Verleihung des Ehrengeschenks „Kannitverstan“ an Volker Kauder - 05. März 2010


Rede von Oberbürgermeister Michael Beck

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur heutigen öffentlichen Gemeinderatssitzung darf ich Sie herzlich begrüßen. Bereits der Ort diese Sitzung zeigt uns, dass es eine besondere Sitzung ist. Auch wird nicht jede Sitzung mit einem Musikstück eröffnet – wofür ich an dieser Stelle mich ganz herzlich beim Duo Querflöte/Klavier mit Ines Rühl, Flöte, und Angelica Birowski, Klavier, bedanken möchte - beide sind übrigens erste Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.

Die Sitzung hat auch nur einen einzigen Tagesordnungspunkt. Der ist dafür aber um so wichtiger: Die Verleihung des Ehrengeschenks Kannitverstan an Volker Kauder.

Wenn ein Abgeordneter geehrt wird, sind natürlich auch die Kollegen aus Bundestag und Landtag mit dabei. Ich begrüße daher
  • Ernst Burgbacher MdB
  • Siegfried Kauder MdB in der seltenen Doppelrolle des Fraktionskollegen und Bruders – ACHTUNG: NOCH OFFEN
  • Landrat Guido Wolf MdL
  • Fritz Buschle MdL
  • entschuldigen lassen sich Wirtschaftsminister Ernst Pfister MdL sowie derMinisterpräsident a.D. Erwin Teufel.

Willkommen heißen darf ich dagegen den Mann, der den Beginn von Volker Kauders Karriere geprägt hat
– Alt-Landrat Hans Volle.

Ein herzlicher Gruß gilt auch meinen Bürgermeisterkollegen aus dem Landkreis, den Ortsvorstehern sowie den Gemeinderätinnen und Gemeinderäte mit ihren Fraktionsvorsitzenden – von ihnen lässt sich Herbert Moser.

Ich freue mich, die Führungsriege der CDU in Stadt und Kreis hier Willkommen zu heißen – stellvertretend für alle

  • den Stadtverbands-Vorsitzenden Konrad Wachter
  • und die Kreisvorsitzende Dagmar Waizenegger

Anwesend sind heute viele führende Vertreter der heimischen Industrie. Stellvertretend begrüße ich hier

  • den IHK-Präsidenten Dieter Teufel
  • und den Vorsitzenden der Kreishandwerkerschaft Rainer Gotthard

Dass Volker Kauder einen engen Kontakt zu den Kirchen pflegt, ist bekannt. Auch hat er als evangelischer Christ keine Berührungsängste zur katholischen Kirche. Ganz im Geiste der Ökumene begrüße ich unsere Dekane

  • Matthias Koschar für die katholische Kirche
  • und Frank Morlock für die evangelische Kirche.

Ab heute wird Volker Kauder zum Kreis der Tuttlinger Ehrengeschenkträger gehören. Begrüßen will ich daher unsere bisherigen Ehrengeschenkträger

  • Karl Werner Bolzer
  • Dr. Dieter Egle
  • meinen Vorgänger im Amt des Oberbürgermeister Heinz-Jürgen Koloczek
  • die ehrwürdigen Schwestern Anthia Peter und Kreszentiana Schips
  • Dr. Sybill Storz
  • Prof. Michael Ungethüm
  • Prof. Erich Weber - ACHTUNG: NOCH OFFEN!!

Begrüßen möchte ich auch den Mann, der das Kunstwerk schuf, das ich nachher an Volker Kauder überreichen darf:
- Roland Martin

Meine Damen und Herren,

ich denke, dass es vielen Tuttlingern ähnlich wie mir geht, wenn sie vor dem Fernseher sitzen, Zeitung lesen oder ein Nachrichtenmagazin studieren: Für mich auf jeden Fall ist es immer etwas Besonderes, wenn ich Volker Kauder bei Anne Will auf dem Sessel oder sein Foto im „Spiegel“, der FAZ oder auch in der Bild-Zeitung sehe. Denn durch Volker Kauder erlebt man regelmäßig ein Stück Heimat in der Großen Politik. Vor allem aber erkennt man eines: Auch in Berlin sitzen Menschen an wichtigen Stellen, die doch nicht so weit von uns entfernt sind. Menschen, die wir auch auf der Straße treffen, uns mit ihnen unterhalten können – und von denen heute einer unter uns ist.

