Zeittafel

Verschiedenste Funde in der Gegend von der Steinzeit bis zu alemannischen Reihengräbern weisen das Tuttlinger Gebiet als altes Siedlungsland aus.
797 Tuttlingen wird zum ersten Mal in einer Urkunde des Klosters St.
Gallen vom 30. Juli schriftlich erwähnt ("tuttiliningas").
800 Das Kloster Reichenau besitzt 16 Höfe (Huben).
1135 Der Abt Ludwig von Reichenau wird in der Tuttlinger Kirche ermordet.
1305 Tuttlingen ist im Besitz der Familie von Wartenberg, die als Reichenauer Vögte herrschen.
1338 Heinrich von Wartenberg wohnt in seiner eigenen "Stadt" Tuttlingen.
1372 Oswald von Wartenberg verkauft die Vogtei zu Tuttlingen an Graf
Rudolf von Sulz.
1376 Tuttlingen wird württembergisch. Eberhard der Greiner von
Württemberg erwirbt die Stadt.
1377 Das Heer der Reichsstädte erobert und plündert die Stadt.
1415 Kaiser Sigismund verleiht Tuttlingen die Marktrechte.
1470 Eberhard im Bart lässt die Festung Honberg erbauen.
1519-34 Tuttlingen steht unter österreichischer Verwaltung.
1524-25 Unruhen während des Bauernkriegs.
1535 Ambrosius Blarer führt die Reformation ein.
1559 Jeremias Godelmann, ein bedeutender Rechtsgelehrter, wird in
Tuttlingen geboren.
1582 Der herzogliche Fruchtkasten wird gebaut.
1611 Eine pestartige Seuche und eine Hochwasserkatastrophe fordern
zahlreiche Menschenleben.
1633 Zum ersten Mal während des Dreißigjährigen Krieges 1618-48 erobern und plündern Soldaten die Stadt.
1635 Der Kaiser verschenkt Tuttlingen an den Grafen Schlick von Passau.
1643 Schlacht bei Tuttlingen. Das französisch-weimarische Heer wird am 24. November von kaiserlichen Truppen überfallen und vernichtend geschlagen.
1645 Konrad Widerholt vertreibt die Besatzer. Er zerstört Festung und
Stadtmauern, um Tuttlingen als feindlichen Stützpunkt unbrauchbar zu machen.
1648 Tuttlingen gehört wieder zu Württemberg.
1694-96 Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg lässt das Hüttenwerk
Ludwigstal bauen.
1697 Johann Caspar Braun erhält die Konzession zur Einrichtung der ersten Apotheke in Tuttlingen.
1701 Johann Wolfgang Krafft, ein bedeutender Mathematiker, wird in
Tuttlingen geboren.
1792-94 Revolte gegen den Oberamtmann Spittler.
1794 Der Hirschwirt Johannes Kohler gründet eine Papierfabrik (Papiermühle).
1798 Durch einen Brand werden 20 Familien obdachlos. Das Hospital brennt ab.
1799 Schlacht bei Liptingen. Durchzug der Franzosen und Österreicher.
1803 Am 1. November brennt Tuttlingen innerhalb der Stadtmauern völlig nieder (Großer Stadtbrand).
1804-05 Nach dem Plan des Landbaumeisters Carl Leonhard von Uber wird die Stadt mit quadratischem Grundriss wieder aufgebaut.
1815-17 Mit Mitteln, die der württembergische König zur Verfügung gestellt hat, kann die evangelische Stadtkirche gebaut werden.
1819 Das Katharinenhospital wird als Armen- und Krankenhaus erbaut.
1825 Das Waisenhaus (Vorläufer des Kinderdorfes) wird gegründet.
1826 Gründung der Gewerbeschule.
1828 Ein Blitzschlag tötet vier Personen - Gustav Schwab schreibt "Das Gewitter".
1831 Der "Gränzbote" erscheint als Amtsblatt zum ersten Mal.
1832 Am 29. Oktober wird der Gesangverein "Liederkranz" gegründet.
1838 Die Realschule wird eingerichtet. Gottfried Jetter, Begründer der Aesculapwerke, wird geboren.
1841 Gründung des Gesangvereins "Harmonie" am 1. November.
1856 Eine neue hölzerne Brücke führt über die Donau.
Die Feuerwehr wird gegründet.
