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Kultur und Veranstaltungen im Oktober 2023


Donnerstag, 05. Oktober, Stadthalle Tuttlingen

„IMMER WIEDER SCHLAGER“ – präsentiert von Stefan Mross mit Nicki, G.G. Anderson, Michael Fischer und Hansy Vogt

Stefan Mross präsentiert die neue Konzerttournee „Immer wieder Schlager“ mit Live-Band und Gästen, darunter Schlagerlegenden und Vertreter des neuen, jungen Schlagers. Hier kommen Schlagerfans auf ihre vollen Kosten. „Immer wieder Schlager“ bietet eine fantastische Bühnenshow und begeistert mit einigen der größten Hits, die das Genre zu bieten hat. Ein abwechslungsreiches Programm, gepaart mit der humorvollen Art des Gastgebers kreiert ein perfektes Schlagerevent der Superlative. Fantastische Hits, legendäre Sängerinnen und Sänger und eine Schlagerparty, die ihresgleichen sucht …

Veranstalter: WM Musik und Media GmbH, Unterwössen

Freitag, 06. Oktober, 20:00 Uhr, Angerhalle Möhringen

DIE HENGSTMANNBRÜDER – „Jetzt mal ernsthaft!“ – Politisches Kabarett aus unserer Reihe „Bühne im Anger“

Das 18. Kabarettprogramm der Hengstmann Brüder feierte im November 2022 Premiere. Im Herbst 2023 bringen es die Gewinner der „Tuttlinger Krähe“ am Ort ihres großen Erfolges auf die Bühne.

Wie die Zeit vergeht! Mit 18 ist man volljährig. Man darf Autofahren und harte Sachen trinken, aber nicht gleichzeitig, denn mit 18 ist man ja auch voll strafmündig. Man könnte sagen, mit 18 ist es wohl vorbei mit Quatsch, Heiterkeit und Spaß, jetzt wird es ernst. Aber … jetzt mal ernsthaft! Sebastian und Tobias Hengstmann ernsthaft? Vielleicht, alleine beim Tanken oder beim Öffnen der Abschlagsrechnung des Gasanbieters oder bei der Tiefenprüfung des Finanzamtes. Aber nicht zu zweit und schon gar nicht auf der Bühne!

Wie gewohnt nehmen die beiden, die „zur Ersten Liga des politischen Kabaretts in Deutschland“ (Lausitzer Rundschau) gehören, die ernsten Themen dieser Welt als Rampe für ihren abendfüllenden klugen Klamauk. Auch wenn die Zeiten ernster werden, kann sich das Publikum auf die Brüder verlassen. Spontan, analytisch, frech und frisch wird alles aktuell kommentiert, was dem Zuschauer auf den Nägeln brennt. Bewaffnet mit losem Mundwerk, Gitarre und Kontrabass ist ihnen alles heilig, worüber man sich lustig machen kann. Vor allem in der oberen Niederungen der Politik. Ganz im Ernst, also ernsthaft, also jetzt mal ernsthaft!

Dienstag, 10. Oktober, 20:00 Uhr, Stadthalle Tuttlingen

DIRK GIESELMANN liest aus seinem Roman „Der Inselmann“ – Im Rahmen des „20. Tuttlinger Literaturherbsts“

Auftakt für den 20. Tuttlinger Literaturherbst mit einem außergewöhnlich sprachgewaltigen Romandebüt des Berliners, der für seine Texte schon mit dem Henri-Nannen- und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet wurde. Dirk Gieselmanns (*1978) Debütroman ist die faszinierende literarische Studie eines Insellebens und erzählt von der Sehnsucht nach Einsamkeit in einer Gesellschaft, die das Individuum niemals alleine lässt, im Guten wie im Schlechten.

Es gibt Bücher, die liest man und wird von der Sprache und der Geschichte in einen Sog gezogen, dem man sich kaum entziehen kann. Das Romandebüt von Dirk Gieselmann ist so ein Buch. Das findet auch Matthias Brandt: "Dirk Gieselmann hat einen wunderbaren, melancholischen Roman geschrieben. Er errichtet mit Worten eine ganze Welt, einfach und stark und wahr. Mit welcher Neugier und Zärtlichkeit er die inneren Kämpfe seines heranwachsenden Protagonisten schildert, das ist das Gegenteil von Zynismus. Ich habe ›Der Inselmann‹ geliebt."

