Elf Nachwuchsmediziner bei den DonauDoc Tagen 2017 in Tuttlingen


Zum fünften Mal in Folge haben Stadt und Landkreis Tuttlingen und die DonauDoc Initiative Nachwuchsmediziner eingeladen, damit diese die Vorteile des Standorts, einer Niederlassung als Fach- oder Allgemeinarzt oder einer Tätigkeit im Klinikum Landkreis Tuttlingen kennenlernen und mit der Ärzteschaft in Tuttlingen Kontakte knüpfen können
 
Unter dem Motto „Fit For Praxis – Tuttlingen für Mediziner“ gab es verschiedene Vorträge für die elf Teilnehmer und auch die Möglichkeit in einer Praxis zu hospitieren.
 
Erster Bürgermeister Emil Buschle und der Sozialdezernent des Landkreis, Bernd Mager, eröffneten die Veranstaltung und begrüßten die Nachwuchsmediziner, die teilnehmenden Ärzte aus Stadt und Landkreis, darunter auch die DonauDoc Initiatoren Sabine Jumpertz, Dres. Sabine Härdtle, Alexander Lux und Heike Renner und die Referentinnen und Referenten.
 
Emil Buschle hob hervor, dass Tuttlingen nicht nur ein starker Wirtschaftsstandort ist, sondern dass die Stadt Tuttlingen eine ärztliche Niederlassung in allen Lebensbereichen unterstützt, u.a. bei der Praxissuche, der Wohnungssuche oder der Stellenvermittlung für einen Partner. Es sei ihm sehr wichtig, dem Ärztemangel mit gemeinsamem Engagement entgegenzutreten.
 
Bernd Mager bekräftigte den engen Schulterschluss der Stadt mit dem Landkreis Tuttlingen zum Thema der Ärztlichen Versorgung und wies auf das Modellprojekt zur ambulanten Versorgung der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg hin. Vorrangiges Ziel ist es, Konzepte zur Gewinnung von Nachwuchsärzten zu erarbeiten. Das Beispiel der DonauDoc Tage zeige, dass langfristig nur die Vernetzung zwischen den Akteuren zu gemeinsamen Lösungen führen kann.
 
Dr. Paula Hezler-Rusch, Vorstandsmitglied der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Ursel Herrera-Torrez, Lehrgangsleitung und Projektmitarbeiterin IQ-Netzwerk im bfw Stuttgart, referierten über Weiterbildungsmöglichkeiten oder über bestehende Fördermittel für Ärzte und weiterbildende Praxen. Dr. Michael Kotzerke, Ärztlicher Direktor am Kreisklinikum Tuttlingen, wies in seinem Vortrag zudem darauf hin, dass das Kreisklinikum der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Rechnung trägt, indem es eine eigene Kindertageseinrichtung betreibt.
 
Das Ärzteehepaar, Dres. Martina und Michael Bösch hielt einen Vortrag über die Weiterbildung am Klinikum und ihre aktuellen Erfahrungen als Weiterbildungsassistenten zum Allgemeinmediziner im ambulanten Bereich in zwei Tuttlinger Praxen. Sie betonten die vielen Standortvorteile und die starke Wirtschaftskraft, wie auch die hohe Lebensqualität Tuttlingens.
 
Martin Döhmel von der Kassenärztlichen Vereinigung referierte über Fördermittel für Praxen, die sich für die Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten entscheiden. Dies bietet zwar keine Garantie, aber eine Chance über eine Weiterbildungsassistenz zu einem möglichen assoziierten Arzt oder einen Nachfolger zu kommen.
 
Die niedergelassen Ärzte, die aktiv nach einem Weiterbildungsassistenten oder einem Nachfolger suchen, hatten dann die Möglichkeit, sich über einen Kurzvortrag den Nachwuchsmedizinern vorzustellen. Nach den Vorträgen wurden in individuellen Gesprächen Kontakte untereinander geknüpft.



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