Volker Kauder soll heute Abend im Mittelpunkt stehen. Der Mensch, der in Tuttlingen seine Heimat gefunden hat, der in Tuttlingen prägende Jahre erlebt hat, der sich um Tuttlingen verdient gemacht hat – und den wir deshalb heute mit dem Ehrengeschenk der Stadt auszeichnen – dem Kannitverstan.

Lieber Volker Kauder,
meine Damen und Herren,

die heutige Verleihung ist die erste und auch einzige, die in das Hebel-Jahr 2010 fällt – das Jahr also, das an den Schriftsteller erinnert, der sich die Figur des Kannitverstan erdachte und unserer Stadt auf diesem Weg ein literarisches Denkmal setzte. Gleichzeitig schuf Hebel auf diese Weise die literarische Vorlage für die Skulptur von Roland Martin, die wir heute als Ehrengeschenk verleihen.

Hebels Geschichte kennen wir alle. Es ist die Geschichte des Handwerksburschen, der von Tuttlingen aus in die Welt zieht – und zwar nach Amsterdam. Dort macht er dann durch seine – vornehm ausgedrückt - einfache Weltsicht auf sich aufmerksam. Diese verhilft ihm zu Weisheiten von philosophischer Dimension. Ob er sie aber auch in ihrem ganzen Ausmaß begreift, sei dahingestellt.

Volker Kauder zog auch von Tuttlingen aus in die Welt – erst nach Stuttgart, dann nach Berlin. Doch dort machte er in ganz anderer Form auf sich aufmerksam: Durch politisches Talent, Überzeugskraft, Redegewandheit, klare Grundsätze, Konsequenz und natürlich auch eine ordentliche Portion an Fleiß. Er wurde auf diese Weise zu einem Botschafter unserer Stadt. Und dies im besten Sinne des Wortes.

Dass Volker Kauder stellvertretend für Tuttlingen steht, ist aber nicht selbstverständlich. Denn seine Wurzeln kommen aus vielen anderen Richtungen.

- Seine Eltern stammten aus dem ehemaligen Jugoslawien. Sie waren vertriebene Deutschstämmige.
- Geboren wurde Volker Kauder in Hoffenheim bei Heidelberg.
- Aufgewachsen ist er in Singen – und dort lernte er auch seine Frau Elisabeth kennen – die Tochter des langjährigen Konstanzer Bundestagsabgeordneten Hermann Biechele. Fünf Wahlperioden gehörte Hermann Biechele dem deutschen Bundestag an. Und bei so einem Schwiegervater ist es kein Wunder, wenn man selber zur Politik kommt.

Nach Tuttlingen kam Volker Kauder erst im Alter von 31 Jahren. Zuvor hatte er in Freiburg studiert und in der Verwaltung des Landes Baden-Württemberg erste berufliche Erfahrungen gesammelt. 1980 nun fing der junge Jurist am Landratsamt Tuttlingen an – als Sozialdezernent und stellvertretender Landrat. Hier gewann seine Laufbahn an Fahrt. Und mit ihr einher ging die tiefe Identifikation mit dieser Stadt – eine Identifikation, die wir bis heute spüren.

