Sanierungsarbeiten an der Groß Bruck - Wehrklappen werden ausgebaut


Am Donauwehr beginnen in dieser Woche Sanierungsarbeiten. Vorübergehend ist auch mit Verkehrsbehinderungen an der Groß Bruck zu rechnen.


Mit Sandsäcken – hier Aufnahmen von Reparaturarbeiten im Sommer 2017 – wird der Bereich unter der Brücke trocken gelegt und abgesperrt, bevor die Wehrklappen ausgebaut werden.

Wasser, Rost und der Abrieb von Geröll nutzen die Wehrklappen an der Groß Bruck ab. In regelmäßigen Abständen müssen die Wehrklappen – wegen ihrer Form auch als „Fischbauchklappen“ bezeichnet – überholt werden. Schweißnähte und Schrauben werden dabei überprüft, Schäden entfernt und der Schutzanstrich erneuert. Dafür müssen die Wehrklappen ausgebaut und zu einem Spezialunternehmen in Brandenburg transportiert werden.

Die erste Wehrklappe wird am Freitag ausgebaut. Im Vorfeld muss der Bereich unterhalb der Brücke mit Sandsäcken komplett trocken gelegt und abgesichert werden. Die Klappe selber wird dann mit einem Kran vom Kino-Vorplatz aus abtransportiert. Ab der kommenden Woche werden die weiteren Klappen ausgebaut. Hierbei wird der Kran teils am Sonnenbrünnele, je nach Verlauf der Arbeiten auch auf der Brücke selber stehen. Während dieser Zeit ist immer wieder mit Verkehrsbehinderungen und kurzfristigen Sperrungen zu rechnen.
Die Sanierung der Wehrklappen kostet rund 400 000 Euro. Sie ist auch erforderlich, falls die Donau als Folge der derzeitigen Rechtsstreitigkeiten auch langfristig nicht mehr komplett aufgestaut werden darf. Denn auch für einen abgesenkten Teilabstau muss das Wehr voll funktionstüchtig und sicher sein.