1864 Die Handwerkerbank wird gegründet.
1865 Das Dienstbotenkrankenhaus in der Neuhauserstraße wird gebaut.
1866-72 Neubau der katholischen Kirche St. Gallus.
1867 Gottfried Jetter beginnt mit der Fabrikation chirurgischer Instrumente.
1868-70 Die Bahnlinien nach Rottweil und Immendingen werden eröffnet.
1875 Die Stadt erwirbt den Fruchtkasten.
Die Frauenarbeitsschule wird gegründet.
1883 Das Schulhaus Steinewasen und der westliche Zinnenturm des
Honbergs werden erbaut.
1891 Das Flussbett der Donau zwischen Bahnhof und Stadt wird verlegt und der Stadtpark angelegt.
1892 Das Schnekenburger - Denkmal wird eingeweiht.
1893 Der Schlachthaussteg, die Immanuelskirche (Olgastraße) und der Haubenturm auf dem Honberg werden fertiggestellt.
1895 Das Postamt in der Wilhelmstraße 1 wird eröffnet.
1896 Das Elektrizitätswerk (Weimarstraße) nimmt seinen Betrieb auf.
1900 Der Neubau der Realschule (Weimarstraße 35) wird
fertiggestellt. 
Schuhmacherstreik
1902 Die Gebäude Wilhelmschule, sowie die Turn- und Festhalle werden ihrer Bestimmung übergeben.
1906 Eine schwere Scharlachepidemie fordert 120 Todesopfer
Das Gaswerk wird gebaut.
Die Katholische Volksschule (später Schillerschule) wird eingeweiht.

1907-09

Das Bezirkskrankenhaus am Leutenberg wird erstellt.
1909 Das bisherige städtische Krankenhaus wird zur Frauenarbeitsschule umgebaut.
Die Stadt kauft das Elektrizitätswerk.
1910 Im Gebäude Bahnhofstraße 44 wird eine Gewerbe- und Handelsschule errichtet.
1913/14 Die hölzerne Donaubrücke wird durch eine Eisenbetonbrücke ersetzt.
1914-18 Im ersten Weltkrieg beklagt Tuttlingen 578 Gefallene und Vermisste.
Das Schnekenburger - Denkmal "Germania" wird als Altmaterial verkauft.
1919 Bürgerliche Unruhen.
Die Stadt kauft das Hotel "Hecht" (Königstraße) und wirtet alle fünf Jahre einen Tag, um die dingliche Schankkonzession nicht zu verlieren. Am 1. Februar schließen sich die Vereine "Liederkranz" und "Harmonie" zum "Sängerbund Tuttlingen e.V." zusammen.
1920 Der Siedlungsverein zur Behebung der Wohnungsnot wird gegründet.
1921 Gründung der "Hilfsschule", heute Albert-Schweitzer-Schule.
1924 Das Heimatmuseum wird gegründet.
Die erste Ausgabe der Tuttlinger Heimatblätter erscheint.
1927 Das Krematorium wird gebaut.
Die Volksbühne nimmt ihren Betrieb auf.
1928/29 Der Schlachthof entsteht in der Ludwigstaler Straße
1930 Es gibt über 2000 Arbeitslose in Tuttlingen.
Die Realschule wird Reformrealgymnasium und Oberschule, mit Recht auf Abhaltung der Reifeprüfung.
Das Flussbett der Donau von der badischen Grenze bis zur
Friedrichstraße wird verlegt.
1932 Hohe Arbeitslosigkeit (mehr als 3000 Arbeitslose).
Der Sängerbund feiert sein 100-jähriges Vereinsjubiläum.
1933 Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Es kommt zu Demonstrationen gegen das NS - Regime, sowie zu Verhaftungen von Gewerkschaftlern und Funktionären linker Parteien.
"Gleichschaltung" des Gemeinderats.
