Coronavirus

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu verzögern, sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nötig. Die entsprechenden Hinweise können sich kurzfristig ändern. Hier finden Sie aktuelle Informationen.
  • Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie in weiteren Sprachen (English/Englisch, Français/Französisch, Türkçe/Türkisch, русский/Russisch, | عربي/Arabisch, Polski/Polnisch, Italiano/Italienisch) auf der Seite Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
  • Eine Übersicht der aktuell geltenden Regelungen (English/Englisch, Français/Französisch, Italiano/Italienisch, Türkçe/Türkisch, Polski/Polnisch, русский/Russisch, | عربي/Arabisch) finden Sie auf der Seite zur Corona-Verordnung.

Aktuelle Inzidenzwerte

(7-Tage-Inzidenz, Stand 21. Januar 2021)
  • Stadt Tuttlingen: 101,4 (Vortag: 95,9)
  • Landkreis Tuttlingen: 138,6 (Vortag: 133,6)
  • Land Baden-Württemberg: 99,0 (Vortag: 105,0)

Vorsorgendes Handeln ist erforderlich: Bund und Länder haben sich auf weitere Maßnahmen geeinigt (19. Januar)

Aufgrund der besorgniserregenden Nachrichten über ansteckendere Virusmutationen haben Bund und Länder ihre Beratungen vorgezogen und sich auf weitere Maßnahmen geeinigt. Der Bund wird die Voraussetzungen für eine Homeoffice-Pflicht schaffen.

Die Erkenntnisse über die Mutationen des SARS-CoV-2-Virus geben berechtigten Anlass zur Sorge. Die überwiegende Mehrzahl der Forschenden ist alarmiert, weil epidemiologische Erkenntnisse darauf hindeuten, dass die Virusmutanten aus Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (Y501.V2) deutlich ansteckender sind als die bisherige Virusvariante.

Verantwortungsbewusstsein und Disziplin zahlen sich aus

Dabei hängt es natürlich wesentlich davon ab, dass sich die Bürgerinnen und Bürger die Maßnahmen im Alltag umsetzen und so dem Virus die Chancen nehmen, sich weiter zu verbreiten. Ein Großteil der Menschen im Land tut dies nun seit fast einem Jahr mit großer Disziplin. „Durch die Maßnahmen, die wir im Dezember und Anfang Januar beschlossen haben, konnten wir das exponentielle Wachstum brechen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seinem Pressestatement nach den Beratungen von Bund und Ländern. „Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg konnten wir von 208 auf 112 senken. Und auch die Situation in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen entspannt sich gerade ein wenig. Das zeigt, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Disziplin, zahlen sich aus! Gemeinsam konnten wir dadurch viele Menschenleben retten.“

Allerdings zeigen die Mobilitätsdaten auch, dass im Frühjahr 2020 das öffentliche Leben deutlich mehr zurückgegangen war als in den vergangenen Monaten. Auch befanden sich fast doppelt so viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Homeoffice wie heute.

Bund und Länder haben sich im Grundsatz daher auf folgende Punkte geeinigt:
  • Die aktuellen Maßnahmen werden bis zum 14. Februar 2021 verlängert. Die derzeit geschlossenen Einrichtungen bleiben geschlossen.
  • Aufgrund der gestiegenen Gefahren durch die mutmaßlich ansteckenderen Virusmutanten, müssen beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr medizinische Masken getragen werden. Also sogenannte OP-Masken oder auch FFP2-Masken (respektive Masken mit N95 oder KN95-Zertifzierung).
  • Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird eine Verordnung erlassen, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verpflichtet, den Beschäftigen überall dort wo es möglich ist das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen. Dadurch werden Kontakte am Arbeitsort und auf dem Weg zur Arbeit deutlich reduziert.
  • Dort wo Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist, gelten weiter die COVID-19-Arbeitsschutzstandards von Bund und Ländern. Für Arbeitsbereiche auf engen Raum muss die Belegung reduziert werden, wenn das nicht möglich ist, muss eine medizinische Maske getragen werden, die der Arbeitgeber zu stellen hat.
  • Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind darüber hinaus dazu aufgefordert, für die im Betrieb präsenten Beschäftigten flexible Arbeitszeiten anzubieten, um das Fahrgastaufkommen zu Arbeitsbeginn und Arbeitsende zu entzerren.
  • Die Bundesregierung wird die Überbrückungshilfe III nachmals verbessern. Für den besonders betroffenen Einzelhandel werden die handelsrechtlichen Abschreibungen auf nicht verkäufliche Saisonware bei den Fixkosten berücksichtigt. Der Bund wird außerdem die Zugangsvoraussetzungen insgesamt vereinfachen und die monatlichen Förderhöchstbeträge für Unternehmen und Soloselbständige deutlich anheben.

Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg bleiben geschlossen (14. Januar)

Die Landesregierung hat sich darauf verständigt, dass angesichts der immer noch zu hohen Infektionszahlen und der dynamischen Entwicklung Kitas und Grundschulen zunächst bis zum 31. Januar geschlossen bleiben.

Die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg zeigen noch keine wirkliche Entspannung. Die 7-Tage-Inzidenz lag am 13. Januar in Baden-Württemberg bei 133 und damit höher als noch vor einer Woche. „Gleichzeitig sehen wir uns mit Mutationen des Coronavirus aus Großbritannien und Südafrika konfrontiert, die nach Aussage der Wissenschaft deutlich ansteckender sind, und wir wissen noch nicht, wann und was genau da zusätzlich auf uns zukommt“, sagte Ministerpräsident Kretschmann. „Auch in Baden-Württemberg sind erste Fälle aufgetreten. Wir müssen in den nächsten 14 Tagen durch genauere Untersuchungen, der sogenannten Sequenzierung des Virus, Erkenntnisse darüber gewinnen, ob sich die mutierte Variante in Deutschland und Baden-Württemberg ausgebreitet hat.“

Die aktuellen Zahlen erlauben es nicht, jetzt schon Lockerungen anzugehen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist daher mit der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann übereingekommen, dass die Grundschulen und Kindertageseinrichtungen vorerst zu bleiben müssen. Daher bleiben Kitas und Grundschulen weiterhin zunächst bis zum 31. Januar 2021 geschlossen. „Wir haben es uns dabei nicht einfach gemacht. Die Zahl der Infektionen, die Entwicklung der Pandemie, das alles ist eminent wichtig“, so Kretschmann weiter. Man habe auf der anderen Seite aber auch die Auswirkungen der Schließungen der Einrichtungen im Blick.

Für die kommende Zeit wird weiter eine Notbetreuung angeboten. Ministerpräsident Kretschmann appellierte aber an die Eltern, die Kinder nur im absoluten Notfall, wenn es nicht anders ginge, in die Notbetreuung zu geben.

Wir müssen davon ausgehen, dass wir den Lockdown verlängern müssen. Umso wichtiger ist es dann, die einzelnen Maßnahmen zu gewichten. Welche neuen, weiteren Maßnahmen können wir auflegen, wo kann man effektiv verschärfen, wo ist es in der Abwägung von Nutzen und Schaden erforderlich, eine Maßnahme zu beenden,“ erläuterte Kretschmann. Er werde dafür eintreten, das Anfang Februar, sofern es die pandemische Entwicklung irgendwie erlaubt und die Zahlen nicht relevant ansteigen, Grundschulen und Kindertageseinrichtungen eine Öffnungsperspektive erhalten. „Denn gerade bei den Kleinsten drohen bei zu langer Schließung der Grundschulen und Kitas die sozialen Schäden den pandemischen Nutzen zu übersteigen.“ Deshalb bereite man bereits Schritte vor, die gewährleisten, dass auch bei der Öffnung der Grundschulen und Kitas die Ansteckungs- und Übertragungsgefahr minimiert werden. „Dafür wird es ein wirksames Konzept mit Maßnahmen geben, die unsere Kinder und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Erzieherinnen und Erzieher schützen“, so Kretschmann.

