Museen

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Tradition, Industrie

Museen in Tuttlingen


Tuttlingens Museumslandschaft ist abwechslungsreich. Und neben den städtischen Museen gibt es auch mehrere private Träger, die mit großem Engagement Sammlungen zusammengetragen haben und den Besuchern zugänglich machen.

Zur Stadtgeschichte finden Sie viele Informationen im Heimatmuseum Fruchtkasten und im Tuttlinger Haus. Zeitgenössische Kunst hat in der Städtischen Galerie ihren Platz gefunden. In nächster Nähe zu Tuttlingen ist das Freilichtmuseum Neuhausen. Und in den privaten Museen finden Sie unterschiedliche Sammlungen, die auch über Tuttlingen hinaus Seltenheitswert besitzen. Oder hätten Sie gewusst, dass es in Tuttlingen eines der größten Dampflokmuseen in Süddeutschland gibt?

Sie sehen: Es lohnt sich in Tuttlingen auf Entdeckungstour zu gehen.

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Bitte beachten:


Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen, haben die Bundeskanzlerin unf die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am Sonntag folgenden Beschluss gefasst. Die darin enthaltenen und nochmals verschärften Regeln ersetzen in Zweifelsfall alle bisherigen Regeln der Ländern und Kommunen. Hier der Text im Wortlaut:

Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:
  • Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personenein Mindestabstand von mindestens 1,5m einzuhalten.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder imKreis der Angehörigen des eigenen Hausstandsgestattet.
  • Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminenund Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
  • Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniertwerden.
  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen,Tattoo-Studiosund ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungenbleiben weiter möglich.
  • In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehrist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
  • Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Alle Informationen und aktuelle Pressemitteilungen der Stadt Tuttlingen zum Thema finden Sie hier
20.03.2020

Die Landesregierung hat neue Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschlossen. Diese gelten ab Samstag, 0 Uhr, und ersetzen in den betreffenden Punkten alle älteren Regeln.

Die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Inneminister Thomas Strobl verkündeten Rechtsverordnung enthält vor allem drei zentrale Punkte:
Gaststätten werden komplett geschlossen. Es gibt keine Ausnahmen mehr. Lediglich Speisen zum Mitnehmen dürfen noch verkauft werden.

In der Öffentlichkeit dürfen sich keine Gruppen mit mehr als drei Personen mehr aufhalten. Ausgenommen sind nur Familien.

Durchreisen von Personen aus Krisengebieten werden eingeschränkt.

Die Landesregierung kündigte auch an, Verstöße streng zu ahnden. Bei Verstößen können Geldstrafen bis zu 25 000 Euro sowie mehrjährige Haftstrafen verhängt werden. Vollzogen werden diese Maßnahmen durch die Landespolizei.

Die Vorgaben der neuen Rechtsverordnung ersetzen in den betreffenden Punkten sämtliche bisherigen Verordnungen. Das heißt: Wenn in der Tuttlinger Allgemeinverfügung noch von Abstandsregeln für Gaststätten oder die Anmeldepflicht von Veranstaltungen die Rede ist, gilt dies nicht mehr, da Gaststätten generell geschlossen und Veranstaltungen generell verboten sind. In den weiteren Punkten – zum Beispiel mit Blick auf den Handel – bleiben die bisherigen Regeln gültig.

Alle aktuellen Informationen und Pressemitteilungen der Stadt Tuttlingen zum Thema
18.03.2020

Die Stadt Tuttlingen erlässt aufgrund von § 8 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO), § 1 Abs. 6 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV) und § 35 Satz 2 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) für das gesamte Gemarkungsgebiet der Stadt Tuttlingen (inklusive der Teilorte Nendingen, Eßlingen, Möhringen) folgende

