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Fragen und Antworten zum aktuellen Sportbetrieb

Im Folgenden werden ausschließlich die für den Sportbetrieb relevanten Fakten aufgeführt.

Inzidenzwert über 100:

  • Die Benutzung öffentlicher und privater Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen sowie Bolzplätzen ist mit bis zu fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten erlaubt. Kinder der beiden Haushalte unter 14 Jahren zählen nicht mit. Das gilt nicht für Fitnesstudios, Yogastudios und vergleichbare Einrichtungen - diese bleiben geschlossen.
  • Kinder unter 14 Jahren dürfen in Kleingruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben.
  • Auf weitläufigen Außenanlagen dürfen mehrere Gruppen mit jeweils bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten den Sport ausüben, wenn ein Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen ist. Zugehörige Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.
  • Anfänger-Schwimmkurse sind erlaubt.

Inzidenz unter 100:

1. Öffnungsstufe

Wenn die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen im Landkreis unter 100 liegt und dies durch das örtliche Gesundheitsamt bekannt gegeben wird, treten nachfolgend aufgeführte Regelungen in Kraft.
Dabei muss ein Hygienekonzept vorliegen, die Kontaktdaten der Teilnehmer sind zu dokumentieren und die Teilnehmer müssen einen negativen Test vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
Für Schülerinnen und Schüler ist generell der negativ bescheinigte Test aus der Schule ausreichend. Dieser sollte nicht älter als 60 Stunden sein.
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt, dies gilt auch außerhalb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien - so dürfen beispielsweise Vereinsmannschaften im Wald joggen. 
  • Bei der Sportausübung besteht keine Maskenpflicht.
  • Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und sonstige Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden.
  • Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang dürfen öffnen.

2. Öffnungsstufe

Wenn nach der 1. Öffnungsstufe die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis in den folgenden 14 Tagen weiter sinkt, treten nachfolgend aufgeführte Regelungen in Kraft.
Dabei muss ein Hygienekonzept vorliegen, die Kontaktdaten der Teilnehmer sind zu dokumentieren und die Teilnehmer müssen einen negativen Test vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
Für Schülerinnen und Schüler ist generell der negativ bescheinigte Test aus der Schule ausreichend. Dieser sollte nicht älter als 60 Stunden sein.
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen, in Fitness- und Yogastudios sowie in vergleichbaren Einrichtungen ist erlaubt (1 Person pro 20m²) .
  • Bei der Sportausübung besteht keine Maskenpflicht.
  • Der Innenbereich von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern darf öffnen.

Inzidenz unter 35:

Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen auf unter 35 sinkt, treten nachfolgend aufgeführte Regelungen in Kraft.
  • Die Testpflicht aus den Öffnungsstufen 1, 2 und 3 entfällt für den Außenbereich.

Die Übersicht zeigt die Öffnungsschritte bei verschiedenen Inzidenzen auf einen Blick.
Der Landkreis Tuttlingen veröffentlicht auf der Webseite des Landratsamtes den tagesaktuellen Inzidenzwert.
Eine sinkende Tendenz bedeutet, wenn innerhalb von 14 aufeinanderfolgenden Tagen, seit dem ersten Tag der jeweiligen Öffnungsstufe, die 7-Tage-Inzidenz durchschnittlich unter der 7-Tage-Inzidenz des ersten Tages der jeweiligen Öffnungsstufe liegt.

Eine steigende Tendenz liegt vor, wenn innerhalb von 14 aufeinanderfolgenden Tagen, seit dem ersten Tag der jeweiligen Öffnungsstufe, die 7-Tage-Inzidenz durchschnittlich über der 7-Tage-Inzidenz des ersten Tages der jeweiligen Öffnungsstufe liegt.
 Erfahren Sie alles zu den Teststellen in Tuttlingen.
Als geimpfte Personen im Sinne dieser Verordnung oder aufgrund dieser Verordnung erlassenen Regelungen gelten alle asymptomatischen Personen im Sinne des § 2 Nummer 1 SchAusnahmV, die einen Impfnachweis im Sinne des § 2 Nummer 3 SchAusnahmV vorweisen können.

Als genesene Personen im Sinne dieser Verordnung oder aufgrund dieser Verordnung erlassenen Regelungen gelten alle asymptomatischen Personen im Sinne § 2 Nummer 1 SchAusnahmV, die über einen Genesenennachweis im Sinne des § 2 Nummer 5 SchAusnahmV verfügen.
  • Geimpfte und genesene Personen müssen in der Zählung der maximal teilnehmenden Personen am Trainingsbetrieb ebenfalls mitgezählt werden.
  • Geimpfte Personen müssen einen Impfnachweis vorlegen können. Der vollständige Impfschutz besteht ab 14 Tage nach der zweiten Impfung.
  • Genesene Personen müssen einen Genesungsnachweis vorlegen, dass eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgelegen hat und diese per PCR oder PoC-PCR Test nachgewiesen wurde. Die Infektion darf mindestens 28 Tage bzw. maximal 6 Monate zurückliegen.
  • Für geimpfte und genesene Personen gelten weiterhin das Gebot zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung, ein Abstandsgebot im öffentlichen Raum und die Vorgaben der Hygiene- und Sicherheitskonzepte.
Der Sport ist dann kontaktarm, wenn die Sportausübung grundsätzlich ohne Körperkontakt durchgeführt wird, ein kurzfristiger Kontakt in einzelnen Übungs- und Spielsituationen aber nicht ausgeschlossen werden kann. 
Profi- und Spitzensport betreiben
  • Sportler*innen, die einen Arbeitsvertrag haben, der sie zu einer sportlichen Leistung gegen Entgelt verpflichtet und dieses überwiegend zur Sicherung des Lebensunterhaltes dient
  • Sportler*innen mit Bundeskader- oder Landeskaderstatus
  • selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Sportler*innen in Vollzeittätigkeit
  • Mannschaften länderübergreifender Ligen im Erwachsenenbereich (z.B. Bundesligen)
  • Spieler*innen der Jugend- bzw. Nachwuchsaltersklassen im Leistungsbereich (mind. U15-Mannschaften oder älter), deren Mannschaften in der höchsten länderübergreifenden Liga spielberechtigt sind
  • professionelle Balletttänzer*innen
Die Nutzung von Umkleidekabinen, sanitären Anlagen und anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist in keinem Fall gestattet. 
Ausgenommen hiervon ist die Einzelnutzung von Toiletten. Die Toiletten dürfen jedoch nicht geteilt werden. Es muss ausgeschlossen werden, dass Personen, die nicht gemeinsam sportlich aktiv sind, sich begegnen.