Wie fühlt es sich an, wenn man zu viel getrunken hat? Bürgerstiftung unterstützt Suchtrallye


Wo endet Genuss und wo beginnt Sucht? Mit diesen Fragen befassen sich derzeit die Siebtklässler der Gymnasien. Die sogenannte „Suchtrallye“ ist Teil des Präventionsprojekts der Tuttlinger Bürgerstiftung.

Alkohol ist bei Jugendlichen immer ein Thema, daher setzt Prävention bei dieser Zielgruppe an.
Suchtrallye
Der eine wankt, die anderen lachen: Mit der Suchtbrille kann man erleben, welche Folgen Alkohol haben kann – zum Glück nur als Simulation.


Genau dafür wird von der Fachstelle Sucht die Suchtrallye organisiert: An drei Stationen werden die Schülerinnen und Schüler zur Suchtthematik informiert. Neben allgemeinen Informationen zu Alkohol sowie auch illegalen Drogen oder Glücksspiel, konnten alle Fragen bei einem Mitarbeiter-Interview geklärt werden. Kathrin Müller, Schulsozialarbeiterin vom OHG ist beeindruckt: „Cool, dass hier wirklich alle Fragen ohne Hemmungen gestellt werden konnten und auch beantwortet wurden!“ Mit einer „Rauschbrille“ kann man auch nüchtern zumindest annähernd erfahren, wie man im Zustand fortgeschrittener Trunkenheit seine Umwelt wahrnimmt.

„Ich finde es gut, dass die Schülerinnen und Schüler schon mal hier waren – dann wissen sie schon, wohin, wenn sie Hilfe brauchen.“, meint Lena Wenzler, Schulsozialarbeiterin am OHG.

Die Suchtrallye ist ein Baustein des von der Bürgerstiftung finanzierten und in Zusammenarbeit mit den beiden Tuttlinger Gymnasien IKG und OHG, der Schulsozialarbeit und der Präventionsabteilung der Polizei organisierten Programm „Sucht muss nicht sein.“ 600 Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs bis neun nehmen jedes Jahr daran teil.