Stadthalle Tuttlingen: Suzanne von Borsody kommt am 5. November – Zum Abschluss des „Tuttlinger Literaturherbsts“


„Von Borsody liest Frida Kahlo“ heißt es am Donnerstag, 5. November, in der Stadthalle Tuttingen: Dann endet der 17. Tuttlinger Literaturherbst mit einem musikalisch-literarischen Porträt der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, einer Ikone des 20. Jahrhunderts, in Bildern und Briefen präsentiert von Suzanne von Borsody, mit Livemusik vom Trio Azul und mit multimedialen Elementen. Von Borsody zählt zu den bekanntesten und besten Schauspielerinnen des Landes, wurde u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Programmbeginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Eintrittskarten für den Abend sind jetzt im vergünstigten Vorverkauf erhältlich.

 SUZANNE VON BORSODY
 
Wer die große Schauspielerin Suzanne von Borsody kennt, weiß um ihre unglaubliche Bühnenpräsenz, um ihre Gabe, das Publikum abzuholen und zu faszinieren. Den Abend in Tuttlingen widmet sie der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (*6. Juli 1907, † 13. Juli 1954). Die Kahlo, eine Frau, deren Leben durch Schmerz, Leid und ihre Liebe zum Maler Diego Rivera geprägt ist. Eine Frau, die trotz ihrer Schicksalsschläge nie ihre Lebensfreude verloren hat. Suzanne von Borsody fügt dem "Mythos Kahlo" mit ihrer unverwechselbaren sanften und rauen Stimme eine neue, unverfälschte Dimension hinzu. In Briefen, Gedichten und Tagebucheinträgen lässt sie die große Malerin zu Wort kommen. Es sind intime, offenherzige Bekenntnisse, die von großem Humor und unbändiger Lebensfreude, aber auch von innerer Zerrissenheit zeugen. Der Abend zeichnet ein leidenschaftliches, ein spannendes, ein intensives Portrait der mit Abstand bekanntesten Malerin Lateinamerikas. Musikalisch gestaltet wird er vom Trio Azul, bestehend aus Anibal Civilotti aus Argentinien (Gitarre), Omar Plasencia León aus Venezuela (Percussion) und Kurt Holzkämper (Kontrabass), das die Atmosphäre lateinamerikanischer Musik zwischen Melancholie und Lebensfreude wunderbar einfängt. Die fantasiereichen Zeugnisse eines außergewöhnlichen Lebens sind ein Genuss - nicht nur für Frida Kahlo-Fans.
 
Suzanne von Borsody wurde am 23. September 1957 als Tochter von Regisseurin und Schauspielerin Rosemarie Fendel und Schauspieler Hans von Borsody geboren. Eigentlich wollte sie Malerin, bis sie ein Angebot von Regisseur Daniel Christoff erhielt und annahm. Sie stand aber nicht nur vor der Kamera, sondern spielte an Theatern, u.a. war sie von 1987 bis 1993 am Berliner Schiller Theater engagiert. Nachdem das Schiller Theater schließen musste, beschränkte sich Suzanne von Borsody fast nur noch auf das Filmen. Sie spielte in zahlreichen TV-Produktionen und in Kinofilmen. Ihre TV-Karriere nahm ab Mitte der 90er Jahre Fahrt auf. Seither gehört sie zu den meist beschäftigten Frauen im deutschen TV und erhielt die wichtigsten Auszeichnungen, u.a. den Bayerischen und den Deutschen Fernsehpreis.
 
Karten sind jetzt im vergünstigten Vorverkauf in drei Preiskategorien ab 24,10 € (Schüler/Studenten ab 12,55 €, jeweils inkl. Gebühren) erhältlich. Es gibt sie online unter www.tuttlinger-hallen.de oder bei der Ticketbox der Tuttlinger Hallen in der Königstraße 13 sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen des KulturTickets Schwarzwald-Baar-Heuberg in den Landkreisen RW, VS und TUT. Ein telefonischer Kartenservice ist unter Tel. (07461) 910996 eingerichtet.