Die Geschichte, die das Buch erzählt, spielt Anfang der Sechziger in einem entlegenen Teil Deutschlands. Das Ehepaar Roleder zieht mit dem zehnjährigen Sohn Hans aus der Stadt auf eine unbewohnte Insel inmitten eines großen Sees. Der Umzug auf die Insel ist auch eine Flucht, eine Flucht nach innen, vor der Stadt und der Wirklichkeit. Hans findet auf der Insel ein neues Zuhause … und noch so viel mehr. Als eines Tages, mit dem Bescheid der Schulbehörde, die Realität in seine kleine große Traumwelt einbricht und ihn von Insel und Eltern trennt, beginnt eine beschwerliche Odyssee …

Freitag, 13. Oktober, 20:00 Uhr, Stadthalle Tuttlingen

SEMINO ROSSI – Das Galakonzert

Semino Rossi (*1962) zählt zur Elite der Schlager-Stars und steht für den einfühlsamen, gefühlvollen Schlager und durch die wunderschöne Stimme des gebürtigen Argentiniers wird jedes Lied zu einem besonderen Erlebnis. Wenn er zu singen beginnt, schmelzen nicht nur sämtliche Frauenherzen. Semino Rossi ist ein großer Star mit einem ganz großen Herzen. Seine Lieder „Rot sind die Rosen“, „Du bist meine Symphonie“ oder „Bella Romantica“ sind längst zu Evergreens geworden und sein Karriere-Weg liest sich wie ein wahr gewordenes Märchen – vom Straßenmusikanten führte sein Weg über Engagements als Entertainer in Hotels und bei Tanz-Turnieren, ehe mit dem Schlager der ganz große Erfolg kam.

Als Florian Silbereisen ihn 2004 zum „Winterfest der Volksmusik“ nach Chemnitz einlud, wurde auch der Rest der Schlager-Szene auf den gelernten Rettungsschwimmer aufmerksam. Es folgten zahlreiche Auftritte in den „Festen der Volksmusik“, „Willkommen bei Carmen Nebel“, „Wenn die Musi spielt“ oder auch im „Musikantenstadl“. Semino Rossi stand bei TV-Terminen oder Konzerten immer wieder mit Schlagergrößen wie Andrea Berg, Helene Fischer, Mireille Matthieu, Nana Mouskouri, Angelika Milster oder Stefanie Hertel auf der Bühne. Ausgezeichnet wurde er u.a.  mit der „Krone der Volksmusik“, ECHO, Goldene Stimmgabel“, Apollo oder vielen Gold- und Platin Schallplatten.

Veranstalter: artmedia – management & more GmbH, Bühl

Freitag, 13. Oktober, 20:00 Uhr, Angerhalle Möhringen

TOBIAS GNACKE – „Wer jagt gewinnt!“ – Musikcomedy und Parodien aus unserer Reihe „Bühne im Anger“

Der „Krähe“-Finalist 2023 verspricht (und bietet!) eine Show mit Parodie, Bauchreden, Quatsch und jeder Menge Musik. Am Ende der energiegeladenen Show ist klar: „Egal was das Leben bringt, wer jagt, gewinnt“.

Will man Tobias Gnacke in eine Schublade stecken, braucht man eine ganze Kommode. Es ist einfach nicht möglich das Multitalent einzuordnen. So bewegt sich sein Programm zwischen Comedy, Kabarett und klassischer Unterhaltungsshow. Tobias Gnacke parodiert Prominente, fiktive Charaktere, quatscht aus dem Bauch mit Klappmaulpuppen und erzählt mit einem Augenzwinkern aus seinem Leben als Mann und Vater.  Dabei wechselt er locker zwischen den unterschiedlichsten Instrumenten.

Tobias Gnacke, 1975 in Lahr als Sohn zweier aktiver Musiker geboren, begann seine musikalische Ausbildung mit neun Jahren an der Trompete im örtlichen Musikverein. Mit 15 stand er schon mit Vater und Bruder als Tanzband auf der Bühne. Später gesellten sich zu der Band Mutter und Schwester hinzu und es gab einen Plattenvertrag für die “Happy Family”. Nach mehr als 20 Fernsehproduktionen mit nationalen und internationalen Stars sowie Rundfunk und Liveauftritte begann Tobias‘ Karriere als Solokünstler, zunächst als Musiker, ab 2010 mit einer ganz eigenen Musik-Parodie-Bauchredner­Show. Und für die gab’s u.a. 2016 den Publikumspreis beim Emmendinger Kleinkunstwettbewerb und 2023 bei der Tuttlinger Krähe.

