Weiterer Schulsozialarbeiter für die Gymnasien - Arbeitsmarkt schwierig


Für die Gymnasien soll eine weitere Schulsozialarbeiterstelle eingerichtet werden. Vorbehaltlich, dass Land und Kreis die entsprechenden Zuschüsse gewähren, empfahl der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderates, das Personal entsprechend aufzustocken.
 
„Auch an Gymnasien ist der Bedarf an Schulsozialarbeit gewachsen“, stellte OB Michael Beck fest. Die Zusammensetzung der Schülerschaft sei größer geworden – nicht zuletzt auch durch den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung. Entsprechend haben OHG und IKG beantragt, eine weitere gemeinsame 100-Prozent-Stelle für beide Schulen zu schaffen. Derzeit teilen sich die beiden Gymnasien eine Stelle. Insgesamt sind an den Schulen der Stadt derzeit acht Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter beschäftigt. Alle Schultypen von der Grundschule an werden abgedeckt.
 
Der Ausschuss stimmte dem Antrag der Gymnasien zu – vorbehaltlich, dass Land und Landkreis wie bisher die Stellen bezuschussen. Bislang steuert der Kreis pro Stelle 16 700 und das Land 15 000 Euro bei, so dass die Stadt im Falle einer Neueinstellung noch rund 23 000 Euro aufbringen müsste. Wann die Stelle besetzt werden kann, hängt freilich noch von einem weiteren Faktor ab, auf den die Gemeinderäte keinen Einfluss haben: „Der Arbeitsmarkt für Sozialarbeiter“, so Fachbereichsleiter Klaus Jansen, „ist nahezu leergefegt.“