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Tuttlinger Lastenrad

Das Tuttlinger Leih-Lastenrad steht im Rathausinnenhof.

Die Tuttlinger*innen hatten die Wahl – nun ist ein Name für das Tuttlinger Leih-Lastenrad gefunden. Aus den acht zur Wahl stehenden Namen hat sich einer ganz klar durchgesetzt: Kischtärädle. Das Kischtärädle ist, wie es so schön in der Erläuterung von gleich zwei Namensgebern heißt, „natürlich das Rad vom Kischtämännle“.

Der Name wird nun zusammen mit den Logos der Stadt Tuttlingen und der RadKultur Baden-Württemberg auf das Lastenrad gedruckt. Die Namensgeber werden das erste Tuttlinger Leih-Lastenrad dann auf seinen offiziellen Namen taufen und die „Jungfernfahrt“ mit dem Kischtärädle unternehmen. Außerdem erhalten Sie jeweils einen ProTUT-Gutschein im Wert von 25 Euro.

Das E-Lastenrad der Marke Babboe Flow wird ab September kostenlos ausleihbar sein. Die Buchung erfolgt über diese Seite. Das Lastenrad hat ein Fassungsvermögen von 250 Litern bzw. 100 Kilogramm – man bekommt also bequem den Einkauf oder sogar auch Kinder untergebracht. Das dreirädrige Rad ist für jeden Einsteiger gut geeignet, da es im Stand nicht umkippen kann und sein Gewicht selbst trägt.

Die Stadt will mit dem „Kischtärädle“ eine Möglichkeit für Bürger schaffen ein Lastenrad auszuprobieren. Dem Radbeauftragten der Stadt, Oliver Bock, ist es wichtig kein kostenpflichtiges Angebot zu schaffen, sondern ein „freies Lastenrad“ zum Verleih anzubieten. Deshalb hat die Stadt sich als Förderkommune der Radkultur des Landes Baden-Württemberg für ein gefördertes Lastenrad entschieden. Nach den Sommerferien startet dann der kostenlose Verleih des E-Lastenrads.

In anderen Städten ist der freie Verleih von Lastenrädern schon üblich, in der Regel kümmert sich ein Verein (ADFC, Kulturverein) ehrenamtlich um Verleih, Pflege und Unterbringung. Städte wie Bamberg verleihen schon länger und haben mittlerweile den Bestand von einem auf drei Verleih-Lastenräder erhöht.