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Mehr Personal für Tuttilla-Abenteuerland - Zwei 50-Prozent-Stellen sollen Angebot sichern


Die Stadt steigt stärker bei Tuttilla-Abenteuerland ein. Der Verwaltungsausschuss empfahl am Montag, zwei 50-Prozent-Stellen in der Abteilung Jugend zu schaffen, die künftig einen Großteil des Programms bestreiten. Finanziell wird die Stadt dabei auch vom Landkreis unterstützt.


Besuch im Hüttendorf: Vor der Sitzung schauten Mitglieder des Verwaltungsausschusses bei Tuttilla-Abenteuerland vorbei.

Erst vor wenigen Wochen feierte der Verein seinen 20. Geburtstag, doch schon bei den Feiern war es deutlich: Mit dem bisherigen Personal wird es auf Dauer kaum möglich sein, das Angebot aufrecht zu halten. Bisher bestritt der Verein sein Programm mit einer von der Stadt finanzierten 40-Prozent-Fachkraft sowie Ehrenamtlichen – und letztere sind immer schwieriger zu gewinnen.

„Eine Einrichtung wie Tuttilla muss dauerhaft Bestand haben“, so OB Michael Beck. So sahen es auch die Gemeinderäte, die sich vor der Sitzung noch vor Ort von der Arbeit von Tuttilla überzeugt hatten. Entsprechend viel Lob gab es in der Sitzung für die pädagogische Arbeit des Vereins mit seinem Hüttendorf, dem Essenangebot, den Werkstätten und der kleinen Gärtnerei.

Zwei Tage hat Tuttilla derzeit geöffnet, dazu kommen Ferienprogramme – „das Ehrenamt stößt hier an seine Grenzen“, so Daniela Alber-Bacher- Abteilungsleiterin Jugend und Senioren. Einstimmig empfahlen die Ausschussmitglieder, dass das Tuttila-Personal künftig direkt von der städtischen Jugendarbeit gestellt wird – und zwar in Form von zwei 50-Prozent-Stellen. Durch die Verteilung auf zwei Personen ist dabei gewährleistet, dass an den Öffnungstagen immer zwei Fachkräfte für die Aufsicht anwesend sind.

Ergänzend zu den Personalkosten wird die Stadt den Verein auch künftig mit 10 000 Euro Sach- und zusätzliche Honorarkosten unterstützen. Der Stadt wird dabei wiederum vom Landkreis unter die Arme gegriffen: Er schießt aus Mitteln der Jugendarbeit 15 000 Euro pro Jahr zu.