Sperrung L 277 nach Nendingen – Arbeiten liegen im Zeitplan


Ein Großteil der abgestorbenen Eschen an der Hangkante sowie der hochgewachsenen Bäume beim Steilhang des Steinbruchs Nendingen an der L 277 konnten bereits von der beauftragten Firma Hochleitner entfernt werden. Erster Bürgermeister Emil Buschle machte sich vor Ort ein Bild über die Arbeitsfortschritte.

Ortstermin bei Nendingen
Erster Bürgermeister Emil Buschle (zweiter v. links) am Steilhang über dem Steinbruch Nendingen mit den zuständigen Mitarbeitern der städtischen Forstverwaltung: Revierleiter Dietmar Zahner, Forstverwaltungsleiter Hubert Geiger und Projektleiter Michael Hager (v.l.n.r.)

„Wir liegen voll im Zeitplan“ konnte Michael Hager, verantwortlicher Projektleiter der städtischen Forstverwaltung, Erstem Bürgermeister Buschle bei seiner Vorortbesichtigung berichten. ´

Mit großem Maschineneinsatz, speziellen Seilwinden und in Steilhangsituationen erfahrenen Waldarbeitern ist die Firma Hochleitner aus Bodman-Ludwigshafen seit Samstag in vollem Einsatz an den Fällarbeiten bei der Steinbruchkante direkt neben der Landesstraße L 277 zwischen Tuttlingen und Nendingen.

Trotz Vollsperrung der L 277 für diese Verkehrssicherungsmaßnahme hatten sich manche Personenfahrzeuge, Motorräder und Fahrräder am Wochenende über Grünanlagen und Sperrelemente hinweggesetzt und sich auf der Landesstraße den Baumfällarbeiten genähert.  „Völlig unverständlich, dass manche sich derart leichtsinnig verhalten, nachdem die Vollsperrung groß angekündigt und sorgfältig beschildert und vollzogen war“ zeigt sich Buschle verärgert über die strafbaren und möglicherweise lebensgefährlichen Aktionen. Insgesamt laufen die Umleitungen zwischenzeitlich ohne größere Vorkommnisse.

Mit den Arbeiten an der Steinbruchkante war Buschle voll zufrieden und lobte das professionelle Vorgehen der Fachleute. Große Bereiche des Steilhangwaldes sind schon auf Baumstümpfe zurück geschlagen, der Großteil der Baumstämme wurde dabei mit Seilwinden den Hang hinaufgezogen. „Manche Bäume können auch quer zum Hang liegengelassen werden und dienen so gemeinsam mit den wieder ausschlagenden Baumstümpfen der nachhaltigen Hangsicherung“ erläuterte Hager.

Mit den Arbeiten liegt man voll im Zeitplan, so dass voraussichtlich am kommenden Sonntag die L 277 wieder für den Verkehr freigegeben werden kann – vorausgesetzt, das Wetter spielt weiterhin mit.