Ausstellung erinnert an Stadtkirchen-Jubiläum – OB Beck: „Stadtkirche spiegelt auch Bürgersinn wieder“


Gleich zwei Jubiläen kann die Evangelische Stadtkirchengemeinde in diesem Jahr feiern: Neben der 500-Jahr-Feier der Reformation kann auch die Tuttlinger Stadtkirche auf eine 200-jährige Geschichte zurückblicken. Eine entsprechende Ausstellung im Fruchtkasten wurde am Freitag eröffnet.



Stadtpfarrer Jens Junginger, OB Michael Beck und Museumsleiterin Gunda Woll eröffneten die Ausstellung am Freitag. OB Beck ging auf die zentrale Bedeutung der Stadtkirche für Tuttlingen ein – sowohl als stadtbildprägender Bau und seinerzeit größtes Gebäude der Stadt, vor allem aber als kirchliches und kulturelles Zentrum. Dabei habe es in der Geschichte der Kirche mehrere Glücksfälle gegeben: Dass eine kunstsinniger Gemeinde sich 1903 für die Umgstaltung im Jugendstil entschied. Dass Abrisspläne aus den 1970er-Jahren schnell verworfen wurden. Und dass  sich heute eine engagierte Bürgerschaft auch finanziell für das Bauwerk einsetzt. „So spiegelt die Stadtkirche auch den Bürgersinn in der Stadt wieder", erklärte der OB.

Die Ausstellung im Fruchtkasten, Donaustraße 50, dokumentiert mit Ausstattungsgegenständen, Fotos, Predigten und Konfirmationsbildern die Geschichte des Gebäudes und seiner Nutzung. Geöffnet ist sie bis zum 6. August 2017 immer dienstags, donnerstags, samstags und sonntags zwischen 14 und 17 Uhr besuchen. Der Eintritt ist frei.