffen sind damit keine private Veranstaltungen.
    • Der Begriff „private Veranstaltung“ ist als Ausnahmereglung eng auszulegen, sodass unter dem Begriff der privaten Veranstaltung vor allem Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Taufen zu verstehen sind.
    • Unabhängig vom privaten oder nicht-privaten Charakter der Veranstaltung ist die veranstaltende Person für die Einhaltung aller geltenden Hygieneregeln und der anderen in § 10 der Corona-Verordnung festgelegten Regeln verantwortlich. Dies umfasst insbesondere die Abstandsregeln, gegebenenfalls eine Maskenpflicht und das Ermöglichen der Nachverfolgung.
    • Juristische Personen, wie etwa Betriebe oder Vereine verfügen über eine grundsätzliche verwaltungstechnische Struktur und Organisation. Deshalb ist der (geringe) Mehraufwand, der durch das Erstellen eines Hygienekonzepts entsteht, für sie leistbar. Gewerbliche oder öffentliche Anbieter müssen immer ein Hygienekonzept erstellen, auch bei weniger als 100 Personen.
    • Nicht private Veranstaltungen sind auch Elternabende, Eigentümerversammlungen oder Vereinssitzungen. Im Gegensatz zu privaten Feiern gelten bei diesen Veranstaltungen die Hygieneauflagen, die in § 10 der Corona-Verordnung erläutert sind. Dazu zählen die Hygieneanforderung aus § 4, die Erstellung eines schriftlichen Hygienekonzepts gemäß § 5 (entfällt bei privaten Veranstaltungen, wie Familienfeiern, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern etc., die von einer Privatperson organisiert und durchgeführt werden), die Datenerhebung gemäß § 6, das in § 7 beschriebene Zutritts- und Teilnahmeverbot und die Arbeitsschutzanforderungen aus § 8.
  • Was unterscheidet eine Veranstaltung von einer Ansammlung?
    • Eine Veranstaltung im Sinne der Corona-Verordnung ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer Veranstalterin oder eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.
    • Unter einer Ansammlung gemäß § 9 der Corona-Verordnung ist das bewusste Zusammentreffen verschiedener Personen unabhängig vom jeweiligen Zweck, zu verstehen. Sie darf bis zu zehn Personen umfassen
    • Für verwandte Personen oder Personen, die dem eigenen und maximal einem weiteren Haushalt angehören, gilt diese zahlenmäßige Beschränkung nicht. Für Ansammlung gelten keine weiteren Auflagen wie etwa die Hygieneanforderungen des § 4 der Corona-Verordnung.
    • Aber auch hier gilt: Nicht alles, was geht, muss auch zum Äußersten ausgereizt werden.
  • Wer gilt als verwandte Person?
    • Personen, die in gerader Linie verwandt sind, Geschwister und deren Nachkommen einschließlich deren jeweiligen Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartnern oder Partnerinnen oder Partnern.
  • Wie viele Personen dürfen in einem Auto mitfahren?
    • Grundsätzlich erfolgen auch Fahrten mit privaten Kraftfahrzeugen im öffentlichen Raum. Deshalb gelten auch in privaten Kraftfahrzeugen die entsprechenden Regelungen. Theoretisch könnten also maximal zehn Personen in einem Auto fahren (wobei natürlich die Anzahl der eingetragenen Sitzplätze hier das Limit setzt).
    • Alle im Auto sollten eine Maske tragen, da sie lange auf engem Raum zusammen sind und so ein besonderes Infektionsrisiko besteht.
  • Was muss ich beachten, wenn ich ins Restaurant gehe?
    • Um Infektionsketten weiter nachvollziehen zu können, müssen die Gäste ihren Namen, die Adresse und die Dauer des Besuches angeben. Die Daten dienen ausschließlich der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde im Falle einer möglichen Infektion. Wer seine Daten nicht angeben möchte, darf die Speisegaststätte nicht besuchen. Die Daten müssen nach vier Wochen gelöscht werden.
    • Es dürfen nur so viele Personen im Lokal sein, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen allen anwesenden Personen (Gäste und Angestellte) eingehalten werden kann.
    • Zwischen Innen- und Außenbereich wird bei diesen Auflagen nicht unterschieden.
    • Die Maskenpflicht gilt für Kundinnen und Kunden in Gaststätten, Restaurants, Bars etc., wenn Sie sich nicht am Platz befinden – etwa auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet.
    • Servicekräfte in der Gastronomie müssen einen Mundschutz tragen, da bei ihrer Tätigkeit der Abstand eben nicht immer sichergestellt ist.
    • Personen, die falsche Kontaktangaben in Gaststätten, Veranstaltungen oder anderen Dienstleistungen machen, können mit einem Bußgeld belegt werden. Wer sich weigert, seine Kontaktdaten richtig und komplett anzugeben, darf das gastronomische Angebot, das Geschäft oder die Veranstaltung nicht besuchen beziehungsweise die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen.
    • Restaurants und Bars zählen zum öffentlichen Raum. Somit gilt auch hier die Obergrenze von zehn Personen oder Angehörigen von zwei Hausständen pro Tisch bzw. Gruppe.
  • Wo gilt aktuell eine Maskenpflicht?
    • Es gilt eine landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen, wie Fußgängerzonen oder Marktplätzen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
    • Eine Pflicht zum Tragen von Alltagsmasken oder anderen Mund-Nasen-Bedeckungen gilt nach wie vor für Personen nach ihrem sechsten Geburtstag im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen und in Läden und Einkaufszentren. Die Maskenpflicht gilt nun auch für Kundinnen und Kunden in Gaststätten, Restaurants, Bars, wenn Sie sich nicht am Platz befinden – etwa auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet.
    • Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist.
    • In Tuttlingen gilt die Maskenpflicht zusätzlich zu Geschäften und ÖPNV auch noch für:
      • Kindertagesstätten und Kindergärten – allerdings nur für Eltern, die ihre Kinder bringen oder holen,
      • öffentliche Einrichtungen wie Rathaus oder Stadtbibliothek
    • Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie sonstige anwesende Personen in den auf der Grundschule aufbauenden Schulen, den beruflichen Schulen sowie den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren müssen ab Beginn der Hauptstufe eine Maske tragen, soweit sie sich auf Begegnungsflächen, insbesondere Fluren, Treppenhäusern, Toiletten, Pausenhöfen aufhalten.
    • Ab Montag, 19. Oktober, gilt in den weiterführenden Schulen ab Klasse 5 ebenfalls Maskenpflicht im Unterricht.
Antworten zu vielen weiteren Fragen finden Sie auch in den FAQs auf baden-wuerttemberg.de.

