Donaugalerie 2018 bringt Kunst an den Fluss - International renommierte Künstler eingeladen


2018 soll es wieder eine Donaugalerie geben. Eine entsprechende Empfehlung gab am Montag der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats.


Noch in bester Erinnerung: Die Donaugalerie 2014. Hier der Beitrag von Josef Bücheler.

Die Premiere 2014 ist noch in bester Erinnerung: Arbeiten renommierter Künstlerinnen und Künstler waren den Sommer über entlang der Donau zu sehen. “Das Projekt war ideal, um Tuttlingens Profil als Kunststadt zu stärken“, sagte Galerieleiterin Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck am Montag.

Nun soll es eine Neuauflage geben: „So eine Idee lebt auch von der Wiederholung“ so OB Michael Beck Im Sommer 2018 soll es wieder starten, 20 Künstlerinnen und Künstler sind angefragt, das Interesse ist sehr groß – auch bei international renommierten Künstlern wie Per Kirkeby, Magdalena Jetelová oder Timm Ulrichs. Zum Konzept gibt es auch schon einige Ideen: So soll zum Beispiel das Alte Krematorium in die Ausstellung einbezogen werden, Yvonne Goulbier würde diesen Raum gerne bespielen. Regionale Akzente sollen Roland Martin und Jörg Bach setzen.

Galerieleiterin Ehrmann-Schindlbeck rechnet mit Gesamtkosten von 103 000 Euro, je zu einem Drittel aufzubringen von der Stadt, Bund und Land sowie Sponsoren. Während bereits 35 000 Euro an Sponsorenzusagen  vorliegen, stehen von verschiedenen Stellen auf Bundes- und Landesebene die Antworten noch aus. Dennoch gab der Ausschuss die Empfehlung, das Projekt zu starten. Im ungünstigsten Fall würde die Stadt ihren Anteil entsprechend aufstocken. „Für die Stadt“, so OB Beck, „ist dieses Projekt ein Riesengewinn.“