Der neue Bahnhof wird in Betrieb genommen.
1934/35 Das Bezirksschulamt Tuttlingen für die Oberämter Tuttlingen und
Spaichingen wird eingerichtet.
1935 Am 29. Juni wird das städtische Schwimm- und Strandbad eröffnet.
Die große Stadtmühle in Wöhrden brennt am 25. Mai, wird aber wieder aufgebaut.
1936-39 Der Fruchtkasten wird zum Heimatmuseum und Schulungsheim
umgebaut.
1937/38 Die Oberämter Tuttlingen und Spaichingen werden zum Kreis
Tuttlingen vereinigt.
1938 Der Seltenbach wird eingedolt.
Das Marktgelände wird geschaffen.
1939 Der Erweiterungsbau der katholischen Kirche wird eingeweiht.
1941 Die kirchlichen und weltlichen Glocken müssen abgegeben werden.
1939-45 Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten halten die Wirtschaft
aufrecht.
Zahlreiche Lager entstehen (in Tuttlingen das Lager Mühlau).
Tuttlingen beklagt 675 Gefallene, 273 Vermisste, 62 Opfer von Fliegerbomben.
1945 Am 21. April besetzten Teile der französischen 1. Armee Tuttlingen.
Eisenbahnbrücken werden gesprengt.
Das Kriegsgefangenenlager "Mühlau" wird als Entlassungslager der französischen Besatzungszone (bis 1952) eingerichtet.
1946 Bei den ersten Wahlen wird Otto Fink Bürgermeister.
Am 8. Dezember wird die Volkshochschule gegründet.
1949 Das Landratsamt zieht in die Alleenstraße.
1950 Die Baptistenkirche Schildrain wird gebaut.
1951 Walter Balz wird Bürgermeister.
1952 Das Heimatmuseum und die Stadtbücherei werden wieder geöffnet
1953 Der Neubau des Arbeitsamtes und das Mittelschulgebäude werden fertiggestellt.
Die Koppenlandsiedlung entsteht.
1954 Der Finanzamtsneubau wird seiner Bestimmung übergeben.
1955 Die Festhalle wird umgebaut. Die Kreissparkasse und das Bürgerheim beziehen ihren Neubau.
1956 Tuttlingen erhält den Titel "Große Kreisstadt".
Auf dem Friedhof wird eine Gedenkstätte der Heimatvertriebenen
eingerichtet.
Die Feuerwehr feiert ihr hundertjähriges Bestehen.
1957 Der Hallenbad - Förderverein wird gegründet.
Walter Balz wird auf zwölf Jahre wiedergewählt.
1958 Es entsteht ein Übergangswohnheim für Flüchtlinge.
Die evangelische Martinskirche im Brunnental wird gebaut.
1959 Der Erweiterungsbau des Krankenhauses wird fertiggestellt.
Die Umgehungsstraße (B14) wird gebaut.
Die Ferdinand von Steinbeis-Schule bezieht ihr neues Gebäude in der Mühlau.
1961-63 Die katholische Kirche Maria Königin entsteht im Westen der Stadt.
1962-64 Das Hallenbad wird gebaut.
1963 Der Poststeg wird erneuert.
Regierungsdirektor Dr. Köpf aus Heilbronn wird Landrat.
1965 Die katholische Kirchengemeinde hat nun zwei Pfarreien.
1966

Die evangelische Auferstehungskirche in der Nordstadt wird
eingeweiht.
Die Exklave Bruderhof wird nach Singen ausgemeindet.
Die Stadt erwirbt das Anwesen "Waisenhaus" und richtet die Albert - Schweitzer - Sonderschule ein.

1967 Der Gymnasiumsneubau wird eingeweiht.
Die Spaltgasanlage der Stadtwerke wird in Betrieb genommen.
Der neue Friedhof "Am Haken" wird angelegt.
1968 Die bisherige höhere Handelsschule wird zum Wirtschaftsgymnasium ausgebaut und bezieht die Gebäude des früheren Gymnasiums beim Stadtgarten.
