Vereine, Kirchen und Behörden wollen bei der Jugendarbeit enger zusammenarbeiten


Wie können verschiedene Institutionen besser in Sachen Jugendarbeit zusammen arbeiten? Darum geht es beim neu gegründeten „Netzwerk Jugend“, das sich dieser Tage erstmals im Jugendkulturzentrum Tuttlingen traf.
 
Eingeladen waren Vertreter aller Institutionen, die in Tuttlingen mit Jugendlichen zu tun haben. Die Resonanz und die Bereitschaft zur Mitarbeit waren groß:  Jugendamt - ASD, JuKoP, Schulsozialarbeiter der städtischen und der Landkreis-Schulen, städtische und kirchliche Jugendarbeit, AWO Jugendmigrationsdienst und Wohnungslosenhilfe, Psychologische Beratungsstelle, Fachstelle Sucht, Phönix und FED waren bei der Auftaktveranstaltung mit dabei.
 
Begrüßt wurde durch Oberbürgermeister Michael Beck, Initiator und Gastgeber der Auftaktveranstaltung war die Abteilung Jugend der Stadt Tuttlingen. Nach der Einführung gab es für alle Anwesenden Gelegenheit, sich und ihre Aufgaben kurz vorzustellen und bereits vorhandene Kooperationen darzustellen. Darauf folgte eine Pause, in der Zeit für Gespräche war.  Das war auch das Hauptanliegen des Treffens: Zwangloser Austausch, um die künftige Zusammenarbeit zu erleichtern und neue Schnittpunkte zu finden.
 
Diese Themen wurden auch weiter in der Open-Space-Methode verfolgt, bei der alle Anwesenden zu verschiedenen Fragestellungen Statements auf Tischdecken schrieben. So kam beispielsweise die Idee auf, das JuKuZ für Sprechstunden verschiedener Einrichtungen zu nutzen –„ niederschwellig“ heißt das dann im Fachjargon. „Wir werden die Ideen auf jeden Fall mitnehmen und sehen, was sich wie umsetzen lässt!“ verspricht Carmen Neff, Abteilungsleiterin Jugend. Bei der abschließenden Rückmeldung wurde die Veranstaltung einstimmig für gut befunden und wird in einem Jahr wiederholt werden.
 
pm2016-246 Netzwerk Jugend
Wer ist alles dabei? Wer macht was? – Auch um diese grundlegenden Fragen ging es beim ersten Treffen des „Netzwerk Jugend“.