Neue Landesverordnung (gültig ab 19. Oktober) und Ergänzung durch Allgemeinverfügung (20. Oktober)

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung erneut geändert. Die aktuelle Corona-Verordnung wird auf der Website des Staatsministeriums veröffentlicht.

Ab dem 19. Oktober gilt in Baden-Württemberg die dritte Pandemiestufe. Daher wurde die Corona-Verordnung des Landes an das neue stark steigende Infektionsgeschehen angepasst.

Folgende Änderungen gelten ab Montag, 19. Oktober 2020:

  • Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen, wie Fußgängerzonen oder Marktplätzen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. (§ 3 Absatz 1 Nr. 11 und 12 sowie Absatz 2 Nr. 9 und 10).

    Die Stadt Tuttlingen präzisiert die Landes-Verordnung für die Fußgängerzone – hier geht's zur entsprechenden Allgemeinverfügung vom 20. Oktober. Die Begründung zur Allgemeinverfügung ist hier abrufbar.
  • In welchem Bereich die Maskenpflicht für die Fußgängerzone gilt, ist hier ersichtlich.
  • Ansammlungen werden auf zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt. (§ 9 Absatz 1 und Absatz 2 Nr. 3).
  • Das private Zusammentreffen von Personen wird auf maximal zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt. (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2).
  • Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt. (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2).