1969 Walter Balz wird als Oberbürgermeister wiedergewählt.
Am 1. Januar geht der Hohentwiel in die Verwaltung der Stadt Singen über.
Die städtische Musikschule wird gegründet.
1970 Die "Wöhrdenbrücke" wird als dritte Straßenbrücke eingeweiht.
1972 Eßlingen wird eingemeindet.
1973 Es folgt die Eingliederung der Stadt Möhringen und der Gemeinde Nendingen.
Durch die Kreisreform gehört Tuttlingen nun zum Regierungspräsidium Freiburg.
1974 Am 4. Juli wird das beheizte Freibad eröffnet
1975 Der Neubau im Schulzentrum I wird begonnen.
Am 8. März wird der "Narrenverein Honberger Tuttlingen e.V." gegründet.
1976 Im Februar begeht Walter Balz sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Stadtoberhaupt von Tuttlingen.
Die Beruflichen Schulen gehen an den Landkreis über.
1977 Der Verwaltungsneubau Rathausstraße 6 und das zweite Gymnasium sind fertiggestellt.
Die Behindertenwerkstatt "Lebenshilfe" nimmt ihren Betrieb auf
Das Gaswerk wird verkauft.
1978 Die Stadtkirche wird renoviert.
Die Berufliche Bildungsstätte Tuttlingen wird eingeweiht.
1979 Wahl von Heinz-Jürgen Koloczek zum Oberbürgermeister
Die Städtepartnerschaft Tuttlingen - Bex (Kanton Waadt/Schweiz)wird besiegelt.
In der Rathausfrage entscheidet man sich für die Erneuerung des
Gebäudes.
1980 Am 1. Februar tritt Heinz-Jürgen Koloczek sein Amt als
Oberbürgermeister an.
Im Stadtteil Nendingen herrscht ein "Jahrhunderthochwasser".
Die Generalsanierung des Rathauses wird begonnen.
Tuttlingen hat jetzt zwei Realschulen. Die bisherige Realschule in der Jahnstraße heißt fortan Hermann-Hesse-Realschule, neu gegründet wird die Ludwig-Uhland-Realschule in der Uhland- und Neuhauser Straße.
1981 Die Tribüne im Donaustadion, das Berufsschulzentrum sowie die Kreissporthalle in Mühlau werden eingeweiht.
Das erste Tuttlinger Stadtfest findet im Oktober statt.
Möhringen feiert 1100-jähriges Bestehen.
Der Bahnhof Nendingen wird stillgelegt.
1982

Auf den Donauwiesen findet die erste Tuttlinger Wirtschaftswoche
statt.
Das Regenüberlaufbecken in Nendingen ist fertiggestellt.
Die Generalsanierungen der Schiller- und der Albert-Schweitzer- Schulen sind abgeschlossen.
Die neuen Räume der Musikschule und ein neuer Kindergarten (Katharinenstraße) werden eingeweiht.
Der Sängerbund feiert sein 150-jähriges Vereinsjubiläum.

1983 Das sanierte Rathaus wird im Rahmen eines Festaktes mit Tag der offenen Tür eingeweiht.
Die Karlschule feiert 100-jähriges Bestehen.
In der Höhe der Rathausstraße wird der neue Rad- und Fußgängersteg über die Donau eingeweiht.
1984

Im Rahmen des Stadtfestes wird die verkehrsberuhigte Zone Oberamteistraße/Helfereistraße an die Öffentlichkeit übergeben.
Die Turngemeinde Tuttlingen feiert 125-jähriges Jubiläum.
Die Innenstadtsanierung wird weitergeführt.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig den Bau eines neuen
Galeriegebäudes am alten Standort.

1985 Der Gemeinderat stimmt mehrheitlich für den Bau eines Parkhauses in der Innenstadt.
Der aus Tuttlingen stammende Günther Herrmann gewinnt den landesweit ausgeschriebenen Wettbewerb um den Bau der neuen städtischen Galerie.
Den bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb um den Marktbrunnen gewinnt der Berliner Künstler Martin Rissler.
Das katholische Gemeindehaus St. Joseph wird eingeweiht.