Unternehmen müssen ihren Beitrag leisten

Kretschmann versprach sich an anderer Stelle für schärfere Maßnahmen einzusetzen. So sei die Homeoffice-Quote mit nur 14 Prozent gerade mal halb so hoch wie im Frühjahr. „Hier müssen wir mehr machen – die Verwaltungen, wie die Wirtschaft. Und hier geht auch mehr!“ Damit die Regeln in einem Unternehmen für alle klar sind, müssen auch Dinge wie der Arbeitsschutz geregelt sein. Die Auswirkungen einer Homeoffice-Verpflichtung sind so wesentlich, dass ein formelles Gesetz nötig ist. Für ein solches Gesetz gilt: Hier liegen die Kompetenzen beim Bund und nicht bei der Landesregierung.

Parallel bereite man bereits Schritte vor, die gewährleisten, dass auch bei der Öffnung der Grundschulen und Kitas die Ansteckungs- und Übertragungsgefahr minimiert werden. Maßnahmen, die unsere Kinder und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Erzieherinnen und Erzieher schützen.

Zum Schluss appellierte Kretschmann auch nochmal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger, auch wenn noch schwierige Monate vor uns lägen, weiter durchzuhalten. „Auch wenn es uns allen schwerfällt, mir genauso. Halten Sie sich an die Regeln, befolgen Sie bitte die Maßnahmen. Jeden Kontakt, den wir vermeiden können, behindert die Ausbreitung des Virus, verhindert Leid und Tod“, so Kretschmanns abschließende Bitte.

Corona-Verordnung ab dem 11. Januar

Hohe Infektionszahlen, volle Intensivstationen und Erkenntnisse über neue Virus-Mutationen wie B.1.1.7 aus Großbritannien – aufgrund der angespannten Pandemielage in ganz Deutschland haben sich die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel auf einen weiteren gemeinsamen Kraftakt geeinigt. Während die bestehenden Maßnahmen bis zum 31. Januar verlängert werden, gelten ab dem 11. Januar weitere Einschränkungen in ganz Baden-Württemberg.

„Zusätzliche Kontaktreduktionen haben eine sehr große Wirkung. Das haben uns die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch einmal sehr eindringlich vor Augen geführt.“ Der verkürzte Bremsweg des R-Werts sei ein wichtiger Richtwert, erläuterte Kretschmann: „Mit einem R-Wert von 0,9 halbiert sich die Zahl der Infektionen jeden Monat. Mit einem R-Wert von 0,7 hingegen halbiert sie sich jede Woche.“ Derzeit liegt die Reproduktionszahl im Land bei 0,82. Hinzu kommen Erkenntnisse über die Virus-Mutation B.1.1.7, welche bereits in Baden-Württemberg festgestellt werden konnte. Die Daten deuten darauf hin, dass diese Mutation wahrscheinlich sehr viel ansteckender ist als das ursprüngliche Coronavirus.

„Die Quintessenz daraus ist: Nicht vorsichtig und langsam bremsen, sondern hart und kurz. Nur niedrige Zahlen verhindern Tod und Leid. Nur niedrige Zahlen geben der Wirtschaft wieder den notwendigen Schub“, so der Ministerpräsident.

Was gilt ab dem 11. Januar?


Die bisher geltenden Beschränkungen werden bis zum 14. Februar verlängert. Die Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg bleiben bestehen. Alle derzeit geschlossenen Geschäfte und Einrichtungen bleiben geschlossen.

