14. Januar – 12. Februar 2017
Städtische Galerie
GEORGES ROUSSE


Abb.: © Georges Rousse, TUTTLINGEN 2016, Fotografie auf 92 x 112 cm.

Der renommierte Installations- und Fotokünstler Georges Rousse (geb.
1947, lebt und arbeitet in Paris) ist bekannt für seine visuellenTransformationen
von ausgedienten Räumen. Dabei bringt er Zeichnung, Malerei, Collage
und Skulptur nach seinem Kalkül so zum Einsatz, dass eine sogenannte
Anamorphose entsteht: von einem bestimmten Standpunkt betrachtet, vereinigen sich sämtliche Elemente zu einer völlig neuen Form, die im Raum
zu schweben scheint. Die verblüffende visuelle Synthese entsteht im Auge
des Betrachters und lässt sich photographisch einfangen und festhalten. Das
Photo hält das im besten Wortsinne „virtuelle“ Ergebnis des künstlerischen
Prozesses in brillanter Lichtqualität und kompromissloser Schärfe fest, es
bildet den Höhepunkt und das Ziel der Transformation des Raumes.
Die besondere Raumauffassung von Georges Rousse und seine eigenwilligen
Deutungsvorschläge für Architektur, vom bescheidenen Gebäude bis
hin zum berühmten Monument, sind Grundlage eines ungemein facettenreichen Werkes von weltweiter Geltung. Davon zeugen prominente Auszeichnungen (u. a. 1993 der Grand Prix National der Fotografie, Frankreich,
und 2008 die Aufnahme in die Königliche Akademie Belgiens) und die
Teilnahme des Künstlers an vielen internationalen Biennalen (u. a. 1988
Biennale Venedig).
Die Ausstellung in Tuttlingen zeigt eine Auswahl der weltweit entstandenen
Fotografien sowie die Dokumentation zum Werk TUTTLINGEN 2016, das
im Juni vergangenen Jahres auf gemeinsame Initiative der Galerie der Stadt
Tuttlingen und des Rotary Club Hohenkarpfen-Tuttlingen in der ehemaligen
Gepäckhalle des Tuttlinger Bahnhofs entstand.

Eröffnung Freitag, 13. Januar 2017, 19.00 Uhr.
Soirée Freitag, 10. Februar 2017, 19.00 Uhr.
Gestaltung: Barbara Klobe Trio
Finissage am 11.Februar, 18.00 Uhr, der Künstler ist anwesend.






18. Februar – 26. März 2017
Städtische Galerie
GÜNTHER UECKER – Aquarelle und Graphik


Abb.: Feuerberg-Westafrika, Aquarell, 2001. Foto: Alexander Tolnay.

„Der 1930 in Mecklenburg geborene Günther Uecker zählt zu den bedeutendsten und international bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Bereits vor fünfzig Jahren stand er in den vorderen Reihen der
westlichen Kunsterneuerung, unter anderem als Mitglied der legendären
Avantgarde-Gruppe ZERO. Berühmt wurde er Anfang der 60er Jahre mit
seinem radikalen Wechsel vom gemalten Tafelbild zum Nagel-Objekt. Er
fand damit ein seinen künstlerischen Absichten gemäßes Werkzeug, das
ungerechter Weise ein seitdem an ihm haftendes Markenzeichen geblieben ist.

Sein Oeuvre ist jedoch wesentlich reicher an Ausdrucksmitteln und erstreckt
sich von bemalten Tüchern und Objekten über die Fotografie, Film und
Bühnenbild bis hin zu großformatigen Installationen und künstlerischen Aktionen. Die Arbeiten auf Papier erhalten in Ueckers Schaffen einen besonderen Stellenwert in Anbetracht seiner kontinuierlichen, jahrzehntelangen
Beschäftigung mit den vielen unterschiedlichen Techniken auf diesem Gebiet.
Ein wichtiges Kapitel darin bilden die Aquarelle, welche der intimste
und am wenigstens bekannte Teil seines Gesamtwerks sind und die sonstige
künstlerische Arbeit seit knapp vierzig Jahre begleiten.“ (Alexander Tolnay)

Eröffnung Freitag, 17. Februar 2017, 19.00 Uhr.
Workshop Samstag, 18. März 2017, 11.00-18.00 Uhr.
Tanz-Kunst-Klang mit dem Forum Tanz VS-Schwenningen
(Cornelia und Walter Widmer).