Landesverordnung (30. September)

  • Die Maskenpflicht gilt auch für Kundinnen und Kunden in Gaststätten, Restaurants, Bars, wenn Sie sich nicht am Platz befinden – etwa auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet.
  • Die Maskenpflicht gilt ferner auch in Freizeitparks und Vergnügungsstätten in geschlossenen Räumen und in Wartebereichen.
  • Es gibt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot bei Verstoß gegen die Maskenpflicht.
  • Beim praktischen Fahr-, Boots- oder Flugunterricht sowie bei praktischen Prüfungen gilt ebenfalls eine Maskenpflicht.
  • Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, muss dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen.
  • Verantwortliche müssen Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden ihrer Einrichtungen oder Geschäfte über die Maskenpflicht informieren.
  • Die Beschreibung der typischen Symptome einer COVID-19-Erkrankung wird an die neuesten Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts angepasst.
  • Die §§ 4 bis 8 gelten künftig auch für Boots- und Flugschulen (Hygieneanforderungen, Hygienekonzepte, Datenverarbeitung, Zutritts- und Teilnahmeverbot sowie Arbeitsschutz).
  • Die Beschränkungen für Veranstaltungen und Betriebsverbote werden unabhängig von der Laufzeit der Verordnung laufend im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen überprüft und gegebenenfalls umgehend angepasst.

Geschlossen bleiben:

  • Clubs und Diskotheken

Weiterhin geltende Beschränkungen

  • Das Abstandsgebot und die Kontaktbeschränkungen bleiben in angepasster Form aufrechterhalten.
  • Besuchsbeschränkungen in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen bleiben in angepasster Form bestehen.

Maskenpflicht

  • Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen in Läden und Einkaufszentren eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist.
  • Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassiererinnen und Kassierer, die hinter einer Plexiglasscheibe, die frontal zwischen Kunde und Angestellten aufgebaut ist und auch einen seitlichen Schutz gewährleistet.
  • An weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren muss außerhalb der Unterrichtsräume eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten. Die Maskenpflicht an Schulen gilt nicht innerhalb der Unterrichtsräume, in zugehörigen Sportanlagen bzw. Sportstätten sowie bei der Nahrungsaufnahme.
  • Ab Montag, 19. Oktober, gilt in den weiterführenden Schulen ab Klasse 5 ebenfalls Maskenpflicht im Unterricht.
  • Auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, muss künftig eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
Basierend auf der Allgemeinverfügung der Stadt Tuttlingen vom 27. April, gilt ab Mittwoch, 29. April, in Tuttlingen zusätzlich zu Geschäften und dem ÖPNV die Maskenpflicht auch für:
  • Kindertagesstätten und Kindergärten – allerdings nur für Eltern, die ihre Kinder bringen oder holen,
  • öffentliche Einrichtungen wie Rathaus oder Stadtbibliothek.
In Anbetracht des Mangels an käuflich zu erwerbenden Masken appelliert die Stadt daher, auch auf selbstgenähte Mund-Nasen-Masken zurückzugreifen – entsprechende Anleitungen findet man auch unter den folgenden Links. Es ist auch die Nutzung von Schals oder Tüchern möglich, sofern eine vollständige und sichere Abdeckung von Mund und Nase gewährleistet ist. Bitte keine Strick- oder Häkelschals verwenden.

Hinweise in anderen Sprachen

Da ein Virus weder vor Sprach- noch vor anderen Grenzen halt macht, stellen wir Ihnen hier einen Link zu aktuellen Informationen und geltenden Regeln in anderen Sprachen auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zur Verfügung.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie in weiteren Sprachen (English/Englisch, Français/Französisch, Türkçe/Türkisch, русский/Russisch, | عربي/Arabisch, Polski/Polnisch, Italiano/Italienisch) im unteren Bereich der Seite Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

Eine kleine Bitte: Helfen Sie mit, dass dieses Hinweise auch bei den Adressaten ankommen. Weisen Sie also Nachbarn, Kollegen oder Freunde, die nicht oder nur in Ansätzen deutsch sprechen, darauf hin. Vielen Dank!

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