Die nun geltenden Regelungen im Detail:
  • Kontaktbeschränkungen
    • Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum nur noch im Kreis des eigenen Haushalts plus höchstens eine weitere Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört.
    • Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Die Regelung dient dazu besondere Härtefälle abzufangen. Regelung für Kinderbetreuung: Kinder aus maximal zwei Haushalten dürfen zusammen in einer festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften
      betreut werden.
  • Ausgangsbeschränkungen
    • Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist in der Zeit von 20 bis 5 Uhr nur aus triftigen Gründen erlaubt.
    • Diese triftigen Gründe sind insbesondere:
      • Ausübung beruflicher Tätigkeiten und wichtiger Ausbildungszwecke
      • Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Leistungen
      • Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, Sorge- und Umgangsrecht
      • Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen
      • Handlungen zur Versorgung von Tieren, wie etwa Gassi gehen oder füttern
      • Besuch von religiösen Veranstaltungen
      • Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung
      • Besuch von Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes
      • Wahlkampfaktivitäten, wie Verteilung von Flyern, Plakatierungen oder Informationsstände nach behördlicher Genehmigung möglich
    • Auch tagsüber gibt es Ausgangsbeschränkungen. Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist in der Zeit von 5 bis 20 Uhr ebenfalls nur aus triftigen Gründen erlaubt. Zu den oben genannten Gründen für die Nachtstunden, die auch am Tag gelten, kommen hinzu:
      • Besuch der Notbetreuung in Schulen und Kitas
      • Sport und Bewegung an der frischen Luft ausschließlich alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer weiteren nicht im selben Haushalt lebenden Person
      • Erledigung von Einkäufen
      • Wahrnehmung von Dienstleistungen
      • Behördengänge
      • Blutspendetermine
  • Bildung & Betreuung
    • Kitas bleiben bis zum 31. Januar geschlossen
    • Kein Präsenzunterricht an Grundschulen bis 31. Januar, Versorgung der Schüler*innen mit Lernmaterial durch die Lehrer*innen
    • Kein Präsenzunterricht, sondern Fernunterricht an allen weiterführenden Schulen
    • Sonderregelung für Abschlussklassen sind möglich und werden individuell festgelegt
    • Notbetreuungen werden eingerichtet, Ansprechpartner sind die Schulen und Kitas vor Ort
    • Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen schließen für den Publikumsverkehr,
      Online-Unterricht möglich
    • Volkshochschulen und ähnliche Einrichtungen schließen
    • Fahrschulen geschlossen, Onlineunterricht möglich (Ausnahme für berufliche Ausbildungszwecke und Katastrophenschutz)
  • Arbeiten
    • Arbeitgeber*innen sind gesetzlich verpflichtet die gesundheitliche Fürsorge gegenüber ihren Mitarbeiter*innen wahrzunehmen
    • Home-Office, sofern möglich
    • Treffen im Rahmen des Arbeits-, Dienst- und Geschäftsbetriebes
    • Gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungen, sofern nicht online auch in Präsenz
      durchführbar
    • Maskenpflicht am Arbeitsplatz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu den
      Kolleg*innen nicht eingehalten werden kann (auch im Freien)
    • An den Betrieb angepasste Hygieneauflagen
    • Kantinen schließen überall dort, wo es die Arbeitsabläufe zulassen
  • Reisen
    • Appell: Verzichten Sie auf private Reisen sowie Ausflüge zu touristischen Zielen
    • Verstärkte Kontrollen und Zugangsbeschränkungen an tagestouristischen
      Hotspots durch die örtlichen Behörden
    • Nicht gestattet:
      • Touristische Busreisen
      • Touristische Übernachtungsangebote (auch Campingplätze)
    • Weiterhin möglich:
      • Geschäftsreisen
      • Reisen und Übernachten in besonderen Härtefällen
  • Einzelhandel
    • Der Einzelhandel schließt bis zum 31. Januar. Lediglich Geschäfte mit Produkten für den täglichen Bedarf bleiben geöffnet:
      • Babyfachmärkte
      • Bäckereien und Konditoreien
      • Banken
      • Drogerien
      • Getränkemärkte
      • Großhandel
      • Hörgeräteakustiker
      • Kraftfahrzeug- und Fahrradwerkstätten sowie Ersatzteilverkauf
      • Lebensmittelmärkte
      • Metzgereien
      • Optiker
      • Orthopädieschuhtechniker
      • Poststellen und Paketshops, aber ohne den Verkauf von weiteren Waren
      • Reformhäuser
      • Reinigungen und Waschsalons
      • Reise- und Kundenzentren für den öffentlichen Verkehr
      • Sanitätshäuser
      • Tafeln
      • Tankstelle
      • Telefonshops für Reparatur, Austausch und Störungsbehebung
      • Tierbedarf- und Futtermärkte
      • Wochenmärkte
      • Zeitschriften- und Zeitungskioske
    • Besonderheiten:
      • Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können Lieferdienste anbieten
      • Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können Abholangebote (Click & Collect) anbieten. Dabei müssen feste Zeitfenster für die Abholung vereinbart werden. Die Hygienekonzepte vor Ort müssen eingehalten und
        Warteschlangen vermieden werden.
      • Handwerksbetriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen anbieten, dürfen weiterhin arbeiten
      • Geschäfte mit Mischsortiment dürfen alle Waren verkaufen, wenn die Produkte für den täglichen Bedarf zu 60 % überwiegen. Sollte das Sortiment der verbotenen Artikel überwiegen, darf das Geschäft mit
        einer räumlichen Abtrennung lediglich die Artikel des täglichen Bedarfs verkaufen.
    • Regelungen für offene Geschäfte:
      • Geschäfte mit weniger als 10 m² Verkaufsfläche: maximal ein*e Kund*in
      • Geschäfte mit bis zu 800 m²: ein*e Kund*in pro 10 m² Verkaufsfläche
      • Für die darüber hinausgehende Fläche gilt: ein*e Kund*in pro 20 m² (gilt nicht für den Lebensmitteleinzelhandel)
      • Maskenpflicht vor den Geschäften und auf den Parkplätzen
      • Gesteuerter Zutritt
      • Warteschlangen vermeiden
  • Gastronomie
    • Restaurants, Bars, Clubs und Kneipen aller Art bleiben geschlossen
    • Ausnahme für Speisen zur Abholung (bis 20 Uhr) oder Lieferung
    • Kein Ausschank und Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum
    • Kantinen schließen überall dort, wo es die Arbeitsabläufe zulassen. Angebote zum Mitnehmen sind erlaubt.
  • Veranstaltungen
    • Keine Zusammenkünfte und Veranstaltungen im öffentlichen Raum erlaubt
    • Ausnahmen:
      • Gerichtsverhandlungen
      • Sitzungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen
      • Betriebsversammlungen
      • Prüfungen und deren Vorbereitung
      • Eheschließungen
      • Veranstaltungen, die der sozialen Fürsorge dienen (z. B. Kinder- und Jugendhilfe)
      • Nominierungs- und Wahlkampfveranstaltungen sowie dazugehörige Unterschriftensammlungen
  • Gesundheit & Soziales
    • Schutzvorkehrungen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und
      Behinderteneinrichtungen
    • Keine Isolation der Betroffenen
    • Übernahme der Kosten von regelmäßigen SARS-CoV2-Schnelltests für Patienten*innen und Besucher*innen
    • Regelmäßige, verpflichtende Tests des Pflegepersonals von Alten- und
      Pflegeheimen
  • Dienstleistungen
    • Geschlossen:
      • Friseurbetriebe/Barbershops
      • Hundesalons und ähnliche Einrichtungen
      • Kosmetikstudios
      • Kosmetische Fußpflegesalons
      • Massage- und Wellnessbetriebe
      • Nagelstudios
      • Piercingstudios
      • Prostitutionsgewerbe
      • Sonnenstudios
      • Tattoostudios
    • Geöffnet sind medizinisch notwendige Dienstleistungen (auch ohne Rezept) in
      den Bereichen:
      • Ergotherapie
      • Fußpflege/Podologie
      • Logopädie
      • Physiotherapie
      • Rehasport
  • Religionsausübung
    • Gottesdienste und Beerdigungen unter Hygieneauflagen
    • Einhalten der AHA-Regeln über die gesamte Dauer
    • Kein Gemeindegesang
  • Kultur- und Freizeitgestaltung
    • Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen
    • Geschlossen:
      • Ateliers (Publikumsverkehr)
      • Ausflugsschiffe
      • Bibliotheken und Archive
      • Camping- und Wohnmobilstellplätze
      • Diskotheken und Clubs
      • Freizeitparks und Indoorspielplätze
      • Kinos und Autokinos
      • Kletterparks (drinnen und draußen)
      • Konzerte und Kulturhäuser
      • Krabbelgruppen
      • Messen
      • Museen und Ausstellungen
      • Opern
      • Spielbanken- und hallen
      • Theater
      • Tierparks
      • Volksfeste o. ä.
      • Wettannahmestellen
      • Zirkusse
      • Zoologische und botanische Gärten
    • Geöffnet oder möglich:
      • Spielplätze im Freien
      • Wandern und Spazieren
  • Sport
    • Sport und Bewegung tagsüber alleine, mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person im öffentlichen Raum sowie auf öffentlichen oder privaten weitläufigen Sportanlagen oder -stätten im Freien erlaubt
    • Alle weiteren öffentlichen und privaten Sportstätten sind für den Publikumsverkehr geschlossen:
      • Fitnessstudios aller Art
      • Schwimm- und Spaßbäder
      • Skilifte und Gondeln
      • Tanz- und Balettschulen
      • Thermen und Saunen
      • Vereinssportstätten
      • Wettkampf-, Mannschafts- und Kontaktsportstätten
      • Yogastudios
    • Für Schulsport und Studienbetrieb dürfen die Einrichtungen geöffnet werden.
    • Weitläufige Anlagen im Freien geöffnet:
      • Golfplätze
      • Hundesportplätze
      • Reitanlagen
      • Tennisplätze
      • Modellflugplätze
    • Die Benutzung der Umkleiden oder Aufenthaltsräume ist nicht gestattet.
    • Training und Veranstaltungen des Spitzen- oder Profisports ist ohne Zuschauer*innen erlaubt.


