Ein schwarzer Bus für Tuttlingens Jugendliche - Mobile Jugendarbeit bekommt neues Fahrzeug


Die städtischen Jugendarbeiter bekommen ein neues Fahrzeug. Der Jugendbus wird künftig immer dort unterwegs sein, wo sich Jugendliche treffen – und so der offenen und mobilen Jugendarbeit neue Möglichkeiten eröffnen.


Demnächst unterwegs: Der neue Jugendbus.

„Unsere Jugendarbeiter müssen raus auf die Straße“, sagt OB Michael Beck – „und sie müssen wahrgenommen werden.“ Dazu beitragen wird ab sofort der neue Jugendbus: Schwarz lackiert und mit der Aufschrift „Jugend Tuttlingen“ fällt er schon optisch auf, und sein Inneres kann mit wenigen Handgriffen in einen mobilen Jugendtreff umgewandelt werden: Sitzwürfel, ein Bildschirm und ein kleine Theke schaffen eine gemütlich Atmosphäre. Und vertrauliche Gespräch sind ebenso möglich wie Treffen von kleineren Gruppen.

Mit dem Jugendbus geht ein langgehegter Wunsch der Abteilung Jugend in Erfüllung: „Die Idee geisterte schon länger bei uns herum“, sagt Abteilungsleiterin Daniela Alber-Bacher, nun wurde sie umgesetzt. Bundesweit, so fand Florian-Rieß vom JuKuz-Team heraus, gibt es nur drei vergleichbare Projekte. „Wir können jetzt viele verschiedene Gruppen besser erreichen – zum Beispiel die Skater im Donaupark. Denn auch in Tuttlingen gibt es viele verschiedene Jugendszenen mit eigenen Treffs, Trends und Gewohnheiten. Und die Gruppe, die sich regelmäßig im JuKuz trifft, ist eben nur eine davon.

Tatkräftig unterstützt wurde die Abteilung Jugend von Michael Meihack und Stefan Sellwig. Ihr Unternehmen stellte nicht nur den gepflegten VW-Bus zum Vorzugspreis zur Verfügung, das Messebauunternehmen übernahm auch die Umgestaltung. Und da packten einige der künftige Nutzer tatkräftig mit an, entfernten die alte Beschriftung und halfen beim Verlegen der neuen Böden. Mit dem Ergebnis sind alle zufrieden: „Mit dem Bus“, so OB Beck, „haben unsere Jugendarbeiter ein neues Erkennungszeichen.“