Verkehrsberuhigung in der Nordstadt - Die ersten Pflanzkübel stehen


Die Verkehrsberuhigung am Eichbühl ist vollzogen. Mit Blumenkübeln als Verkehrshindernisse wird den Autofahrern ab sofort zu schnelles Fahren fast nicht mehr möglich sein.

Verkehrsberuhigung Nordstadt
Bereit für die Pflege der Pflanzen: Die Kübelpaten Walter Faber,
Anja Stadler-Kuchenbecker mit Fara Kuchenbecker und Paul Roder.


Die Tröge am Eichbühl sind mit dem Tuttlinger Stadtwappen versehen und werden ab dem Frühjahr bepflanzt. Dann werden die Anlieger als Kübel-Paten die Pflege übernehmen. Sie haben sich bereit erklärt, die Pflanzen zu pflegen - schließlich wird dadurch auch ihre Straße verkehrsberuhigt. Damit wird am Eichbühl der Anfang gemacht, Schildrain und Scheffelstraße folgen als nächstes.

Bei der Verkehrsberuhigung der Nordstadt werden die Bürger besonders intensiv mit einbezogen - und zwar nicht nur durch das persönliche Engagement bei der späteren Pflege. Bereits im Vorfeld wurde die Planung besonders eng mit den Anliegern abgestimmt.

Begonnen hatte es mit einer Info-Veranstaltung im Elias-Schrenk-Heim im Oktober letzten Jahres. Dort erklärten sich rund 30 Anlieger bereit, als Kübel-Paten die Pflege der geforderten Verkehrshindernisse zu übernehmen - schließlich hatte Oberbürgermeister Michael Beck im Rahmen der Versammlung die Devise ausgegeben, dass bevorzugt dort verkehrsberuhigt wird, wo sich auch die Bürger einbringen. Daraufhin zeichnete der städtische Fachbereich Planung und Bauservice einen Vorentwurf und legte fest, wo die Kübel auch verkehrstechnisch sinnvoll sind. Mit diesem Plan waren Margit Kiechle und Christoph Dreher vom Fachbereich Tiefbau im Sommer vor Ort unterwegs, suchten gezielt die potenziellen Kübel-Paten auf, erklärten das Verkehrskonzept für die Nordstadt und stimmten die Standorte im Detail ab - die jetzt bestückt wurden und von den Anliegern gepflegt werden.