„Opferkunst“: Debütroman des gebürtigen Tuttlingers
Den „23. Tuttlinger Literaturherbst“ eröffnen die Tuttlinger Hallen und Stiefels Buchladen am Mittwoch, 7. Oktober, parallel zum Start der Frankfurter Buchmesse mit Jonathan Guggenberger. Mit der Novelle „Opferkunst“, dem Debütroman des gebürtigen Tuttlingers, ist diesem ein „erhellender Schlüsselroman über die zeitgenössische Kunst- und Kulturszene“ gelungen, so Die Tageszeitung. Bis zum 6. November folgen fünf weitere Lese- und Literaturabende mit ganz unterschiedlichen Akzentuierungen und mit durchaus namhaften Akteuren. Die Auftakt-Lesung (Moderation Dieter Kleibauer) beginnt um 20 Uhr. Karten sind im vergünstigten Vorverkauf zu haben; ein Literatur-Abo bietet rund 35% Preisvorteil.
Venedig, April 2024. Internationale Kunstbiennale: Der irische Performancekünstler Aaron Geldof geht an einem Kreuz in Flammen auf – für die Freiheit Palästinas; ein Opfertod. Schnell haben Medien und Politik in Deutschland das eigentliche Motiv seines Martyriums erkannt: Judenhass. Für Geldofs engsten Vertrauten aber, den Kulturjournalisten Enzo Bamberger war der Flammentod in Venedig nur eines: Kunst. Im Auftrag seiner britischen Zeitung begibt er sich auf eine Reise in die Untiefen des Kunstbetriebs. Im Dickicht aus Sex, Macht und Manipulation gerät er auf die Spur von grauen Eminenzen mit langen Fingernägeln, die im Hintergrund Intrigen spinnen. Haben sie die Antwort auf seine Frage: Warum musste Aaron sterben?
Jonathan Guggenberger studierte Bildende Kunst, Film- und Politikwissenschaft in Berlin. Er forschte zu ästhetischen Strategien politischer Mobilisierung in den sozialen Medien u.a. an der Hebrew University in Jerusalem. Für die FAZ, die taz und die NZZ schreibt er über Gegenwartskunst, digitale Medien und politische Kultur.
Beim „23. Literaturherbst“, den die Stadt gemeinsam mit Sponsoren (Stadler Optik, Gärtnerei Arnulf Hosch, Andris Hoch- und Tiefbau, Martin Raumdesign), Stiefels Buchladen und der Bürgerstiftung ermöglicht, treten in der Folge am 12. Oktober SPIEGEL-Bestsellerautorin Ronja von Wurmb-Seibel („Zusammen“), Klaus Wallendorf und Andreas Kowalewitz mit ihrem Programm „Mozart zum Kugeln“ (20. Oktober), Anette Selg mit ihrem Romandebüt „Das Jahr, bevor ich verschwand“ am 25. Oktober, und Jugendbuch-Leserinnenliebling Alexandra Flint (3. November) mit ihrem ersten Erwachsenenroman "The Effect of Hating You" auf. Den Abschluss bildet dann am 6. November „Berta, das Ei ist hart“, eine literarisch-musikalische Hommage an den großen Humoristen Vicco von Bülow alias ‚Loriot’. Mit den beiden hochkarätigen Schauspielern Martin Brambach (u.a. Darsteller des kultigen Dresdener „Tatort“-Ermittlers Schnabel, Träger des Deutschen Schauspielpreises) und Christine Sommer (u.a. ‚Frau Temme sucht das Glück’, ‚Der Lehrer’, ‚Kommisar Rex’, ‚SOKO Leipzig’) und Pianist, Autor und Regisseur Dietmar Loeffler ist der Abend starbesetzt.
Karten für den Abend mit Jonathan Guggenberger gibt es jetzt im vergünstigten Vorverkauf zum Einheitspreis von regulär 14,10 € (inkl. Gebühren) bei der Vorverkaufsstelle der Tuttlinger Hallen, der Ticketbox in der Königstraße 39 (in der Stadthalle, Am Europaplatz), online unter www.tuttlinger-hallen.de, über die Hotline Tel. 07461 / 966 27 300 sowie bei weiteren bekannten reservix-Vorverkaufsstellen. Ein Literatur-Abo für alle sechs Abende bringt bis zu 35,80 € Preisvorteil.
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