Allgemeinverfügung:
Die Öffnung der in § 4 Abs. 3 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17.03.2020 zulässigen Verkaufsstellen dürfen nur unter Beachtung folgender Auflagen betrieben werden:
Es sind geeignete infektionshygienische Maßnahmen durchzuführen, um eine Übertragung von Mensch zu Mensch zu reduzieren. Insbesondere ist Desinfektionsmittel in ausreichender Anzahl bereitzustellen.
Es dürfen sich zur gleichen Zeit nur so viele Personen in der Verkaufsstelle aufhalten, dass unter Berücksichtigung der Verkaufsfläche ein Mindestabstand von 2,00 Metern zwischen den Personen jederzeit eingehalten werden kann. Sollte dies stellenweise nicht möglich sein (insbesondere in Kassenbereichen) oder die angebotene Ware es erfordern, ist ein den lebensmittelhygienischen Vorschriften entsprechender Spukschutz anzubringen.
Bei der Erbringung von Dienstleistungen ist sicherzustellen, dass zwischen den Gästen und Besuchern ein Mindestabstand von 2,00 Metern sichergestellt ist, soweit die Art der zugelassenen Dienstleistung dies ermöglicht.
Im Übrigen bleibt § 4 Abs. 3 CoronaVO unberührt.


Die Allgemeinverfügungen der Stadt Tuttlingen vom 12.03.2020, 15.03.2020 und 16.03.2020 werden hiermit aufgehoben.

Die Allgemeinverfügung ist gemäß § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 des Infektionsschutzgesetzes sofort vollziehbar. Widerspruch und Anfechtungsklage haben damit keine aufschiebende Wirkung.

Bekanntgabe
Nach § 41 Abs.4 Satz 4 des LVwVfG gilt die Allgemeinverfügung am Tag nach der ortsüblichen Bekanntmachung als bekannt gegeben.
Die Allgemeinverfügung kann auf der Homepage der Stadt Tuttlingen abgerufen und eingesehen werden.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe bei der Stadt Tuttlingen, Rathausstraße 1, 78532 Tuttlingen Widerspruch eingelegt werden. Die Frist gilt auch als gewahrt, wenn der Widerspruch rechtzeitig beim Regierungspräsidium Freiburg, Bissierstraße 7 in 79114 Freiburg, eingelegt wird.

Das Verwaltungsgericht Freiburg, Habsburgerstraße 103, 79104 Freiburg, kann gemäß § 80 Absatz 5 der Verwaltungsgerichtsordnung auf Antrag die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise wiederherstellen. Der Antrag ist schon vor Erhebung der Anfechtungsklage zulässig.

Tuttlingen, 18.03.2020


Michael Beck
Oberbürgermeister

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu verzögern, sind umfassende Vorsichtsmaßnahmen nötig. Die entsprechenden Hinweise können sich kurzfristig ändern. Hier finden Sie aktuelle Informationen.

Sämtliche städtischen Einrichtungen geschlossen - Obergrenze für Versammlungen bei 50 Personen  (Stand: 15. März 2020)

Ab sofort sind sämtliche städtischen Einrichtungen - auch das Rathaus – geschlossen. Außerdem sind öffentliche und private Versammlungen ab 50 Personen untersagt. Darüber hinaus wurde die Schließung privater Sportstätten verfügt.

Für den Publikumsverkehr verschlossen sind ab sofort auch das Rathaus sowie die Geschäftsstellen in den Stadtteilen. Nur in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten sind Termine möglich, dies aber auch nur nach voriger Anmeldung per Mail oder Telefon. Die Kontaktdaten der jeweils zuständigen Mitarbeiter findet man auf der städtischen Website www.tuttlingen.de oder über die Zentrale (07461/99-0 beziehungsweise 99-333). Das Standesamt ist unter 99-251, standesamt@tuttlingen.de erreichbar.

Auch die Tuttlinger Kindergärten und Schulen schließen ab Dienstag - vier (Kernstadt, Alte Post, Altwegen, Nendingen) wegen eines Corona-Falls bereits ab Montag. Für Tuttlinger Familien, in denen alle Elternteile in Berufen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung notwendig sind, wird eine Notbetreuung eingerichtet. Damit diese schnellstmöglich organisiert werden kann, werden betroffene Eltern gebeten, ihren Bedarf umgehend und per Mail unter nicole.eppel@tuttlingen.de voranzumelden. Einen entsprechenden Antrag finden Sie in der rechten Spalte. Alle weiteren Infos folgen dann.

Für dringende Fragen, die persönlich geklärt werden müssen, steht ab Montag das Telefon 07461/99-395 zur Verfügung. Die Stadt Tuttlingen bittet aber, diese Nummer nur in wirklich wichtigen Einzelfällen zu verwenden.

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