Das Tuttlinger Haus

Wohnen nach dem Stadtbrand

Tuttlinger Haus

Das Tuttlinger Haus wurde 1997 im Rahmen der 1200 Jahr-Feier eröffnet. Die Restaurierung des gut erhaltenen Ackerbürgerhauses war nur durch eine beispielhafte Unterstützung aus der Bevölkerung möglich.

Gezeigt wird hier Tuttlinger Stadtgeschichte am Beispiel der früheren Hausbewohnerinnen und Hausbewohner. Das Gebäude wurde nach dem großen Stadtbrand vom 1. November 1803 neu errichtet. Es beherbergte zwei Familien, die vor dem Brand nicht gemeinsam unter einem Dach gelebt hatten. Das Gebäude weist alle typischen Merkmale der nach dem Stadtbrand errichteten Häuser auf: Vom unveränderten Walmdach, dem „Tuttlinger Hut“, über den Aufzugsschacht im Gebäudeinneren bis hin zur Aufteilung in Stockwerkseigentum sind alle Charakteristika der Tuttlinger Häuser vertreten. Vom Keller bis zum Speicher kann dem früheren Leben im Haus nachgespürt werden.

Gezeigt werden unter anderem ein Stadtmodell, eine Wagnerwerkstatt, Wohnsituationen, Objekte zu den Themenbereichen Herrschaft, Stadtbild, Lebensstationen, Vereinskultur und Zuwanderung. Im Dach gibt es einen unverbauten Blick in einen "Tuttlinger Hut" und ins "Obertenloch”.