1. April – 7. Mai 2017
Kunstkreis Tuttlingen e.V.
REINHARD SIGLE


Fortbewegungsmittel (Nahverkehr) für Märchenbarone, 2013, Holz genagelt, Durchmesser 160 cm. Foto: Künstler.

Der in Deißlingen/Rottweil ansässige Bildhauer und Kunstlehrer Reinhard
Sigle (geb. 1954 in Stuttgart) ist ein geselliger Einzelgänger – allseits
geschätzt „als liebenswerter Anreger, als sympathischer Einmischer, als Unruhestifter und Überzeugungstäter“ (Dieter Gross). Meisterlich beherrscht
Sigle die hohe Kunst der Inszenierung und der Selbstinszenierung. Nicht
von ungefähr sorgt der Querdenker seit über zwei Jahrzehnten mit hintersinnigen Installationen landauf, landab für Aufsehen. Sigles künstlerische
Handschrift ist von markanter Eigenart. Konsequent hält der Bildhauer an
den von ihm entwickelten Grundprinzipien der Gestaltung fest. Seine Arbeiten
widersetzen sich der landläufigen Ästhetik des schönen Scheins. Die Arbeiten Reinhard Sigles sind welthaltig; sie setzen sich mit der Lebenswirklichkeit
unserer Zeit auseinander. Hierin unterscheidet sich die Kunst Sigles
vom breiten Strom der Gegenwartskunst. (Bernhard Rüth)

Eröffnung Freitag, 31. März 2017, 19.00 Uhr.





13. Mai – 18. Juni 2017
Städtische Galerie
HIGHLIGHTS aus der HUBERTUS SCHOELLER STIFTUNG
am Leopold Hoesch Museum und Papiermuseum Düren


 Richard Paul Lohse, Progression von Gruppen mit gleichen Farbmengen,
1967, Öl auf Leinwand, 64 x 64 cm. Foto: © Peter Hinschläger.

Über drei Jahrzehnte war Hubertus Schoeller mit seiner Galerie in
Düsseldorf die Adresse für konkrete und konstruktive Kunst in Deutschland.
Stets blieb er dieser Kunstrichtung und ihren verwandten Gebieten
Kinetische Kunst, ZERO, Op Art, Visuelle Poesie treu. In diesen Jahren als
Galerist baute Hubertus Schoeller eine umfangreiche private Sammlung
aus Werken der von ihm vertretenen Künstler auf. Diese stiftete er mit
dem Ende seiner Galerietätigkeit im Jahr 2002 dem Leopold-Hoesch-
Museum und Papiermuseum Düren. Dieses beherbergt seither einen
eindrucksvollen Querschnitt der bedeutendsten Kunstrichtungen des
20.Jahrhunderts.

Die Ausstellung in Tuttlingen umfasst u. a. Werke von Getulio Alvani,
Bernard Aubertin, Carlos Cruz-Diaz, Walter Dexel, Richard Paul Lohse,
Adolf Luther, Heinz Mack, François Morellet, Lucio Fontana, Günther
Fruhtrunk, Rupprecht Geiger, Dieter Jung, Wassily Kandindsky, Yves Klein,
Imre Kocsis, Otto Piene, Günther Uecker, Victor Vasarely und Ludwig Wilding.

Eröffnung Freitag, 12. Mai 2017, 19.00 Uhr.






24. Juni – 23. Juli 2017
Kunstkreis Tuttlingen e.V.
DELLBRÜGGE & DE MOLL
Atelier – Besetzung – Camp


Foto, Dellbrügge & de Moll, © VG Bild Kunst.

Bauen und Abreißen, Rekonstruieren und Versetzen, Öffnen und Begrenzen,
Tilgen und Benennen sind eine Frage von Aushandlung. Unsere urbane
Umwelt ist ein vorläufiges Ergebnis von Kommunikation. Dellbrügge &
de Moll verhandeln die Konstitution von Räumen und die Auseinandersetzung
um Definitionshoheit und nehmen in ihrer Ausstellung insbesondere
Räume künstlerischen Arbeitens in den Blick.

Atelier
Anhand der Geschichte des ehemaligen NS-Staatsateliers Arno Breker in
Berlin und ihrer aktuellen Überschreibung gehen Dellbrügge & de Moll
zu den Wurzeln zurück und betrachten aus kritischer Nähe das Verhältnis
von Kunst und Macht.

Besetzung
Während der Besetzung des Künstlerhauses Bethanien entwerfen
Dellbrügge & de Moll den Umzug aus dem einstigen Krankenhaus in
einen stillgelegten Vergnügungspark als Planspiel. Ihr Spielzug: Besitzstände
zurücklassen, um im Brachland neu zu beginnen.