1986 Das umstrittene Parkhaus Innenstadt wird fertiggestellt und in Betrieb genommen.
Im November ist die neue Stadtmitte fertiggestellt.
1987 Die Einweihung der neuen Stadtmitte, des Marktbrunnens und des neuen Verwaltungsgebäudes findet am 23. Mai bei strahlendem Wetter statt.
Der Festakt wird unter großer Beteiligung der Bürger auf dem Marktplatz begangen.
Heinz-Jürgen Koloczek wird am 29. November zum Oberbürgermeister wiedergewählt.
1988 Im Mai öffnen die Jugendkunstschule am Seltenbach und das
Kindertagesheim ihre Pforten.
Die Katholische Kirchengemeinde Nendingen weiht am 4. Juni das Bischof- Moser-Haus ein.
1989 Die NPD zieht mit Fraktionsstärke ins Tuttlinger Stadtparlament ein.
Beginn der Städtepartnerschaft mit Draguignan/Frankreich.
Im Januar wird der 16. Kindergarten in "Hinter Lohmehlen" eingeweiht.
Die Sanierung in der Möhringer Altstadt läuft an .
1990 Eine Spendenaktion des Heimat- und Verschönerungsvereins ermöglicht die Schaffung eines Glockenspiels auf dem Rathausturm.
Der Ortsverein der Tuttlinger SPD feiert sein 100-jähriges Bestehen.
1991 Die Schildrainschule wird 25 Jahre alt, und die beiden Tuttlinger Realschulen feiern gemeinsam ihr 100 jähriges Bestehen.
Am 29.11. wird die Möhringer Angerhalle eingeweiht.
1992 Die Deutschen Meisterschaften im Ringen finden in der soeben
fertiggestellten Mühlau-Sporthalle statt.
Mit dem Neubau einer Grundschule mit Schulsporthalle im Holderstöckle wird begonnen.
Die Müllentsorgung geht zum Jahreswechsel auf den Landkreis über.
1993 Die Bürgerinitiative gegen den Stadthallenbau wird gegründet.
Die Honbergschule wird im November eingeweiht.
In der Friedrichstraße eröffnet ein Kindergarten.
1994 In das Hecht-Areal zieht das Modehaus Dyckhoff ein.
Das Donaustadion wird auf den neuesten Stand gebracht.
Das "Heimat-Forum Tuttlingen an der Donau e. V." feiert sein 125-jähriges Bestehen.
Im Oktober wird das Frauenhaus eröffnet.
1995 Heinz-Jürgen Koloczek wird erneut zum Oberbürgermeister gewählt.
Die Aesculap-AG weiht im September das Aesculapium ein.
Die Aktiengesellschaft wird in eine AG&Co.KG umgewandelt.
Der erste Kultursommer auf dem Honberg findet statt.
1996

Der Gemeinderat beschließt den Bau einer neuen Stadthalle.
Am 1. April eröffnet der Städtische Kindergarten in der Bergstraße seine Pforten.
Die Aesculap-Aktie verschwindet von der Börse.
Im Dezember werden Gränzbote, Heuberger Bote und Trossinger Zeitung zum letzten Mal in Tuttlingen gedruckt.
Die Stadtwerke Tuttlingen feiert ihren 100. Geburtstag.

1997 Tuttlingen feiert mit zahlreichen Veranstaltungen und Veröffentlichungen sein 1200-jähriges Jubiläum der schriftlichen Ersterwähnung.
Der Bürgerentscheid am 1. Juni bringt die endgültige Entscheidung für den Bau einer neuen Stadthalle.
Der Gemeinderat beschließt den Abbruch des Hallenbades und an dessen Stelle den Bau eines neuen Sport- und Freizeitbades.
Die 96. und letzte Hauptversammlung der Aesculap AG findet im März statt.
Am 3. Mai wird das "Tuttlinger Haus" als Museum eröffnet.
Die Athletik-Sport-Vereinigung feiert 100-jähriges Jubiläum.
1998 Der Poststeg wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
Das langjährige Tuttlinger Kaufhaus Streco schließt seine Pforten.
