Neue Streetworkout-Anlage im Donaupark - Verjüngungskur für Kleinspielfeld


Der Donaupark ist um ein Sportangebot reicher: Am Dienstag wurde die neue Streetworkout-Anlage eingeweiht. Ebenfalls neu eröffnet wurde das sanierte Kleinspielfeld. Im Anschluss an die Einweihungen lud OB Michael Beck alle Sportinteressierten zum „Sport-Talk“ in die „Kischte“.


Fit im Park: Im Umläufle gibt’s jetzt eine Streetworkout-Anlage.

Kraftübungen im Freien – das ist jetzt im Donaupark möglich. „Wir runden das Sportangebot im Umläufle weiter ab“, so OB Michael Beck. Auf 100 Quadratmetern Fläche wurden die Geräte montiert. Damit die Hobbysportler lange Freude daran haben, sind sie aus hochwertigem Edelstahl und vandalismussicher. Belegt wurde die ganze Fläche mit blauem Kunststoff-Fallschutz. An den Kosten von 65 000 Euro beteiligten sich auch die Stadtwerke Tuttlingen sowie die Firma Schneider-Performance als Sponsoren.

Bei der Einweihung am Dienstag war die Anlage schon dicht belagert. Und die anwesenden Gemeinderäte konnten sich gleich ein Bild davon machen, was man unter Streetworkout versteht – ein kreatives Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht, das vor allem auch die Koordinationsfähigkeit fördert.

Parallel zum Bau der Streetworkout-Anlage wurde das Kleinspielfeld im Umläufle saniert. Nach über 20 Jahren war der Belag abgenutzt, jetzt erstrahlt die Fläche im gleichen satten Blau wie die Streetworkout-Anlage oder auch die Laufbahnen im Stadion. Rund 100 000 Euro hat die Stadt in das Projekt investiert. In diesem Betrag enthalten sind auch neue Tore - im Gegensatz zu den Vorläufermodellen sind auch sie nun aus Edelstahl und vandalismussicher.

Die Frage, welche Sportanlagen Tuttlingen noch brauchen könnte, stand dann auch beim anschließenden Sport-Talk in der „Kischte“ im Mittelpunkt. Angeregt wurden zum einen eine öffentliche Boulderwand sowie Streetvolleyball-Plätze. Bei der Boulderwand war OB Beck eher skeptisch. Ab einer gewissen Höhe sei hier aus Sicherheits- und Haftungsgründen immer auch eine Betreuung nötig. Wenn man eine solche Wand baue, ginge dies nur in Kooperation mit einem Verein, der diese Aufgabe auch übernehme. Bei Streetvolleyballplätzen sei es ebenfalls etwas schwerer als bei einem Kunstrasenplatz: Die großen Sandflächen müssten abschließbar sein, sonst sei der Ärger wegen Verunreinigungen durch Scherben oder Hundekot vorprogrammiert. Beck sagte aber zu, potenzielle Standorte näher unter die Lupe zu nehmen und auch die Suche nach einem Betreiber mit anzustoßen.