Die zehnte "Tuttlinger Krähe" flattert ab 13. April 2010


Der Wettbewerb um "Die Tuttlinger Krähe" steigt im nächsten Jahr bereits zum zehnten Mal. 2001 aus der Taufe gehoben, hat sich das Kleinkunstspektakel mittlerweile bundesweit einen Namen in der Szene gemacht und ist vom Geheimtipp zum Pflichttermin für Freunde des Genres gemausert. Vom 13. bis 18. April findet der Jubiläumswettbewerb 2010 in der Angerhalle statt. Der Tuttlinger Stadtteil Möhringen schickt sich damit einmal mehr an zum "Mekka der Kleinkunst" aufzusteigen. Für das viel beachtete Kleinkunstevent hat eine Fachjury aus über 150 Bewerbern zwölf Finalisten ausgewählt, die sich live dem Publikum präsentieren dürfen. Schon die Besetzungsliste verheißt eine hoch attraktive und abwechslungsreiche Veranstaltung Veranstaltung mit Beiträgen aus Comedy, Varieté, Kabarett, Chanson/Gesang, Zauberei und Musikkabarett. Der Verkauf der (limitierten und stark preisermäßigten) Dauerkarten beginnt am Samstag, 28. November, um 10 Uhr zum Frühbucherpreis (Einzelkarten sind erst ab 30. Januar zu haben).

Die zehnte "Tuttlinger Krähe" flattert ab 13. April 2010

Die Juroren der "Tuttlinger Krähe" und Programmchef Berthold Honeker haben einmal mehr ein Mammutprogramm bewältigt: Alle 156 Bewerbungen für die "Tuttlinger Krähe 2010" sind gesichtet und bewertet. Seit dem Ende der Bewerbungsfrist hatten Honeker und die sieben Juroren (Karlheinz Helmschrot, Regisseur und Künstler aus Berlin, Rolf Brohammer, Tuttlingen, Sabine Schürnbrand, Leiterin des Kulturamts Allensbach, Yvonne Tenhonsel, Redakteurin der Schwäbischen Zeitung/Gränzbote, Tuttlingen, Rosa Wagner, Kleinkunstagentin aus Puchheim bei München, Jochen Bruche, SWR-Redakteur aus Villingen-Schwenningen sowie Michael Baur, Geschäftsführer der Tuttlinger Hallen) unabhängig voneinander reichlich zu tun. Gut 50 Stunden investierte jedes Jurymitglied in die Begutachtung der Einsendungen. Schwerstarbeit also, an deren Ende ein Ranking aller Bewerber stand. Zwölf Teilnehmer haben sich durchgesetzt und dürfen sich nun, wie in den Vorjahren, bei der Endrunde im April an drei Abenden dem Publikum in der Angerhalle mit Auszügen aus ihrem Liveprogramm vorstellen. Das sind im Einzelnen der vielfach preisgekrönte Musikkabarettist, Sänger und Pianist Nepo Fitz, Sohn der Kabarettistin Lisa Fitz und des Moderators und Rockmusikers Ali Khan, die Chanteuse, Opernsängerin und Opernparodistin Annette Postel, die mit dem Pianisten Klaus Webel auftritt, das schräge Münchener Duo Arthur Senkrecht und Bastian Pusch (Komik/Slapstick) ebenfalls in der Hauptstadt zuhause), der eben erst beim 6. Shanghai International Magic Festival erfolgreiche Zauberer Jorgos Katsaros (Esslingen/Neckar), die österreichische Kabarettistin und Gewinnerin des "Paulaner Solo 2009" Nadja Maleh, Lothar Bölck aus Leipzig (Kabarett/Stammgast und langjähriges Ensemble-Mitglied der "Leipziger Pfeffermühle"), der Duisburger Ludger K. (Kabarett/Satire), das fünfköpfige Varietéensemble Theater Mobilé aus Köln mit seiner einzigartigen Body-Entertainment-Show "BeWeGung", der Stand-Up-Entertainer Christoph Brüske aus dem Rhein-Sieg-Kreis, die Schauspielerin und Komödiantin Angelika Knauer alias Frau Klein, die als Comedian u.a. auch auf der Aida Flotte gastiert, mit Sascha Grammel einer der gefragtesten Bauchredner und Puppet Comedians Deutschlands und schließlich die dreiköpfige Formation Recyklang aus Garmisch-Partenkirchen, die am 12. Dezember auch im Halbfinale der RTL-Sendung "Das Supertalent" stehen.