Corona-Schutzimpfungen: Impfstart in Baden-Württemberg

Seit dem 27. Dezember 2020 können Impftermine für die Zentralen Impfzentren (ZIZ) über die Servicehotline des Landes, Rufnummer 116 117, oder online unter www.impfterminservice.de/impftermine vereinbart werden. Termine für folgende ZIZ können gebucht werden: Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, Klinikum Stuttgart (Standort Liederhalle), Rot am See, Heidelberg, Mannheim und Freiburg. Auch die Vergabe von Terminen in den Impfzentren Tübingen, Ulm, Offenburg und Karlsruhe soll in Kürze möglich sein. Aufgrund der derzeitigen begrenzten Verfügbarkeit von nur einem Impfstoff ist damit zu rechnen, dass die ersten angebotenen Termine schnell vergeben sein werden. Es werden nach und nach mit weiteren Impfstofflieferungen neue Termine angeboten. Zum 22. Januar gehen dann neben den ZIZ auch die Kommunalen Impfzentren (KIZ) in allen Städten und Landkreisen in Betrieb. Ab dem 19. Januar können Termine für die KIZ vereinbart werden.

Die dreistufige Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt:
  • Die Personengruppe mit höchster Priorität umfasst vor allem
    • Über-80-Jährige
    • Menschen in Pflegeheimen
    • Personal auf Intensivstationen und in Notaufnahmen.
  • Eine hohe Priorität haben unter anderem
    • die 70- bis 80-Jährigen,
    • Menschen mit Demenz,
    • Menschen mit Trisomie 21,
    • Transplantationspatienten sowie bestimmte Kontaktpersonen.
  • Erhöhte Priorität haben
    • die 60 bis 70-jährigen Bürgerinnen und Bürger
    • medizinisch vorbelastete Menschen
    • Polizei und Feuerwehr
    • Personal in Kitas, Schulen und im Einzelhandel.
  • Für einen vollständigen Impfschutz ist eine zweite Impfung notwendig. Diese sollte 21 Tage nach der ersten Impfung erfolgen.

Weitere Informationen zur Terminvergabe und zur Impfberechtigung finden Sie auf der Seite des Landes Baden-Württemberg.

