Stadtradeln: Tuttlingen ist Anwärter für Platz eins auf Bundesebene


Beim Stadtradeln hat Tuttlingen beste Chancen auf eine Top-Platzierung. Zwar ist der Wettbewerb noch nicht endgültig abgeschlossen, aber alles deutet auf Platz 1 bundesweit in der Kategorie der Städte bis 50 000 Einwohner hin.

Radfahrer auf dem Donauradweg im Donaupark

363.381 Kilometer haben die Tuttlingerinnen und Tuttlinger während der drei Stadtradel-Wochen im Juli auf zwei Rädern zurück gelegt. Damit wurde das Vorjahresergebnis um rund 100 000 Kilometer übertroffen – und somit auch die Gesamtwertung. Nach heutigem Stand liegt Tuttlingen in der Kategorie der Städte von 10 000 bis 50 000 Einwohner bundesweit auf Platz eins. Bereits die zweitplatzierte Stadt Rottenburg am Neckar liegt mit 273 439 Kilometer deutlich hinter Tuttlingen, Die drittplatzierte Stadt Reken in NRW kommt auf 260 549 Kilometer.

Bis jetzt sind die Angaben vorläufig – der bundesweite Wettbewerb läuft nämlich noch bis 30. September. Allerdings haben bereits jetzt fast alle teilnehmenden Städte ihre drei Aktionswochen abgeschlossen und ihre Ergebnisse eingereicht, so dass sich am Gesamtergebnis kaum noch etwas ändern wird. Die Städte, die derzeit noch Ergebnisse nachtragen, liegen weit hinter Tuttlingen.

OB Michael Beck freut sich über das Ergebnis. „Mir hat das Stadtradeln selber viel Spaß gemacht, und dass noch mehr Menschen mitgemacht haben, ist ein tolles Zeichen.“ Wichtig ist es Beck aber auch, dass parallel dazu an konkreten Verbesserungen für den Radverkehr gearbeitet wird. So werden derzeit sämtliche Radwege in Tuttlingen abgefahren, Markierungen verbessert, Hindernisse beseitigt und Schäden behoben. Gleichzeitig wird an den Planungen für die neue Radroute in die Nordstadt und eine sichere Fahrradrampe an zur Lessingstraße gearbeitet. Im Rahmen des Nordrouten-Projekts wurde auch schon die Verkehrsführung am Julius-Fröhlich-Platz geändert.