Speed-Dating mit Kandidaten: Jungwähler informieren sich im JuKuz


Auch so kann politische Bildung aussehen: Im Vorfeld der Kommunalwahl trafen sich Kandidaten und Jungwähler zum Speed-Dating im JuKuz.

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Worum geht’s eigentlich bei der Gemeinderatswahl? Diese Frage beschäftigt in diesem Jahr mehr Jugendliche als bisher, denn erstmals dürfen auch schon 16-Jährige darüber abstimmen, wer künftig im Sitzungssaal des Rathauses Platz nehmen darf. Und die dort behandelten Themen sind vielfältiger,  als manche vielleicht denken.  „Für eine Stadt ist die Gemeinderatswahl die wichtigste Wahl“, sagte dann auch OB Michael Beck zu den rund 100 Jugendlichen, die der Einladung gefolgt waren.

An runden Tischen saßen die Jungwähler im Veranstaltungssaal des JuKuz – und an jedem Tisch saßen auch ein bis zwei Vertreter der insgesamt sieben Listen, die sich in Tuttlingen zur Wahl stellen. In diesen sieben Runden mussten sich die Kandidaten dann den  Fragen der Schülerinnen und Schüler stellen – immer ein paar Minuten lang, bis die Tisch gewechselt wurden und sich neue Gesichter gegenüber saßen –Speed-Dating eben.

Veranstaltet  wurde die Aktion vom JuKuz in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung – und OB Michael Beck machte in seiner Begrüßung Mut, sich für die Belange der Stadt einzusetzen und die Kandidaten auch gründlich auszufragen: „Es sollte einem nicht gleichgültig sein, wer über die Geschicke der Stadt bestimmt, in der man wohnt.“