Ehrungen
Die Sadt Tuttlingen vergibt verschiedene Ehrungen an verdiente Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen: Das Ehrengeschenk, den Kulturpreis und den Sozialpreis.
Ehrengeschenk "Kannitverstan"
Die höchste derzeit verliehene Auszeichnung der Stadt ist das Ehrengeschenk, der "Kannitverstan". Er wird an Menschen verliehen, die sich in besonderer Weise um die Stadt Tuttlingen verdient gemacht haben.
Maximal 15 lebende Personen kommen in den Genuss der Auszeichnung. Derzeitige Ehrengeschenkträger sind
- Aimé Dezarens (1990)
- Otto Wichert (1990)
- Karl-Werner Bolzer (1995)
- Prof. Dr. Dr. Dr. hc. Michael Ungethüm (2002)
- Prof. Erich Weber (2002)
- Oberbürgermeister a.D. Heinz-Jürgen Koloczek (2003)
- Dr. hc. mult. Sybill Storz (2005)
- Dr. Dieter Egle (2007)
- Schwester Anthia Peter und Schwester Kreszentiana Schips - Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul (2008)
- Volker Kauder MdB (2010)
Dargestellt wird das Geschenk durch eine Bronzeskulptur des Tuttlinger Künstlers Roland Martin. Die gleiche Plastik steht im Großformat auch vor dem Hauptgebäude der Kreissparkasse in der Bahnhofsstraße.
Benannt ist das Ehrengeschenk nach der Figur des "Kannitverstan". Johann Peter Hebel setzte in seiner 1808 im "Rheinländischen Hausfreund" veröffentlichten gleichnamigen Erzählung einem Tuttlinger Handwerksburschen ein literarisches Denkmal.
Kulturpreis
Der seit 2007 vergebene Kulturpreis würdigt herausragende Leistungen um das kulturelle Leben in der Stadt. Dabei geht es weniger um Einzelleistungen als um langjähriges künstlerisches Wirken, das auch der Kulturvermittlung diente. Preisträger sind bisher
- Roland Martin (2007)
- Siegfried Burger (2008)
Sozialpreis
Mit dem Sozialpreis der Stadt Tuttlingen werden Menschen oder Institutionen ausgezeichnet, die sich weit über das alltägliche Maß um die Belange sozial Benachtigter verdient gemacht haben. Geehrt wurden bisher
- Ökumenische Initiative Nachtlager für Wohnungslose (2007)