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„Haus der Familie“ wird weiter gefördert Pilotprojekt hat sich bewährt


Das Haus der Familie wird auch weiterhin vom Bund im Rahmen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus gefördert. Auch die Stadt wird sich entsprechend beteiligen.
 
 Bei seiner Eröffnung im Jahr 2008 war es ein Pilotprojekt, und auch 12 Jahre später ist das Tuttlinger Haus der Familie etwas Besonderes: „Dass sich die kirchlichen Sozialverbände Caritas und Diakonie unter einem Dach finden und nebenan Kinder betreut werden, gibt es in dieser Form nur hier“, so OB Michael Beck. „Und das Modell hat sich bewährt.“
 
 Alle Beteiligten loben vor allem die guten Kontakte und auch die Synergien, die sich zum Beispiel durch die gemeinsame Nutzung von Büros ergeben. Vor allem haben sich im Caritas-Diakonie-Centrum diverse Institutionen und Projekte gegründet– von den Upcycling- und Reparaturprojekten „Buntgut“ und „Lebens.Werk“ über Alphabetisierungskurse oder die Vermittlung von Wohnraum bis zum Seniorennetzwerk und dem Begegnungsort „Café Kännchen“.
 
 Dem Projekt entgegen kommt auch die Tatsache, dass es nun weiter vom Bund gefördert und diese Unterstützung nun auch aufgestockt wird. Bis 2028 fließen jährlich 40 000 statt bisher 30 000 Euro nach Tuttlingen. Bedingung dafür war, dass sich auch die Stadt entsprechend beteiligt. Dies geschieht über die Finanzierung von Personal- und Sachkosten des Seniorennetzwerkes.