Die Katholische Kirchengemeinde St. Gallus feiert ihren 125. Geburtstag und das Evangelische Gemeindehaus das 100-jährige Jubiläum seiner Errichtung.
Auf der Donau findet seit Mai wieder ein Bootsverleih statt.
Am 12. Dezember wird die Wilhelmschule nach umfangreicher Sanierung eingeweiht.
1999 Am 8. Juni wird mit dem Bau der neuen Stadthalle begonnen, zeitgleich dazu wird in Tuttlingen an weiteren Großbauprojekten gearbeitet: am Freizeitbad, am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und an der Wöhrdenbrücke.
In Tuttlingen gibt es im Herbst wieder eine Wirtschaftsmesse, den "Tuttlinger Herbst".
Das Altenzentrum St. Anna wird am 15. Oktober eröffnet.
Die "1. Tuttlinger Multimedia-Tage" finden statt.
Der Eigenbetrieb "Tuttlinger Hallen" beginnt mit seiner Tätigkeit.
2000 Das Projekt "Neugestaltung des Donauufers" wird gestartet.
Das Scala-Kino wird abgebrochen..
Nach Ausbau- und Sanierungsarbeiten wird im September die Wöhrdenbrücke wieder für den Verkehr freigegeben.
Der Narrenverein Honberger feiert sein 25-jähriges Vereinsjubiläum mit großem Narrentreffen der Narrenvereinigung Schwarzwald-Baar-Heuberg unter Mitwirkung des SWR-Fernsehens.
Die Helene-Lange-Schule wird 125 Jahre alt, das Evangelische Kinder- und Jugenddorf 175 Jahre.
2001 Das Freizeitbad "TuWass" und der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) werden eröffnet.
Die "Benchmark-Factory" der Firma Aesculap wird eingeweiht.
Chiron feiert 80-jähriges Firmenjubiläum, die Tuttlinger Wohnbau wird 60 Jahre alt, die Gewerbeschule 175 Jahre und der TV Jahn 100 Jahre.
Im Herbst findet die erste "Tuttlinger Nachtkultour" statt.
Premiere feiert der Kleinkunstwettbewerb "Tuttlinger Krähe".
2002 Die neue Stadthalle ist fertiggestellt. Sie wird am 3. Mai eingeweiht.
Der Place de Bex wird neu gestaltet.
Das "Festival des Sports", eine Großveranstaltung mit einer Mischung aus Sport und Unterhaltung, findet statt.
Mit dem Ehrengeschenk der Stadt Tuttlingen, dem "Kannitverstan", werden Aesculap-Chef Michael Ungethüm und der Pädagoge und Kommunalpolitiker Erich Weber ausgezeichnet.
Die Firma C. Hilzinger-Thum, die Wilhelmschule und die Alte Festhalle feiern 100-jähriges Jubiläum. Die evangelisch-methodistische Gemeinde besteht seit 125 Jahren in Tuttlingen, die Stadtbibliothek wird 50 Jahre alt.
2003 Zum neuen Oberbürgermeister wird am 16. November Michael Beck gewählt.
Der neu gestaltete Donauuferbereich, der Donaupark und das Gartenfestival "Trilogie 2003" werden im Juni eröffnet.
Der Thermalbrunnen beim TuWass wird als Heilquelle anerkannt.
Die "International Business School Tuttlingen" wird eröffnet.
Mit zahlreichen Veranstaltungen gedenkt Tuttlingen des verheerenden Stadtbrandes bzw. des Wiederaufbaus der Stadt vor 200 Jahren.
Im Januar wird das Jugendkulturzentrum eingeweiht.
Die Stadtkirche in ihrer heutigen Form feiert 100-jähriges Jubiläum, das Modehaus Haller wird 125 Jahre alt, die Hermann-Hesse-Realschule und das Kammerorchester bestehen seit 50 Jahren.
2004 Am 2. Februar tritt Michael Beck sein Amt als Oberbürgermeister an.
Das neue Scala-Kino wird eröffnet.
Der Schwarzwälder Bote schließt seine Redaktion in Tuttlingen.