Nach der höchst erfolgreichen Premiere in diesem Jahr werden auch 2010 alle Wettbe-werbsabende von einem professionellen Ka-barettisten moderiert: Jess Jochimsen, selbst schon zwei Mal Gast auf der "Bühne im An-ger", wird an den drei Abenden seine Künst-lerkollegen ankündigen und Auszüge aus sei-nen Programmen bringen. Jochimsen erwartet keine ganz leichte Aufgabe, schließlich setzte Robert Louis Griesbach im Vorjahr Maßstäbe. Aber der Wahlfreiburger scheint gerüstet: Er ist nicht nur seit 1995 erfolgreich als Comedi-an auf deutschsprachigen Kleinkunstbühnen zuhause und hat schon zahlreiche Fernseh-auftritte, u.a. beim Scheibenwischer, beim Quatsch Comedy Club und bei RTL Samstag Nacht absolviert, die ihn bundesweit bekannt gemacht haben. Seit mehr als neun Jahren moderiert Jochimsen mit der WDR-Radio-Sendung "Die Vorleser" auch eine Art "Festi-val der literarischen Komik". Sechs mal im Jahr tragen drei eingeladene Live-Literaten auf einer Theaterbühne (meistens im "Pantheon" in Bonn) lustvolles und irrwitziges Textgut aus eigener Feder vor.

"Das Publikum darf sich im Jubiläumsjahr 2010 auf ein ganz hervorragendes Teilnehmerfeld freuen. Ganz sicher erleben wir einen Wettbewerb, der abwechslungsreich und hochklassig ist und damit dem Geburtstag der Krähe gerecht wird ", freut sich Geschäftsführer Michael Baur. Die vielen in der Szene bekannten Namen im Teilnehmerfeld belegen für ihn, welch hervorragenden Ruf die "Krähe" in Künstlerkreisen und bei den Agenten mittlerweile bundesweit besitzt: "Wer sich heute bei der "Krähe" bewirbt, hat meist schon klangvolle Auszeichnungen in seiner Vita stehen." Programmplaner Berthold Honeker pflichtet bei: "Die Qualität der Bewerbungen war in diesem Jahr vielleicht die beste, seit es die "Krähe" gibt. Von Abnutzungserscheinungen also keine Spur! Alle drei Wettbewerbsabende und erst recht das Finale werden wieder ein Fest für Kleinkunstfreunde!" Für die Finalisten werden Preisgelder und Aufwandsentschädigungen in Höhe von insgesamt über 15.000 € ausgeschüttet. Der Sieger erhält außerdem eine Bronzeplastik des Tuttlinger Bildhauers Roland Martin, eben die "Tuttlinger Krähe". Und damit zählt der Tuttlinger Wettbewerb zu den am besten dotierten Kleinkunstpreisen im deutschsprachigen Raum.

Mit dem Kartenverkauf für die Einzelabende starten die Tuttlinger Hallen zwar erst im neuen Jahr. Bereits ab Samstag, 28. November, zu haben sind aber die Dauerkarten für alle Abende der "Tuttlinger Krähe 2010". Nachdem in den letzten vier Jahren in der Angerhalle kein einziger (!) Platz frei blieb, dürfte der "Krähe"-Pass für viele eine lohnende Investition sein. Die höchst gefragte Dauerkarte ist für Kurzentschlossene zudem noch zum Preis wie in diesem Jahr zu haben: Frühbucher zahlen im verbilligten Vorverkauf 60,- € (zzgl. VVK-Gebühr) für alle vier Abende ("Wer einen Pass erwirbt, bekommt also quasi einen Abend ‚geschenkt'", erklärt Ticketing-Chefin Birgit Müller). Ab 12. Dezember kosten die Pässe für die "Tuttlinger Krähe" in der Angerhalle Tuttlingen-Möhringen dann 65,- € (ebenfalls zzgl. VVK-Gebühr). Die Dauerkarten sind entweder online unter www.tuttlinger-hallen.de zu haben oder in Tuttlingen bei der Vorverkaufsstelle der Tuttlinger Hallen, der Ticketbox in der Königstraße 13 (beim "Runden Eck") sowie bei den weiteren Vorverkaufsstellen des Kulturtickets Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ein telefonischer Kartenservice ist unter Tel. 07461 / 910996 eingerichtet.