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Groß Bruck-Sperrung: Bis jetzt keine großen Probleme - Ab Freitag neuer Fußgängerweg in die Nordstadt


Nach zwei Tagen Groß-Bruck-Sperrung zieht die Stadt eine erste Bilanz: Die ganz großen Staus sind bis jetzt ausgeblieben, die Tuttlinger haben sich auf die Situation gut eingestellt. Um die Lage noch weiter zu entkrampfen, gibt es noch ein paar Nachbesserungen.

Große Bruck-Sperrung
Neuer Schleichweg für Fußgänger: Helmut Mayer vom Fachbereich Tiefbau zeigt
den Pfad in Richtung Nordstadt, der ab Donnerstag freigeschnitten und neu
geschottert wird
.

Kaum Staus in der Innenstadt, zügiges Fortkommen in der Möhringer Straße und auch rund um den Aesculap-Kreisel nur Stockungen während der Hauptverkehrszeiten - bis jetzt blieb das Stau-Chaos wegen der Sperrung der Groß Bruck aus. "Auch die Polizei spricht von geordneten Verhältnissen", freut sich Klaus Wiedenmaier, Leiter der Ordnungsverwaltung. "Aber die Verkehrsteilnehmer machen auch sehr gut mit."

Damit die Situation sich noch weiter entkrampft, wird in folgenden Punkten noch nachgebessert:

Ab Freitag wird ein zusätzlicher Fußgängerweg von der Nord- in die Innenstadt eröffnet. Er führt vom Sonnenbuckel zur Straße Hinterm Bild, wo er über eine Treppe zwischen den Häusern entlang läuft. Der teilweise verwachsene Weg wird dafür freigeschnitten und frisch geschottert. Von Hinterm Bild werden die Fußgänger dann über eine Fußgängerüberführung am Schwarzen Adler zum Sonnenbrünnele und durch die Radweg-Unterführung an der Groß Bruck zum Rathaussteg geleitet.
Für Autofahrer, die von Gänsäcker oder Aesculap in Richtung Donautal wollen, gilt ab sofort eine neue Empfehlung: Sie sollen über die B 14 und die Stuttgarter Straße direkt an der Baustelle vorbei fahren. Ab 24. Juli geht ihr Weg dann über die Nordstadt.
Kritik gab es mehrfach, weil man aus Richtung Wöhrdenbrücke und Gießstraße nicht mehr links in die Untere Vorstadt abbiegen kann. Hier wird empfohlen, der Umleitung folgend durch die Nordstadt zu fahren.