Camp
Schließlich skizziert das „Camp der Renegaten“ ein Siedlungsprojekt für
Künstlerinnen und Künstler im Alter.

Eröffnung Freitag, 23. Juni 2017, 19.00 Uhr.






29. Juli – 10. September 2017
Kunstkreis Tuttlingen e.V.
SUSANNE EGLE – BEHIND THINGS
Objekte - Fotoarbeiten – Installationen


Caught in a System II, 2016, Mixed Media, 32 x 61 x 13 cm Foto: Jürgen Müller

Susanne Egle ließ sich zuerst zur Steinbildhauerin ausbilden, bevor sie
an der HBK Kassel und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe Bildhauerei studierte. Schon während Ihres Studiums erkannte
die Künstlerin das ästhetische Potential ihrer unzähligen Fundstücke,
die sie in ihrem jeweiligen sozio-kulturellen Umfeld bis heute entdeckt.
Meist handelt es sich hierbei um „Trophäen des Alltags“, Gegenstände
unterschiedlichster Beschaffenheit, die Susanne Egle mit unerschöpflichem
Erfindungsgeist in neue Sinnzusammenhänge transferiert.

Während eines Arbeitsstipendiums in Paris begann die Künstlerin neben
ihrer plastischen Arbeit sich in ihrer „alltagsarchäologischen Recherche“
auch der Fotografie zuzuwenden. Aus umfangreichen Dokumentationen,
die von urbanen Erscheinungen bis in den privaten Alltag reichen, entstehen
großformatige Wandbilder oder multimediale Rauminstallationen.
In neuester Zeit entzieht sich die Bildhauerin in ihren fotografischen
Arbeiten immer häufiger dem bloßen Abbilden. Bildinhalte werden bis zur
Unkenntlichkeit verfremdet und erhalten im Anschluss durch den Einsatz
handwerklicher Techniken eine neue Räumlichkeit, welche die bildhauerische
Herkunft der Künstlerin widerspiegelt.

Susanne Egle‘s Werke sind in internationalen Ausstellungen und Kunstmessen
sowie in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Eröffnung Freitag, 28. Juli 2017, 19.00 Uhr.






16. September – 22. Oktober 2017
Kunstkreis Tuttlingen e.V.
SABINE BRAUN


Rijswijk 2016. Foto: Sabine Braun.

Über ihre Arbeit und die in der Ausstellung vertretenen Werke schreibt
die Künstlerin:

„Mein Hauptinteresse gilt der Rauminstallation. Mit Einzelobjekten und
(modularen) variablen Arbeiten entwickle ich in situ (auf einen bestimmten
Raum bezogene) Rauminstallationen oder Rauminseln. Verschiedenste
Netze dynamisieren und rhythmisieren den Ausstellungsraum. Sie knäulen
sich und entwirren sich wieder, sie verdichten sich und lösen sich wieder
auf. Vergleichbar einem flüssigen Aggregatzustand, aus dem Formen neu
entstehen oder wieder eingeschmolzen werden können.

Klar strukturierte (Einzel-)Objekte wie „Wirbel“, „Bowl“ oder „Kugel“
verankern und stabilisieren meine Installationen. Sie bilden Flucht- oder
Ruhepunkte in der entwickelten Raumkomplexität.

Der Werkstoff Papier wird von mir in vielen Teilschritten erarbeitet zu
Linien, Rastern, Raumformen. Die Schlichtheit des Materials (im Sinne der
„arte povera“) und dessen Leichtigkeit sind für mich wichtige Eigenschaften,
die den Charakter meiner Arbeit auf einer weiteren Ebene prägen.“

Eröffnung Freitag, 15. September 2017, 19.00 Uhr.






28. Oktober – 26. November 2017
Städtische Galerie
STEFANIE GERHARDT


„Passe 2“ (Detail), 2014, Öl zwischen Glasscheiben, MDF-Regal,
12 x 12 x 101cm, Foto: Bernhard Strauss

Stefanie Gerhardt arbeitet als Malerin, Bildhauerin und Videofilmerin.
Mit leisem Humor legt sie die Abgründigkeit von Alltäglichem offen und
kreiert Räume, in denen das Werden und Vergehen spürbar wird.

Stefanie Gerhardts Kunst kreist schon seit langem um das Verschwinden,
diese stille, kaum greifbare Bewegung von Moment zu Moment. [...]

