Neue Ideen für den Galeriehof - Galerie soll mehr Platz bekommen


Ein Erweiterungsbau im Bereich des jetzigen Galeriehofs soll der Galerie der Stadt Tuttlingen zu mehr Platz verhelfen. Erster Schritt dafür ist eine Änderung des Bebauungsplans, den der Technische Ausschuss des Gemeinderats am Donnerstag auf den Weg brachte.

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Erste Überlegungen für einen Erweiterungsbau: Die Galerie der Stadt Tuttlingen.

Sie gehört zu den kulturellen Aushängeschildern der Stadt: Ausstellungen mit international renommierten Künstlern wie Frank Stella oder Andy Warhol haben das Profil der Galerie der Stadt Tuttlingen ebenso geschärft wie das Donaugalerie-Projekt oder Kunstveranstaltungen für Kinder. An Raum fehlt es der Galerie dagegen: Ein richtiges Magazin hat sie bis heute nicht, große Teile der städtischen Kunstsammlung sind daher provisorisch in der Wilhelmschule gelagert. Klimatisiert sind diese Räume nicht, außerdem benötigt die Wilhelmschule sie für den Unterricht. Darüber hinaus fehlt es der Galerie an einem separaten Veranstaltungsraum oder einem Museumsshop.

Untergebracht werden könnte all dies in einem Neubau im Museumshof hinter dem Gebäude. Die ummauerte Fläche wird nur selten genutzt. Allerdings lässt der derzeit geltende Bebauungsplan dort maximal ein eingeschossiges Gebäude vor.

Konkrete Pläne oder Kostenschätzungen für einen Erweiterungsbau gibt es noch nicht. Da aber aller Voraussicht ein Geschoss nicht ausreichen wird, beschloss der Technische Ausschuss des Gemeinderats nun, dass der Bebauungsplan überarbeitet wird. Die Verwaltung wird nun einen Plan ausarbeiten, der auf der Fläche des Galeriehofs auch zweistöckige Bauten erlaubt.