Die Tuttlinger Städtepartnerschaften feiern Jubiläum: 25 Jahre Partnerschaft mit Bex, 15 Jahre mit Draguignan.
Der „Tuttlinger Literaturherbst“ und das Laufsportfestival „run & fun“ finden zum ersten Mal statt.
Fusion zweier Traditionsvereine: Aus TV Jahn und FC 08 Tuttlingen wird der SC 04 Tuttlingen.
Auch die Gesangvereine Sängerbund, Männergesangverein und Volkschor schließen sich zusammen und bilden die "Chorgemeinschaft Tuttlingen e.V.".
Die Firma Hettich-Zentrifugen und die Neuapostolische Kirchengemeinde feiern 100-jähriges Jubiläum.
2005 Bundespräsident Horst Köhler besucht Tuttlingen.
Das neue Gränzbote-Medienhaus wird eröffnet.
Am 9. September findet der symbolische erste Spatenstich für vorbereitende Baumaßnahmen zum Kreuzstraßentunnel statt.
Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Sax wird mit dem Bau der neuen Ludwig-Uhland-Realschule begonnen.
Die Bürgerinitiative „Ehemaliges Krematorium“ wird von der Landesregierung ausgezeichnet.
Die Firma Karl Storz feiert ihr 60-jähriges Bestehen, die Ludwig-Uhland-Realschule ihr 25-jähriges Jubiläum, das Bürgerheim wird 50 Jahre alt und die Akkordeonfreunde 75 Jahre.
2006 Neue Beigeordnete der Stadtverwaltung werden Emil Buschle (Erster Bürgermeister) und Willi Kamm (Baubürgermeister).
Das renovierte Freibad wird am 15. Juli neu eröffnet.
Nach Modernisierungsmaßnahmen ist die „Groß Bruck“ ab September wieder in Betrieb.
Offizielle Übergabe des neu gestalteten „Wöhrden-Quartiers“.
Im April wird die Bürgerstiftung aus der Taufe gehoben.
Das Alte Krematorium wird eingetragenes Kulturdenkmal.
Der Gränzbote feiert 175-jähriges Jubiläum.
Die Freiwillige Feuerwehr Tuttlingen wird 150 Jahre alt, die
Schillerschule 100 Jahre.
Möhringen feiert 50-jähriges Jubiläum mit seinen Partnerstädten.
2007 Ende September findet der symbolische erste Spatenstich für die Hauptarbeiten zum Kreuzstraßentunnel statt.
Die Landesregierung entscheidet sich für Tuttlingen als Hochschulstandort.
Große Teile der ehemaligen Pfauenbrauerei werden abgerissen.
Das Kaufhaus Karstadt wird umbenannt und heißt nun Hertie.
Das Alte Krematorium wird als Kulturhaus eröffnet.
Die Chorgemeinschaft Tuttlingen feiert 175-jähriges Jubiläum, die Kreissparkasse Tuttlingen 150-jähriges Bestehen, 50 Jahre alt wird die evangelische Martinskirche.
2008 Die neue Ludwig-Uhland-Realschule wird eröffnet.
Möhringen feiert 700 Jahre Stadtrecht.
Das Haus der Familie wird eingeweiht.
Die diakonische Jugendhilfe „Mutpol“ (ehemaliges Kinderdorf) weiht ihr neues Kommunikationszentrum ein.
Das erste fertige Teilstück der neuen Bundesstraße 311 in der Möhringer Vorstadt wird für den Verkehr freigegeben.
Der Gemeinderat beschließt konkrete Pläne zur baulichen Erweiterung der Nordstadt.
Das Bauunternehmen Stengelin-Hilzinger, der Schneeschuhverein, der Obst- und Gartenbauverein Möhringen und die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Nendingen feiern 100-jähriges Jubiläum.
2009 Die Hochschule Tuttlingen wird eröffnet.
Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Tuttlingen.
Führungswechsel bei Aesculap: Unternehmens-Chef Michael Ungethüm geht Ende März in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Hanns-Peter Knaebel. Bei Chiron wird Geschäftsführer
Hans-Henning Winkler in den Ruhestand verabschiedet.