Verschwinden hat für Stefanie Gerhardt viele Konnotationen: weggehen,
vergessen, untertauchen, abklingen, zerrinnen, auflösen. So unterschiedlich
diese Arten des Verschwindens sein mögen, im Kern beschreiben sie
dennoch das gleiche Phänomen: Die Transformation von einem Zustand in
den nächsten – von der Anwesenheit zur Abwesenheit, von außen nach
innen, von laut zu leise, jung zu alt.

Was Gerhardt daran interessiert, ist nicht so sehr die Bewegung des Verschwindens selbst, sondern sind die Räume, die dieser Akt konstituiert.
Oft sind es auratische Räume, flüchtig und durchlässig und kaum fassbarer als
ein vages Gefühl oder eine Erinnerung, die bei Stefanie Gerhardt mit den
Mitteln der Malerei, mit Pastellkreiden oder in ihren Videoarbeiten und
Skulpturen vermessen werden. (Dietrich Roeschmann)

Stefanie Gerhardt (geb. 1974) schloss 2008 ihr Studium der Malerei an
der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Meisterschülerin
bei Prof. Leni Hoffmann ab.

Eröffnung Freitag, 27. Oktober 2017, 19.00 Uhr.
Art After Five Freitag, 24. November 2017, 17.00 Uhr.
Gestaltung: Ingrid Schorscher, Performance.






2.Dezember – 22. Dezember 2017
Städtische Galerie
JAHRESAUSSTELLUNG 2017
Neuere Arbeiten von Künstlern aus der Region

Im Rahmen der traditionellen Jahresausstellung der Galerie der Stadt
Tuttlingen sind Künstler der Region im Umkreis von 50 km sowie Mitglieder
des Kunstkreises Tuttlingen e.V. eingeladen, sich mit ihren neuen Arbeiten
zu bewerben. Über die Zulassung zur Ausstellung entscheidet eine jährlich
unterschiedlich besetzte, unabhängige Jury, die sich aus Mitgliedern
des Gemeinderats und Vertretern des Kunstlebens zusammensetzt. Hieraus
resultiert eine abwechslungsreiche Schau, die dem Besucher Einblick
in das reiche und vielfältige Kunstschaffen in der Region vermittelt.

Eröffnung Freitag, 1. Dezember 2017, 19.00 Uhr.






BEGLEITPROGRAMM FÜR KINDER UND JUGENDLICHE


EUREKA! KUNSTWORKSHOP FÜR KINDER
Leitung: Marco Ceroli

Ausstellung GEORGES ROUSSE:
Freitag, 3. Februar 2017, 15-17 Uhr: Kinder im Alter von 4-7 Jahren
Samstag, 4. Februar 2017, 10-12 Uhr: Kinder im Alter von 8-12 Jahren

Ausstellung GÜNTHER UECKER:
Freitag, 24. März 2017, 15-17 Uhr: Kinder im Alter von 4-7 Jahren
Samstag, 25. März 2017, 10-12 Uhr: Kinder im Alter von 8-12 Jahren

Ausstellung STIFTUNG HUBERTUS SCHOELLER:
Freitag, 19. Mai 2017, 15-17 Uhr: Kinder im Alter von 4-7 Jahren
Samstag, 20. Mai 2017, 10-12 Uhr: Kinder im Alter von 8-12 Jahren

Ausstellung STEFANIE GERHARDT:
Freitag, 10. November 2017, 15-17 Uhr: Kinder im Alter von 4-7 Jahren
Samstag, 11. November 2017, 10-12 Uhr: Kinder im Alter von 8-12 Jahren

JAHRESAUSSTELLUNG 2017:
Freitag, 8. Dezember 2017, 15-17 Uhr: Kinder im Alter von 4-7 Jahren
Samstag, 9. Dezember 2017, 10-12 Uhr: Kinder im Alter von 8-12 Jahren

Das Material wird gestellt. Verbindliche Anmeldung erforderlich bei der
Galerieaufsicht zu den Öffnungszeiten der Galerie bzw. per Email an
claudia.leibinger@galerie-tuttlingen.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


EUREKA! SOMMERKREATIVWOCHE FÜR KINDER
Leitung: Marco Ceroli

Montag, 7. August 2017, bis Freitag, 11. August 2017, jeweils 9-12 Uhr:
Kinder im Alter von 6-12 Jahren.

