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Ausstellung von Bernat Venet in der Galerie

Eine Retrospektive mit Werken des französischen Künstlers Bernar Venet ist seit Samstag,24. Juli in der Galerie der Stadt Tuttlingen zu sehen. Die Ausstellung zeigt Reliefarbeiten von 1961 bis heute.

Der weltweit renommierte Künstler gilt als ein Pionier der Konzeptkunst der 1960er-Jahre. Er begründete einen neuen Ansatz, indem er Mathematik und wissenschaftliche Sprache in seine Kunst einbezog.

Eine Arbeit im Rathaus wird dauerhaft an Venets Gastspiel in Tuttlingen erinnern. In einer Mischung aus Live Performance, Malerei und Skulptur brachte Venet mit Hilfe eines in Farbe getauchten Vierkantstahlblocks eine fächerartige Struktur direkt auf die Wand auf.

Für Bernar Venet spielt die eigene Weiterbildung eine große Rolle:

„Der Hauptgrund, warum die Menschen in diese Galerie kommen sollen ist, damit sie etwas über Kunst lernen. Sie müssen nicht für mich hierherkommen, sondern für die Ausstellung. Man muss sich selbst kultivieren. Ich glaube für mich ist Kunst, reine Kunst, visuelle Kunst, meiner Meinung nach die anspruchsvollste Art der Kunst.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. September in der Galerie in Tuttlingen zu sehen.

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Video von Dr. Rainer Zerbst zur Ausstellung Bernar Venet – Reliefs in der Galerie der Stadt Tuttlingen

Dietlinde Stengelin - Zeittiefe: Eine Filmdokumentation

Die Malerin Dietlinde Stengelin (geb. 1940) hat ihre Kindheit und Jugend in Tuttlingen verbracht und ist bis heute eng verbunden mit ihrer Heimatstadt. Unser Film entstand anlässlich ihrer Einzelausstellung in der Galerie der Stadt Tuttlingen vom 27. März bis zum 2. Mai 2021 und zeigt neben einem Atelierbesuch in Langenargen am Bodensee vor allem Eindrücke aus der Ausstellung. Dabei werden Hintergrundinformationen zu wichtigen Etappen der Biografie und zur Entstehung der Kunstwerke gegeben. Die Ausstellung umfasst Bilder aus dem großen Zeitraum zwischen 1960 und 2020, und so deutet sich mit dem Titel „Zeittiefe“ die Verknüpfung mit einem bereits über viele Jahrzehnte fortdauernden künstlerischen Schaffen an. Gleichzeitig ist mit „Zeittiefe“ der Dialog mit Vergangenheit und Kunstgeschichte gemeint, der in einzelnen Werken Dietlinde Stengelins steckt. Für Dietlinde Stengelin bedeutet Malen ein ständiges Aufbrechen ins Unbekannte, ein sich Verorten im Wandel des Daseins, das mit jedem Bild neu geschieht. Letztlich verbirgt sich in jedem Bild, das sie malt, ein Stück ihres eigenen Lebens und Erlebens.

Schon in den 60er Jahre legte Dietlinde Stengelin mit großformatigen Bildern von großer Ausdruckskraft ein Zeugnis von der erlangten künstlerischen Reife und Eigenständigkeit ab. In ihrem hohen Abstraktionsgrad bewahren ihre Kompositionen immer den Anklang an das Figurative, aus dem heraus sie entwickelt sind. Der für die Künstlerin – auch später noch - typische vielschichtige Aufbau im Übereinander von mehreren gemalten Schichten und collagiertem Papier findet sich bereits in diesen frühen Werken. Sie erzählen von einem sich über einen längeren Zeitraum erstreckenden Prozess, in dem Bilder entstehen, ihre eigene Dynamik entfalten und sich zu Bildpoesien verdichten. Eine Hauptrolle in der Wirkkraft der Bilder spielt bei Dietlinde Stengelin unverkennbar die Farbe, die sie ohne Scheu und mit großer Sicherheit einzusetzen weiß. Präsentiert von:

