Balinger Straße: Minikreisel und Ausbuchtungen sollen Autoverkehr bremsen


Der Verkehr in der Balinger Straße soll gebremst werden. In seiner Sitzung am Donnerstag empfahl der Technische Ausschuss des Gemeinderates mehrere Möglichkeiten dafür.

Schon als 2008 im Rahmen der „Sommerakademie“ über die Gestaltung des ersten Bauabschnitts von Thiergarten diskutiert wurde, kam das Thema immer wieder zur Sprache: Wie kann vermieden werden, dass durch den Einwohnerzuwachs im Norden die Balinger Straße über Gebühr mit Verkehr belastet wird? Nachdem mit Thiergarten West nun der zweite Abschnitt des Areals erschlossen wird, werden nun einige Punkte umgesetzt.

Grundlage für die Überlegungen waren Verkehrszählungen im März. Diese ergaben unter anderem, dass im südlichen Bereich der Balinger Straße der meiste Verkehr unterwegs ist – und dass ein Großteil aus dem Gebiet selber stammt. Der Anteil der Durchgangsverkehr ist dagegen kleiner als angenommen.

Ziel der Überlegungen ist nun, wie der hausgemachte Verkehr gebremst werden kann. Die Idee, eine Rechts-vor-Links-Regelung einzuführen, wurde schnell wieder verworfen, da die Balinger Straße auch Busroute ist. In Straßen mit Öffentlichem Nahverkehr, so die Planer, sei dies generell nicht üblich.

Umgesetzt sollen nach den Vorschlägen der Ausschussmitglieder dagegen folgende Regelungen:
  • An Bushaltestellen werden weitere Einengungen eingebaut. Wenn Busse halten, kann dann kein anderes Fahrzeug mehr passieren, die Busse wirken dann als Verkehrsbremse.
  • An einzelnen Stellen werden die Straßen eingeengt
  • An der Risibergstraße wird ein Minikreisel angelegt.