Im Sommer schließen die beiden Innenstadt-Kaufhäuser
Krauss und Hertie.
Das neue Seniorenzentrum Bürgerheim wird eingeweiht.
Die Turngemeinde Tuttlingen feiert 150-jähriges Jubiläum,
das Klinikum Tuttlingen besteht seit 100 Jahren und der
Kinderschutzbund wird 50 Jahre alt.
2010 In Nendingen wird die neue Sport- und Mehrzweckhalle eingeweiht.
Die Volksbühne Tuttlingen e.V. löst sich auf.
Das Haus der Schüler wird eingeweiht und bezogen.
Am Marktplatz eröffnet das Modehaus H&M eine Filiale.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag und Wahlkreisabgeordnete aus Tuttlingen Volker Kauder wird mit dem Ehrengeschenk „Kannitverstan“ ausgezeichnet.
Die Stadtkapelle Möhringen feiert 250-jähriges Jubiläum, die Firma Solidschuhwerke und der Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde feiern 100-jähriges Bestehen.
2011 Der Kreuzstraßentunnel, ein Tuttlinger Jahrhundertprojekt, wird am 17. Februar feierlich eröffnet.
Michael Beck wird erneut zum Oberbürgermeister gewählt.
Im Zuge der baulichen Erweiterung der Nordstadt wird die Rußbergstraße fertiggestellt, außerdem finden die ersten Spatenstiche für das Gewerbegebiet und das Neubaugebiet Thiergarten statt.
In der Innenstadt wird das Gerberhaus eingeweiht und die umgebaute Wilhelmstraße wiedereröffnet.
Das Tuttlinger Amtsgericht wird 200 Jahre alt und die Tuttlinger Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins feiert 100 Jahre Bestehen.
2012 Der neue Aesculap-Kreisel mit Fußgängerunterführung wird fertiggestellt.
Das Ärztehaus in der Neuhauser Straße wird eröffnet.
Der Gemeinderat beschließt die Durchführung des Strategiepakets „Masterplan Tuttlingen 2025“ für die weitere Stadtentwicklung.
Am Kreisklinikum Tuttlingen wird das neue Bettenhaus eingeweiht.
Der Gesangverein Möhringen wird 175 Jahre alt, die Musikkapelle Nendingen 100 Jahre.
2013 Nach Abschluss der Neugestaltungsarbeiten wird der Aesculap-Kreisel am 28. Juni offiziell eingeweiht.
Das neue Légère Hotel in der Königstraße wird eröffnet.
Der Gemeinderat fällt einen Grundsatzbeschluss für die Erweiterung des Gewerbegebiets Gänsäcker im Stadtteil Möhringen.
Das Ganztagsgebäude der Hermann-Hesse-Realschule wird eingeweiht.
Die Freiwillige Feuerwehr Möhringen wird 150 Jahre alt, der Chor des
Katholischen Männervereins und der Obst- und Gartenbauverein feiern 125-jähriges Bestehen, die Naturfreunde und der Deutsche Alpenverein Sektion Tuttlingen werden 100 Jahre alt.
2014 Im ehemaligen Karstadt-Gebäude eröffnet der Modepark Röther ein Bekleidungskaufhaus.
Die Stadt feiert den 100. Geburtstag der Groß Bruck.
Die zweite Donaubrücke über die B 14 wird fertiggestellt.
Der ASV Nendingen wird erstmals Deutscher Mannschaftsmeister im Ringen.
Der spektakulärste Vorfall des Jahres: Ein Kleinflugzeug fliegt im Tiefflug in der Nähe des Bahnhofs in eine Starkstromleitung, niemand wird verletzt.
Der Gedenkpfad „Lager Mühlau“ wird eröffnet.
Die Volksbank Donau-Neckar und der Turnverein Möhringen feiern ihr 150-jähriges Jubiläum, das Einzelhandelsgeschäft Kohler-Gehring in der Innenstadt wird 125 Jahre alt und die Landesinnung Chirurgie-Mechanik feiert 100-jähriges Bestehen.