Helmut Brand erhält Kulturpreis – Kompositionen weit über Tuttlingen hinaus bekannt


Für besondere Verdienste im kulturellen Bereich ist Kirchenmusikdirektor Helmut Brand mit dem Kulturpreis der Stadt Tuttlingen ausgezeichnet worden.

„Mit Ihrem musikalischen Schaffen setzen Sie Maßstäbe“, beschrieb Oberbürgermeister Michael Beck in seiner Laudatio die Arbeit Helmut Brands, „ich bin stolz, dass Sie vor 25 Jahren ein Kultur schaffender Bürger unserer Stadt geworden sind“.

Helmut Brand

Beck beschrieb die verschiedenen Facetten von Brands Arbeit, die vom Spielen der Orgel über das Leiten von Chören und Orchestern bis hin zum Komponieren ergreifender Werke reiche. Er habe sich damals von Anfang an mit viel Engagement als Bezirkskantor und bei der evangelischen Kirchengemeinde eingebracht und seine Arbeit über die Jahre kontinuierlich fortgeführt und weiterentwickelt: „Sie sind Ihrem Motto ‚Stillstand bedeutet Rückgang’ bis heute treu geblieben“, ergänzte Beck. Auch die Gratulanten Landeskirchenmusikdirektor Bernhard Reich, Dekan Frank Morlock und Dr. Hans Roll waren voll des Lobes und dankten Helmut Brand für seine ausgezeichnete Arbeit.

Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung durch die musikalischen Beiträge des Abends. Kirchenmusikdirektor Ingo Bredenbach ließ die Orgel des Alten Krematoriums mit Brands Werken erklingen und führte die Zuschauer anschaulich in die preisgekrönte Komposition Brands „Psalm 77 – Voce mea ad Dominum calmavi“ ein. Matthias Berg, weltbekannter Hornist und Erster Landesbeamter des Landkreises Esslingen, interpretierte ein weiteres Werk des Bezirkskantors musikalisch am Horn. Mit dem Ensemble B4Vokal war auch Brand selbst – zusammen mit seiner Frau Doris, mit Brigitte Bayha und Joachim Brenn – als Sänger zu hören. Dieser freute sich über die Auszeichnung und bedankte sich bei allen, die ihn in seinem Wirken unterstützen.