Samstag, 14. Oktober, 20:00 Uhr, Stadthalle Tuttlingen

VINCENT KLIESCH liest aus seinem Roman „Auris 4: Der Klang des Bösen“ – Im Rahmen des „20. Tuttlinger Literaturherbsts“

Die Thriller-Reihe „Auris“, die Kliesch nach einer Idee seines Freundes Sebastian Fitzek schreibt, beweist, dass Hochspannung programmiert ist, wenn zwei Bestseller-Autoren gemeinsam an einer Thriller-Reihe arbeiten.

Ein markerschütternder Schrei reißt den 15-jährigen Silvan Berg aus der Betrachtung eines Schmetterlings. Silvan rennt los, quer über das herrschaftliche Anwesen seiner Eltern am Kleinen Wannsee in Berlin – und kommt gerade noch rechtzeitig, um seine geliebte Mutter aus einem Fenster der Villa stürzen zu sehen. Für den Bruchteil einer Sekunde meint er, oben seinen Vater zu erkennen ... Doch auf der Polizeistation scheint zunächst niemand den völlig aufgelösten Jungen ernst zu nehmen, der etwas vom Mord an seiner Mutter stammelt. Nur einer glaubt ihm: Matthias Hegel, der forensische Phonetiker. Mit Hilfe der engagierten True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge beginnt Hegel in einem Fall zu ermitteln, in dem nichts ist, wie es scheint … und für dessen Lösung er sehenden Auges sein Leben aufs Spiel setzt.

Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren, wo er bis heute lebt. Nach dem Abitur erlernte er zunächst den Beruf des Restaurantfachmanns, bevor er sich ab dem Jahr 2003 der StandUp-Comedy zuwandte. Nach Auftritten unter anderem in der SAT1-Castingshow Star Search, im Quatsch Comedy Club und bei Nightwash wurde er später Moderator im Filmpark Babelsberg in Potsdam, wo er bis 2018 regelmäßig tätig war. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller „Die Reinheit des Todes“ seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere Thriller folgten. Bereits die ersten drei Bücher seiner „Auris“-Reihe brachten es auf Platz 1 oder 2 der SPIEGEL-Bestseller-Liste und wurden verfilmt.

Sonntag, 15. Oktober, 18:00 Uhr, Stadthalle Tuttlingen

ALTE BEKANNTE – „Nix geht über live“ Tour 2023

Die neue Tour der Nachfolgeband der legendären Wise Guys. Die Band will ihren eigenen Nachholbedarf in Sachen Live-Konzerte 2023 ebenso „aufarbeiten“ wie den ihres Publikums … das verspricht einen wahren Boost an Lebensfreude!

Das Quintett, das seit Ende 2020 durch den früheren „Voice of Germany“-Halbfinalisten Friedemann Petter verstärkt wird, hat eine ausgesprochen vielfältige und bunte Palette an neuen Songs im Gepäck – viele davon aus ihrem kommenden vierten Studioalbum, für das es mit der Single „Spazierengehen“ schon einen kleinen Vorgeschmack gab.

Alte Bekannte überzeugen mit der großen musikalischen und textliche Bandbreiten ihrer fast durchweg selbstgeschriebenen Songs ebenso wie mit ihrer energiegeladenen und oft spontanen Bühnenshow. Die spricht Kopf, Herz und Lachmuskeln beim Publikum gleichermaßen an. Keine Frage: Diese Band gehört auf die Bühne und braucht das Live-Ambiente. Und wer ein Konzert von Alte Bekannte erlebt hat, geht in bester Stimmung nach Hause. Es geht eben „nix über live!“

Freitag, 20. Oktober, 20:00 Uhr, Stadthalle Tuttlingen

SUZANNE VON BORSODY – „Dr. Enzian und die flower tales“ – Im Rahmen des „20. Tuttlinger Literaturherbsts“

Ein Höhepunkt des diesjährigen Literaturherbsts: Eine Lesung der großen Schauspielerin nach den Traumstadtgedichten von Peter Paul Althaus, musikalisch begleitet von Kurt Holzkämper am Kontrabass.

Der 1892 in Münster geborene Dichter Peter Paul Althaus ernannte sich selbst zum Bürgermeister der Traumstadt, denn „in der Traumstadt ist ein Lächeln stehen geblieben“. Der heute fast vergessene Schriftsteller und Kabarettist verfasste schon in jungen Jahren herrlich versponnene Textgebilde, voll von skurrilem Humor und poetischem Reiz, tiefsinnig und melancholisch zugleich. Rosemarie Fendel lernte Althaus nach dem Krieg kennen. Nun präsentiert deren Tochter, Schauspielerin Suzanne von Borsody, sein Werk auf ganz besondere Art und Weise: Gedichte, die von Wortspielen und überraschenden Pointen leben. Reine Spielerei wechselt sich mit Tiefsinn und Melancholie ab, die von großformatigen Bildern und von den an geheimnisvolle Sensoren angeschlossenen Blumen auf der Bühne selbst begleitet werden.

