21 Stationen erklären die Stadtgeschichte - Eröffnung der Stelenrundgänge am 6. November


Zwei Stelenrundgänge weisen künftig auf Sehens- und Wissenswertes in der Stadt hin. Am Dienstag, 6. November, werden sie um 11 Uhr feierlich eröffnet.

Sie sind aus festem Glas, stehen teils frei oder sind an Hauswände montiert. Vor allem aber erzählen sie viel über die Stadt und ihre Geschichte, rufen Erinnerungen wach und zeigen anhand alter Fotos, wie Tuttlingen früher einmal aussah: 21 Stelen wurden während der letzten Tage in der Stadt montiert, am 6. November werden sie nun offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.


Werden am 6. November eröffnet: Die neuen Stelenrundgänge.

Die Idee dahinter: Tuttlinger Stadtgeschichte soll stärker im Stadtbild präsent und erlebbar sein. „Unsere Stadt hat mehr zu bieten als viele denken – man muss es aber auch gut präsentieren“, so OB Michael Beck. Um das Ziel zu erreichen, wurden zwei Rundgänge konzipiert: Die „Tuttlinger Blickpunkte“ stellen an neun Standorten klassische Sehenswürdigkeiten dar und informieren über wichtige Themen der Stadtgeschichte. Der zweite Rundgang „Vom Gewerbe zur Industrie“ hat einen eindeutigen wirtschaftsgeschichtlichen Schwerpunkt. Er stellt an zwölf Stationen dar, wie sich die Stadt zum, heutigen Weltzentrum der Medizintechnik entwickelte. Dabei werden auch viele Orte vorgestellt, die heute aus dem Stadtbild verschwunden sind.

Beide Rundgänge sind grafisch nach dem gleichen Muster konzipiert, lediglich farblich sind sie voneinander abgesetzt. Dabei lässt das Konzept der Ulmer Agentur Braun-Engels auch Erweiterungen zu: Bei Bedarf können also weitere Rundgänge zu anderen Themenschwerpunkten in das System integriert werden. Für die inhaltliche Aufbereitung waren Museumsleiterin Gunda Woll und Pressesprecher Arno Specht verantwortlich, koordiniert wurde das Projekt von Leah Hilzinger von der Abteilung Tourismus.

„Auch in Zeiten der Apps werden Informationen im öffentlichen Raum wahrgenommen“, so Specht. Das heißt freilich nicht, dass die Rundgänge nicht auch digital verfügbar wären: Auf der Stadthomepage oder direkt unter stadtrundgang.tuttlingen.de kann man sie ebenso abrufen wie unter der Tuttlinger Bürger-App, die man sich über den App-Store oder Google-Play aufs Smartphone laden kann. QR-Codes auf den Stelen weisen außerdem den Weg zu den digitalen Angeboten.

Offiziell vorgestellt werden die Stelenrundgänge am Dienstag, 6. November, Treffpunkt ist um 11 Uhr am Rathaus. Nach der Begrüßung und Einführung durch OB Michael Beck und Museumsleiterin Gunda Woll werden mehrere Standorte aufgesucht, danach gibt es einen kurzen Umtrunk im Rathaus-Foyer.