Neustart nach Corona: Musikschule öffnet wieder für Blasinstrumente und Gesang


Mit der neuen Corona-Verordnung Musik- und Jugendkunstschulen vom 22. Mai erlaubt das Kultusministerium die weitere Öffnung der Musikschulen im Land. Mit dieser zweiten von insgesamt drei Phasen, werden Angebote für Blasinstrumente, Gesang und im Bereich der Ensembles bis zehn Kinder unter strengen Hygieneauflagen wieder zugelassen.
 
Die flächendeckende Umsetzung dieser zweiten Phase vollzieht die Musikschule nach den Pfingstferien. Allerdings können Schüler an Blasinstrumenten und im Gesang nach Möglichkeit schon in dieser Woche den Präsenzunterricht in Anspruch nehmen. Bei den Ensembles werden bei den Zupf-, Streich-, Tasten- und Schlaginstrumenten Gruppenangebote bis zu zehn Personen wieder gestattet, bei Holz- und Blechbläsern sind es Gruppenangebote mit bis zu fünf Personen. Im Gesang hingegen sind Gruppenunterrichtsangebote weiterhin komplett verboten. Der Fernunterricht via Videotelefonie wird vorerst weiterhin als Option Bestand haben.
 
Die jüngsten Musikschüler dagegen müssen immer noch warten. Hier lotet die Musikschule derzeit aus, ob und wie unter den gegebenen Rahmenbedingungen ein modifiziertes Angebot möglich ist. Tanz und Gesang sind unverzichtbarer Bestandteil der Unterrichtsinhalte in der Elementaren Musikpädagogik, die Raumanforderungen der aktuellen Corona-Verordnung mit 40 Quadratmetern pro Person sind jedoch in den Räumen der Musikschule nicht darstellbar. Schlimmstenfalls müssen die Kinder warten, bis das Kultusministerium die dritte Phase startet, was aber erst geplant ist, wenn auch Schulen und Kindergärten wieder uneingeschränkt öffnen. Bis es soweit ist, muss weiter mit digitalen Ersatzangeboten gearbeitet werden.