In den 1980er-Jahren gehörte Reiner Kohler alias Gordy zu den erfolgreichsten Unterhaltungskünstlern Deutschlands. Seit 2026 erinnert „Gordys Garten“ an den Musiker, der bis zu seinem Tod im Jahr 1996 große Teile seines Lebens in Tuttlingen verbrachte.
Das Spiel mit der Verwandlung beherrschte das Travestieduo „Mary und Gordy“ perfekt – was die beiden zu Stammgästen in TV-Shows, auf Festivals und zahlreichen großen Bühnen machte. Damals waren sie vor allem Show-Stars. Heute gelten sie auch als Wegbereiter für Toleranz und Diversität.
Eine Stele in Sichtweite der Donau erzählt seit 2026 die Geschichte von Reiner Kohler, über einen QR-Code kann man eine Auswahl seiner Lieder anhören. Weitere Elemente des Gedenkorts sind eine kleine runde Showbühne und das Kunstwerk „Was für ein Zirkus im Glück“ von Florian Fiener. Letzteres entstand bereits 2003 zur damaligen Gartenschau. Im Zuge der Neugestaltung von Gordys Garten machte dann auch das Kunstwerk ein Verwandlung durch und thront jetzt über der kleinen Anlage.
Gordys Garten entstand im Vorgriff zur Gartenschau 2031 und wurde mit Unterstützung von Christina und Thorsten Rauscher umgesetzt. Er befindet sich im Donaupark in Ufernähe, rund 100 Meter westlich des Sängersteges.
Aus Anlass der Einweihung von Gordys Garten im Juli 2026 produzierte der Musikproduzent Rolf Wetzel, der lange mit Gordy zusammen gearbeitet hatte, diesen Film.
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