Tuttlingen wurde für Volker Kauder Experimentierfeld, Ort der Bewährung und Ausgangspunkt für seine politische Karriere. Und im damaligen Landrat Hans Volle fand er einen Freund und Förderer, der dem politischen Nachwuchstalent den Freiraum gab, den es zur Entfaltung brauchte. Bei seinem Abschied vom Landratsamt drückte Volker Kauder es selber so aus:

„Ich durfte experimentieren. Und wenn es schief gegangen ist – und das war einige Male der Fall – hat es der Landrat geräuschlos wieder eingesammelt.“

Die Arbeit in Tuttlingen prägte Volker Kauder aber auch in anderer Hinsicht: In seiner Funktion als Sozialdezernent war er unmittelbar mit den Schicksalen der Menschen konfrontiert, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens standen. Und bei allen eigenen beruflichen Erfolgen vergaß er gerade diese Menschen nicht.

Besonders erwähnenswert ist dabei sein Engagement für eine Gruppe, die es sonst schwer hat, Lobbyisten zu finden: Menschen mit psychischen Erkrankungen. Für sie baute er die ambulante Betreuung im Landkreis auf. Und bei der Gründung des Psychosozialen Förderkreises Tuttlingen leistete er erhebliche Starthilfe. Dem Verein ist er als Ehrenvorsitzender bis heute verbunden.

Und auch anderswo stellt Volker Kauder bis heute sein soziales Engagement unter Beweis: Er ist

  • Schirmherr der Spendenaktion "Wir machen Schule" der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn
  • Und er fungiert als Stadtpate für unsere Benefiz-Aktion aus Anlass der Fußball-WM  „Wir helfen Afrika“

Gerade dieses Engagement macht deutlich, wofür sich Volker Kauder sowohl als Mensch als auch als Politiker steht: Er setzt sich mit ganzer Kraft für das christliche Menschenbild ein – und dies konsequent und ohne Kompromisse.

Und dies bedeutet für ihn zweierlei:

  • Zum einen ist es der Einsatz für die Schwachen in der Gesellschaft – für diejenigen, die den Schutz der Gemeinschaft und der Stärkeren brauchen.
  • Zum anderen ist es ein Eintreten für ein Gesellschaftsbild, das klare Werte und auch Normen kennt. Das vom Menschen auch etwas fordert. Und das nicht in  Beliebigkeit ausarten darf.

Die Überzeugungen Volker Kauders machen es den Menschen nicht immer einfach. Und auf diese Weise ist auch Volker Kauder oft unbequem. Denn er ist nicht bereit, Überzeugungen zu opfern, um kurzfristige politische Erfolge zu erzielen.

Volker Kauder stellt auf diese Weise eine verlässliche Größe im Berliner Politikbetrieb dar. Und mit seiner Konsequenz hat er sich Respekt aus den verschiedensten Lagern verschafft. Denn auch seine politischen Gegner wissen, woran sie bei ihm sind, wie weit man bei ihm gehen kann und was mit ihm nicht möglich ist. Er ist berechenbar. Er steht dafür, dass das „C“ das Alleinstellungsmerkmal der CDU bleibt. Und er ist selber ein Markenzeichen für seine Partei.

Diese Unbeirrbarkeit war es auch, die ihn in die obersten politischen Etagen führte. Denn gerade in seiner Funktion als Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion benötigt er ein solides Fundament, um die oft widerstrebenden Interessen einer so großen Fraktion zusammen zu führen. Dass ihm dies gerade auch in der Zeit der Großen Koalition gelang, war sein politisches Meisterstück. Gemeinsam mit Peter Struck, seinem freundschaftlich verbundenen Gegenpart auf SPD-Seite, wurde er zum wichtigen Mann hinter den Kulissen. Und dass unter den schwierigen Bedingungen dieser Koalition viele Erfolge erzielt wurden, ist auch sein Verdienst.

