Fruchtkasten: Führung durch Ausstellung „Erfindungen aus Tuttlingen“


Am Dienstag, 5. Juli 2010, führt die Museumsleiterin Gunda Woll um 14.30 Uhr durch die Wechselausstellung „Erfindungen aus Tuttlingen bis 1960“, die zurzeit im Fruchtkasten zu sehen ist.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von den frühen noch nicht durch Patent geschützten Erfindungen wie die Rechenmaschine des Anton Braun über die frühen württembergischen Patente bis zu der Kaltlichtquelle des Karl Storz. Neben den spektakulären Innovationen werden auch liebenswerte kleinere Erfindungen vorgestellt, wie zum Beispiel die Beinschiene des Orthopädieschuhmachers Richard Teufel, die besonders in der Nachkriegszeit Bedeutung erlangte. Durch die zahlreichen Kriegsversehrten mussten Prothesen an unterschiedliche Behinderungen angepasst werden. Die von ihm entwickelte Gehvorrichtung war eine neuartige „Abstoß- und Abrollungsschiene“, die den Fußamputierten die Fortbewegung erleichterte.

Museumsfuehrung
Erfand die Beinschiene: Orthopädieschuhmacher Richard Teufel – hier seine Werkstatt