Die Stadt Tuttlingen möchte das Radfahren sicherer, einfacher und attraktiver machen. Dafür wurde ein Radverkehrskonzept als Teil des Mobilitätskonzeptes 2035 erarbeitet. Es zeigt, wie der Radverkehr in den kommenden Jahren strukturiert verbessert werden soll.
Ziel des Radverkehrskonzeptes
Ziel ist es, alle Verkehrsarten gleichwertig zu berücksichtigen. Radwege und -routen sollen so gestaltet werden, dass sie für alle gut nutzbar sind – besonders für Kinder, ältere Menschen und alle, die bisher aus Sicherheitsgründen eher selten mit dem Rad unterwegs sind.
Gemeinsame Erarbeitung
Das Fachbüro Innovative Städte GmbH & Co. KG hat das Konzept im Auftrag der Stadt erstellt. Es bezog nicht nur die Verwaltung und die Politik ein, sondern auch VertreterInnen aus der Bürgerschaft und der Polizei. Zusätzlich konnten sich BürgerInnen zum Thema Radabstellanlagen online beteiligen. Bei Interesse können Sie die Ergebnisse der Beteiligung hier einsehen: Ergebnisse Online-Beteiligung
Was steckt im Konzept?
Das Radverkehrskonzept besteht aus mehreren Bausteinen:
- Der Abschlussbericht legt die Anforderungen an das Radverkehrsnetz dar und erläutert die Bestandteile des Konzeptes.
- Die Bestandssituation und -analyse liegen der Ausarbeitung zu Grunde.
- Das Konzept definiert ein Zielnetz für die Zukunft. Die Routen sind in Hauptrouten, Nebenrouten und Perspektivrouten eingeteilt.
- Die Maßnahmenliste mit Prioritäten und Kostenschätzung dient als Leitfaden dafür das Zielnetz zu erreichen.
- Das Konzept formuliert Empfehlungen für moderne und nutzerfreundliche Fahrradabstellanlagen.
- In vier sogenannten Fokusräumen werden konkrete Planungsvarianten beispielhaft vertieft dargestellt.
Wie geht es weiter?
Die Maßnahmen werden Schritt für Schritt geprüft und umgesetzt – von kurzfristigen Verbesserungen bis hin zu langfristigen Projekten. Wo möglich, werden sie mit ohnehin geplanten Bauvorhaben kombiniert.
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