Suzanne von Borsody (*1957) stammt aus einer bekannten Künstlerfamilie, ihr Vater war der Schauspieler Wolfgang von Borsody und ihre Mutter die Schauspielerin Rosemarie Fendel. Sie selbst gilt als eine der profiliertesten Schauspielerinnen Deutschlands und hat bis heute in über 100 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt und Auszeichnungen wie den Deutschen Filmpreis, den Adolf-Grimme-Preis und die Goldene Kamera erhalten.

Samstag, 21. Oktober, 19:30 Uhr, Stadthalle Tuttlingen

DIE AMIGOS – Das Galakonzert

Konzerte der Amigos sind ein absolutes Muss für alle Freunde des Schlagers und der Volksmusik. Hier können Sie echte Urgesteine live erleben und sich aus dem Alltag entführen lassen. Wenn die Amigos die Bühne betreten, darf sich das Publikum auf eine wunderbare Show mit volkstümlicher Musik und Liedern über Freundschaft, Liebe und Geborgenheit freuen. Die Brüder Bernd und Karl-Heinz Ulrich haben sich mit Hits wie „Das Feuer der Liebe“ und „Santiago Blue“ längst einen Platz im Schlager-Olymp gesichert.

Alles begann 1970, als Bernd und Karl-Heinz die Amigos gründeten. In den folgenden Jahrzehnten tourte die Gruppe durch die deutschsprachigen Länder und gab unzählige Konzerte. Der endgültige Durchbruch gelang den Amigos dann 2006 mit einem Auftritt in „Achims Hitparade“. Es folgten ausverkaufte Konzerte, Goldene Schallplatten, Platinscheiben und zahlreiche Auszeichnungen. Und der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn die Amigos überzeugen durch ihre Ausstrahlung, ihre Nähe zum Publikum und ihre Liebe zur Musik. So wird jede Show zu einem einzigartigen und mitreißenden Konzert-Erlebnis. Mittlerweile haben die Amigos eine feste Fangemeinde in Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar in Kanada.

Veranstalter: artmedia – management & more GmbH, Bühl

Freitag, 27. Oktober, 20:00 Uhr, Angerhalle Möhringen

MICHAEL KREBS – „Krise als Chance“ – Musikkabarett aus unserer Reihe „Bühne im Anger“

Krachend schöne Piano-Songs mit richtig guten Texten - persönlich, nah und groovend komisch. Ja, so ein Abend mit Michael Krebs ist ein sich stetig wandelndes Ereignis. Sein neues Programm feiert im Frühjahr 2023 Premiere, nach der Sommerpause ist der begnadete Songschreiber und Musiker damit auf der „Bühne im Anger“ zu Gast. Krebs liebt den Kontakt mit dem Publikum und feiert die Improvisation. Im Unsafe Space zwischen Geistesblitz und Peinlichkeit läuft er zur Hochform auf.

„Krise als Chance“ heißt seine neue Tour. Optimismus aus Notwehr ist das. Weil unsere multikatastrophale Zeit kaum noch zu ertragen ist für einen, der in den 80ern behütet in der schwäbischen Provinz aufgewachsen ist. Auf ein Leben zwischen Klimakatastrophe, Algorithmen, superreichen Narzissten und machtgeilen Schwurblern hat ihn das überhaupt nicht vorbereitet. Da kann man schon mal dramatisiert werden oder zumindest überfordert sein. Ein neues Mindset muss her, und deshalb jetzt hemmungslose Positivity. Unsere Gegenwart hält Krebs ab sofort für die beste Gegenwart aller Zeiten. Sein Motto: Wenn jede Krise eine Chance ist, besser zu werden, konnten wir noch nie so gut sein, wie heute.

Michael Krebs hätte wirklich gerne einen anständigen Beruf erlernt, aber die verdammte Sehnsucht nach Bühne, Kunst und Rock’n’Roll war einfach stärker. Und so studierte er Musik, Germanistik und Jazz-Klavier in Bremen und Hamburg. Der Songwriter, Comedian und Kabarettist brachte 2004 sein erstes von mittlerweile vielen Programmen auf die Bühne und wurde in der Folge mit über 20 Kabarett-, Kleinkunst- und Musikpreisen ausgezeichnet.