Eine Woche Kunst, Spiel und Spaß mit einer abschließenden Ausstellung
der entstandenen Werke. Das Material wird gestellt. Angebot von
Getränken und Snacks. Teilnahmegebühr: 60 Euro (bei Anmeldung
vor dem 1. Mai 2017: 50 Euro). Verbindliche Anmeldung erforderlich
bei der Galerieaufsicht zu den Öffnungszeiten der Galerie bzw. per
Email an claudia.leibinger@galerie-tuttlingen.de. Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt.




Begleitprogramm

SOIRÉE
Zur Ausstellung GEORGES ROUSSE:
Freitag, 10. Februar 2017, 19.00 Uhr
Gestaltung: Barbara Klobe Trio.
Eintritt: 5 Euro, anschließendes Buffet mit feinen Speisen und Getränken
(verbindliche Anmeldung erbeten unter info@galerie-tuttlingen.de):
15 Euro.

WORKSHOP Tanz - Kunst – Klang
Zur Ausstellung GÜNTHER UECKER:
Samstag, 18. März 2017, 11.00 – 18.30 Uhr
Leitung: Cornelia Widmer & Walter Widmer, Forum Tanz VS-Schwenningen
Ort: Galerie der Stadt Tuttlingen, Rathausstraße 7, 78532 Tuttlingen
Kosten: 50 €
Unter Anleitung der Tänzerin und Choreografin Cornelia Widmer entstehen
im Workshop improvisierte Tanzgestaltungen, angeregt durch Aquarelle
von Günther Uecker. Mit einem eigens für zeitgenössische Kunst entwickelten
Konzept führen die Kursleiter in die Ausstellung ein und geben Anregungen für eine intensive Betrachtung der Werke und ebnen Wege für die Umsetzung in Tanzgestaltungen.
Es wird der Rahmen geboten, sich länger mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen, als dies beim normalen Besuch einer Ausstellung üblich
ist. Eigene Bildeindrücke sollen versprachlicht werden. Der Austausch in der Gruppe weiten zusätzlich die Assoziationsfelder im Betrachter. Dazu kommt das Genre der improvisierten Musik, die im gleichen Atemzug mit der Bewegungsgestaltung im dialogischen Prozess entsteht. Als Kreation des Augenblicks entstehen Bewegungsfluss und Klanggestaltung aus sich selbst heraus und beeinflussen sich gegenseitig.

Teilnahme offen, Anmeldung: www.forumtanz.info oder telefonisch
07720 63439 und Galerie der Stadt Tuttlingen 07461 15551.
Bitte bequeme Kleidung und Schreibzeug mitbringen.




Begleitprogramm

TUTTLINGER KUNSTSPAZIERGANG – „Vom Donaupark in die Mühlau“
Samstag, 24. Juni 2017, 14.00 – 17.00 Uhr.
Treffpunkt: Holzbrücke Sängersteg auf der Flussseite am Donaupark.
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Kreisarchiv und Kulturamt.
Führung: Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck und Roland Heinisch.

ART AFTER FIVE
Zur Ausstellung STEFANIE GERHARDT:
Freitag, 24. November 2017, 17.00 Uhr
Gestaltung: Ingrid Schorscher, Performancekünstlerin
Eintritt: 5 Euro.





GALERIE DER STADT TUTTLINGEN

Öffnungszeiten
Dienstag - Sonntag 11-18 Uhr, montags geschlossen

Regelmäßige Ausstellungen seit den 1970 er Jahren
Eröffnung des Neubaus 1987
Hängefläche 90 lfm
Nutzfläche 375 qm

Kunstsammlung der Stadt Tuttlingen
Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

Galerie der Stadt Tuttlingen, Rathausstraße 7
Leiterin: Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck
D-78532 Tuttlingen
Tel. +49 (0) 74 61 15 551 oder 99 318
Fax +49 (0) 74 61 99 335
info@galerie-tuttlingen.de

Kunstkreis Tuttlingen e. V.
Vorsitzender: Michael Martin
Am Eichbühl 40, 78532 Tuttlingen
Tel. +49 (0) 74 61 81 37
www.kunstkreis-tuttlingen.de

Herausgeber: Stadt Tuttlingen
Gestaltung: High-ND, Tuttlingen
Druck: Typodruck, Tuttlingen
Titelmotiv: Susanne Egle, BRIGHT SIGHT I - Ausschnitt





  • Stadt Tuttlingen
  • Rathausstraße 1
  • 78532 Tuttlingen
  • Telefon: 07461 99-0
  • E-Mail: info@tuttlingen.de