Der Fraktionsvorsitz ist der bisherige Höhepunkt der Karriere von Volker Kauder. Und wenn man in den Archiven blättert, wird man Zeuge des außergewöhnlichen politischen Aufstiegs, den Volker Kauder gemacht hat, seit er 1990 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Die Liste der Titel, die er in den Jahren trug, ist beeindruckend:

  • Er war von 1991 bis 2005 Generalsekretär der baden-württembergischen CDU und somit über viele Jahre die rechte Hand von Erwin Teufel.
  • Er war von 2002 bis 2005 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU- Bundestagsfraktion
  • Und von 2004 bis 2005 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs der CDU Deutschland.
Interessant ist auch, für welche Posten Kauder im Laufe der Jahre auch gehandelt wurde. Im Gespräch war er unter anderem für

  • den einen oder anderen Ministersessel im Kabinett Teufel.
  • den Posten des Kanzleramtsministers – falls Angela Merkel die Wahl 2002 gewonnen hätte.

Wie sich Kauders Rolle auf Bundesebene wandelte, macht ein kleiner Vergleich deutlich:
  • Als er 1999 seinen 50. Geburtstag feierte, rief Helmut Kohl am Vorabend an, um telefonisch zu gratulieren.
  • Beim 60. Geburtstag 2009 kam Angela Merkel als Festrednerin.
Was mich neben dieser Karriere aber fast noch mehr beeindruckte, ist etwas anderes: Bis heute finde ich es faszinierend, mit welcher Selbstverständlichkeit Volker Kauder auch als Spitzenpolitiker vor Ort präsent ist. Dass er auch von Berlin aus einen ganz engen Bezug zu seiner Stadt pflegt.

Denn spätestens an dem Tag, an dem sie an die Spitze der Fraktion gewählt wurden, hätten viele andere abgehoben, hätten den Kontakt zur Basis verloren. Den Wahlkreis hätten sie nur noch so oft wie gerade nötig besucht – und natürlich in den Wochen vor der erhofften Wiederwahl.

Bei Volker Kauder ist dies anders: Er gehört zu den Politikern, die den Spagat zwischen der Berliner Politikszene und der Alltagsarbeit im Wahlkreis mühelos bewältigen. Volker Kauder kann morgens noch mit der Kanzlerin über eine Gesetzesvorlage beraten, am späten Nachmittag aber schon mit Bürgern in seinem Wahlkreisbüro im Tuttlinger Hauptbahnhof über ganz persönliche Sorgen sprechen. Er ist nah bei den Menschen in seinem Wahlkreis, er ist für sie da.

Eines ist natürlich klar: So eine doppelte Dauerpräsenz fordert von einem Menschen Enormes ab. Aber Volker Kauder hat sich mit Leib und Seele seiner Aufgabe verschrieben. Er lebt sie, er geht in ihr auf. Und wer einmal einen Eindruck von seinem Arbeitspensum gewonnen hat, wird vermutlich nie wieder etwas über die angeblich so faulen Politiker „da oben“ sagen.

Ein solches Engagement geht natürlich auch zu Lasten des Privatlebens. Kein Mensch weiß dies besser als Dr. Elisabeth Kauder. Dafür gebührt auch ihr höchste Anerkennung. Aber sie kann ihren Mann gut verstehen. Sie ist die starke Frau an seiner Seite. Und auch sie gehört zu den Menschen, die sich ganz ihren Aufgaben verschreiben: Als Ärztin und engagierte Helferin in der Dritten Welt. Auf diese Weise ergänzen sich Volker und Elisabeth Kauder hervorragend.

Meine Damen und Herren,

trotz aller Erfolge in Berlin hat Volker Kauder nicht vergessen, wo er seine politische Karriere begann. Und Tuttlingen bekommt dies zu spüren – und dies im bestmöglichen Sinne. Denn Volker Kauder ist nicht nur ein prominenter Botschafter Tuttlingens – er ist auch ein gewichtiger Fürsprecher für Tuttlingen. Und er ist stolz auf die Stadt, die ihm zur Heimatstadt wurde. Dass er seinen 60. Geburtstag im letzten Jahr in Tuttlingen feierte und sich Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur in der Stadthalle trafen, ist mehr als nur eine Geste. Es war eine weitere seiner zahllosen Liebeserklärungen für unsere Stadt.