Detaillierte Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Impfung und den Impfzentren finden Sie im FAQ Impfzentren auf der Seite des Landes Baden-Württemberg.


Häufig gestellte Fragen


Maskenpflicht

  • Auch für Arbeits- und Betriebsstätten gilt eine Maskenpflicht. Diese Pflicht besteht insbesondere in Fluren, Treppenhäusern, Teeküchen, Pausenräumen, sanitären Einrichtungen und sonstigen Begegnungsflächen.
  • Von dieser Pflicht kann am eigenen Arbeitsplatz abgewichen werden, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen dauerhaft sicher eingehalten werden kann. Die Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, dass die Maßnahmen eingehalten werden.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in Arbeitsstätten unter freiem Himmel, auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle.
  • Die Maskenpflicht gilt nicht in Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung (Kindergärten, Tageseinrichtungen mit altersgemischten Gruppen und Einrichtungen zur Kleinkindbetreuung) für Kinder, pädagogisches Personal und Zusatzkräfte dieser Einrichtungen.
  • Maskenpflicht gilt auch vor Einkaufszentren, Ladengeschäften und Märkten wie Wochenmärkten, Spezialmärkten und Jahrmärkten sowie den zugehörigen Parkplätzen.
  • Wie bisher gilt die Maskenpflicht auch weiter in stark frequentierten Fußgängerbereichen wie Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen und Plätzen. Dazu können jetzt auch je nach zeitlichen und räumlichen Gegebenheiten auch Friedhofs-, Kirch-, Schul-, Wander- und sonstige Fußwege zählen, wenn dort viele Fußgänger unterwegs sind und der Abstand nicht eingehalten werden kann. Die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch Städte und Gemeinden.
  • In den Schulen Maskenpflicht ab der fünften Klasse
  • Maskenpflicht bei religösen Feiern
  • Darüber hinaus gelten die bisherigen Regeln zur Maskenpflicht weiter.

 In Tuttlingen gilt zusätzlich die Maskenpflicht auch für:
  • Öffentliche Einrichtungen wie Rathaus oder Stadtbibliothek,
  • Den Besuch der Räumlichkeiten, die der Religionsausübung und Weltanschauung dienen, sowie zu Beginn und Ende von Veranstaltungen zur Seelsorge, religiösen Veranstaltungen und Bestattungen im Umfeld von 50 Metern dieser Räumlichkeiten
  • Friedhöfe

Hinweise in anderen Sprachen

Da ein Virus weder vor Sprach- noch vor anderen Grenzen halt macht, stellen wir Ihnen hier einen Link zu aktuellen Informationen und geltenden Regeln in anderen Sprachen auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zur Verfügung.
  • Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie in weiteren Sprachen (English/Englisch, Français/Französisch, Türkçe/Türkisch, русский/Russisch, | عربي/Arabisch, Polski/Polnisch, Italiano/Italienisch) im unteren Bereich der Seite Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
  • Eine Übersicht der aktuell geltenden Regelungen (English/Englisch, Français/Französisch, Italiano/Italienisch, Türkçe/Türkisch, Polski/Polnisch, русский/Russisch, | عربي/Arabisch) finden Sie auf der Seite zur Corona-Verordnung.
Eine kleine Bitte: Helfen Sie mit, dass dieses Hinweise auch bei den Adressaten ankommen. Weisen Sie also Nachbarn, Kollegen oder Freunde, die nicht oder nur in Ansätzen deutsch sprechen, darauf hin. Vielen Dank!

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22.01.2021
Die Stadt Tuttlingen vergibt kostenlose FFP-2-Masken an die Tuttlinger Einwohnerschaft, die nur über ein geringes Einkommen verfügt. Anspruch haben zum Beispiel alle Inhaber des städtischen Senioren- und Familienpasses, eines Berechtigungsscheins für den Tafelladen sowie Wohngeld- oder ALG-2-Bezieher mit Wohnsitz in Tuttlingen. Die Verteilung beginnt nächste Woche.
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