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Große Pläne für den Sonnenbuckel - Sechs Mehrfamilienhäuser geplant


Der Sonnenbuckel soll sein Gesicht verändern. Mehrere Neubauten sollen die teils baufälligen Altbauten ersetzen. So sieht es zumindest ein Bebauungsplan vor, den der Gemeinderat demnächst auf den Weg bringen will. Eine entsprechende Empfehlung gab der Technische Ausschuss des Gemeinderats am Donnerstag ab.

Animation des neu bebauten Sonnenbuckels

Neue Perspektive: So könnte der Blick aus Richtung Groß Bruck künftig aussehen.

Hinter den Plänen steht eine Projektgesellschaft um das Architekturbüro Eisele aus Villingen-Schwenningen sowie mehrerer Gesellschafter, die das Projekt finanzieren wollen. Ihre Vision: Aus dem sanierungsbedürftigen Quartier nördlich der Groß Bruck soll ein modernes Wohnviertel werden, das vor allem auch deutlich mehr in die Höhe geht als die bestehenden Altbauten an dieser Stelle.

Um dies auch planungsrechtlich zu ermöglichen, machte der Technische Ausschuss jetzt den ersten Schritt: Er empfahl einen Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan – das bedeutet, dass für das Gebiet ein Bebauungsplan ausgearbeitet werden soll, mit dem das Projekt vereinbar ist.

Architekt Albert J. Eisele stellte in der Sitzung am Donnerstag das Projekt vor. Geplant sind insgesamt sechs Mehrfamilienhäuser mit sechs bis acht Geschossen. Von einer „deutlichen Veränderung, aber auch großen Entwicklungschance für diesen Bereich der Stadt“ sprach Baudezernent Florian Steinbrenner.

Noch gehören nicht alle Grundstücke den Projektpartner, die Planung lässt es aber auch zu, in mehreren Bauabschnitten zu arbeiten. In den Häusern sind vor allem Wohnungen zwischern 40 und 100 Quadratmetern aber auch Büros und Praxen geplant.