Tuttlingen, meine Damen und Herren, hat sich in den letzten Jahren gewandelt und wird sich weiter wandeln. Und zwar im positiven Sinne. Wir erleben hier die Entwicklung eines Wirtschaftsstandortes der – auch in Zeiten der Krise – noch eine besondere Dynamik hat.

Ich bin aber auch sicher, dass sich viele dieser positiven Entwicklungen ohne das unauffällige Engagement von Volker Kauder nicht in diesem Tempo zugetragen hätten. Ich nenne hier nur den Bau des Kreuzstraßentunnels und die Verlegung der B 311 - aber auch die Einrichtung des Hochschulcampus. Denn obwohl Volker Kauder keinen Sitz im Gemeinderat hat: Bei vielen unserer Beschlüsse ist er aus der Ferne dabei. Man spürt ihn förmlich. Er ist für uns der entscheidende Türöffner zu den richtigen Leuten. Dass schon vor der Eröffnung des Hochschulcampus die Bundesbildungsministerin zu uns kam, ist kein Zufall.

Meine Damen und Herren,

Volker Kauder ist sicher der derzeit prominenteste Tuttlinger. Aber er ist nicht nur ein Tuttlinger, der es anderswo zu etwas gebracht hat: Er teilt diesen Erfolg mit seiner Stadt – und er steht zu ihr.

Volker Kauder hat sich um Tuttlingen verdient gemacht. Durch

  • sein über Jahrzehnte erbrachtes soziales Engagement
  • seine Arbeit für die Menschen vor Ort
  • und seinen Einsatz für unsere Stadt auf höchster politischer Ebene.
Ich freue mich daher, wenn ich Dir, lieber Volker, das Ehrengeschenk unserer Stadt, den Kannitverstan, übergeben darf.

ÜBERGABE KANNITVERSTAN

Meine Damen und Herren,

für einen Menschen wie Volker Kauder ist ein Laudator zu wenig. Auch bei seinem 60. Geburtstag sprach nicht nur die Kanzlerin, sondern auch Peter Raumsauer.

Ich freue mich daher, Ihnen einen ganz besonderen Überraschungsgast ankündigen zu dürfen. Es ist ein Mann, mit dem Volker Kauder seit Jahren eine enge Beziehung pflegt – obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – er kein Politiker ist.

Es ist ein Kulturschaffender, genauer gesagt: Ein Regisseur. Und Volker Kauder verbindet mit ihm eine besondere Geschichte.

Wie bereits erwähnt, wurden Volker Kauders Eltern seinerzeit aus Jugoslawien vertrieben. Sie teilten somit das Schicksal von zahllosen anderen deutschen Opfern, die für die Verbrechen des NS-Regimes einen hohen Preis zahlen mussten.

Zu den besonderen Tragödien der Vertreibung gehört die Versenkung des Flüchtlingsschiffes „Wilhelm Gustloff“, bei der im Januar 1945 über 9000 Menschen ums Leben kamen. Damit diese Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, setzte sich Volker Kauder dafür ein, dass das Thema Stoff eines Spielfilms wurde. Er hatte Erfolg – und 2008 wurde der Film gesendet. Fünf Jahre lang hatte sich Kauder zuvor für dieses Projekt eingesetzt und vor allem bei einem Regisseur dafür geworben, dem er den sensiblen Umgang mit diesem nicht einfach historischen Stoff zutraute. Es ist ein Regisseur, der erst Anfang des Jahres für sein filmisches Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet wurde. Und wir alle kennen seine Filme – unter anderem „Comedian Harmonists“, „Rama dama“, „Stalingrad“ und „Herbstmilch“. Begrüßen Sie mit mir
Joseph Vilsmaier.