Mit Theater und Kino gegen die Sucht - Bürgerstiftung finanziert Präventionsprojekt


Alle Schülerinnen und Schüler der  Klassen 6 bis 9 der beiden Tuttlinger Gymnasien IKG und OHG nahmen auch in diesem Jahr wieder am von der Bürgerstiftung finanzierte Präventionsangebot „Sucht muss nicht sein“ teil. Organisiert wird die Reihe von den Präventionslehrern gemeinsam mit den beiden Schulsozialarbeiterinnen.


Schülerinnen erfahren beim Klarsicht-Parcours unter anderem einiges über die Wirkung von Werbung.

Angefangen mit einem Persönlichkeitstraining mit Wolfgang Dollansky für die Sechstklässler gibt es für jede Jahrgangstufe Veranstaltungen. Die siebten Klassen zum Beispiel hatten die „Wilde Bühne“ aus Stuttgart zu Gast. In einem interaktiven Theater griffen Schauspieler mit eigener Sucht-Vergangenheit Themen wie Mobbing oder Alkoholismus auf. „Die Schüler sind zum Nachdenken gekommen, es wurde danach noch richtig viel diskutiert!“, zeigte sich Felix Diehm, Präventionslehrer am OHG, begeistert.

Für die „Suchtrallye“ waren die Siebtklässler bei der Fachstelle Sucht zu Besuch. Neben allgemeinen Informationen über Suchtmittel gab es in Kleingruppen die Gelegenheit, den Mitarbeitern der Fachstelle Fragen zu stellen. „Das war voll cool, wir konnten die wirklich alles fragen!“ äußerte sich ein Schüler mehr als zufrieden.

Für die Klassenstufe 9 gab es neben „Disconnect“ – ein Film, der sich vor allem mit dem Umgang mit Medien beschäftigt – zu sehen, der auch mit dem Böblinger Medienpädagogen Jörg Litzenburger vor- und nachbesprochen wurde. Neben diesem Kino-Special nahmen die 9er-Klassen am Klarsicht-Parcours im JuKuZ teil. Hier handelt es sich um einen Mitmach-Parcours von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Thema Alkohol und Nikotin. Ziel ist es, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu fördern sowie Nichtkonsumenten zu stärken.

„Der Übergang vom Genuss zur Gefahr ist oft fließend, deshalb ist es sehr wichtig, dass unsere Schüler dafür sensibilisiert werden.“ ist Alexandra Hezel, Präventionslehrerin am IKG, von der Nachhaltigkeit der Präventionsreihe überzeugt.