GALERIE DER STADT TUTTLINGEN, 2021

Konzept: Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck, Kamera: Nadja Dosterschill und Anja Stein, Schnitt: Nadja Dosterschill, © Galerie der Stadt Tuttlingen, 2021

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Kunst fürs Büro

Aus einer umfangreichen Kunstsammlung können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Tuttlingen ein Kunstwerk für ihr Büro auswählen. Wir begleiteten Isabel Schilling, Leiterin Personalwesen, bei ihrer Auswahl mit der Kamera. Nach dem Anbringen des Bildes in ihrem Büro durch den Hausmeister Oliver Schlegel gibt sie ihr Statement über den positiven Effekt von Kunst am Arbeitsplatz ab.

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NOTDÜRFTIGE KUNST -
Ein Interim-Projekt der Galerie der Stadt Tuttlingen

Während die Galerie der Stadt Tuttlingen im Zuge der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie geschlossen ist, hat die Stadt sich entschlossen, die Toiletten im Haus für Besucher der Innenstadt zu öffnen. Eigens für diesen limitierten Personenkreis wurden über hundert Bilder der Serie "Wertpapiere" der bekannten Künstlerin Anja Luithle in der Galerie installiert. Mit der hierzu entstandenen Filmdokumentation erhält nun auch die Öffentlichkeit einen Einblick in diese Präsentation hinter verschlossenen Türen. Ihren Ursprung hat die Serie schon im Jahr 2010, also lange vor Corona, doch hat sie nicht zuletzt durch die Pandemie in jüngster Zeit überregionale Aufmerksamkeit erfahren. Die Frage nach dem "Wert" der Kunst in unserer ökonomisch geprägten Gesellschaft wird in der "Wertpapiere"-Serie sehr grundsätzlich aufgeworfen. Für diesen Werkkomplex verwendet die Künstlerin unterschiedlichste Toilettenpapiere verschiedenster Herkunft aus aller Herren Länder. Als Begleiterscheinung von Corona erschien seit der ersten Welle im März 2020 die Ressource Toilettenpapier in neuem Licht und kurioserweise hat im gleichen Zuge die "Wertpapier"- Serie einen großen Nachfrageschub erfahren. Ihre Anbringung in der nur für Toilettengänger zugänglichen Galerie der Stadt Tuttlingen ist ein Plädoyer für die Kunst, die kein Luxus ist, sondern sich gerade in schweren Zeiten mit ihrer gedanklichen Inspiration als Grundbedürfnis erweist. Die Galerie der Stadt Tuttlingen dankt der Kunsthalle Göppingen als Leihgeberin für das Zustandekommen des Projektes.

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Künstlerinterviews

Eine neu produzierte Videoserie bietet auf unterhaltsame Weise die Gelegenheit, Künstlerpersönlichkeiten kennenzulernen, etwas über deren Motivationen und Konzepte zu erfahren und sich mit grundlegenden Gedanken zur Kunst auseinanderzusetzen.

Allen wurden die drei gleichen Fragen gestellt: Wie kommen Sie zur Kunst? Was ist das Wesentliche in Ihrem Werk? Wozu brauchen wir Kunst? In den Antworten offenbaren sich unterschiedliche Wege und Sichtweisen.

Künstlerinterview mit Reinhold Adt

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Künstlerinterview mit Anna Laura Bach


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Künstlerinterview mit Jörg Bach


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Künstlerinterview mit Udo Braitsch


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Künstlerinterview mit Willi Bucher


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Künstlerinterview mit Daniel Erfle


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Künstlervideo mit Thomas Finkbeiner


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Künstlervideo mit Marcus Gaudoin


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Künstlervideo mit Axel Heil


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Künstlervideo mit Sabine Krusche


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Künstlervideo mit Hans Jürgen Kossack


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Künstlerinterview mit Anja Luithle


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Künstlerinterview mit Maria Magel


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Künstlerinterview mit Roland Martin


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Künstlerinterview mit Dietlinde Stengelin


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Künstlerinterview mit Walter Zepf

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