Uhlandstraße soll Radstraße werden – Stadt erarbeitet neues Mobilitätskonzept


Die Uhlandstraße wird zur Fahrradstraße. Am Montag beschloss der Gemeinderat, eine konkrete Planung in Auftrag zu geben. Außerdem wird die Stadt ein Mobilitätskonzept erarbeiten, das die verschiedenen derzeit aktuellen Themen zusammenfassen wird.


Neuralgischer Punkt: Auch die Querung der Kronenstraße soll für Fußgänger und Radfahrer sicherer werden.

In der Radwegeplanung der Stadt Tuttlingen spielen die Uhlandstraße sowie die Sauerbruchstraße eine zentrale Rolle. Sie sollten so umgebaut werden, dass sie eine sichere Fahrradverbindung von der Innenstadt bis zum Holderstöckle werden. Dafür soll die Uhlandstraße zur Radstraße werden. Das heißt: Sie darf zwar weiter auch von Autos befahren werden, Radfahrer werden aber bevorzugt und dürfen auch nebeneinander fahren.

Nachdem die Idee schon länger so vom Gemeinderat mitgetragen wird, beschlossen die Räte am Montag, dass nun konkret in die Planung eingestiegen wird und gaben für das Projekt ein Budget von 120 000 Euro frei. Vor allem geht es dabei darum, die Überquerungen im Bereich der Kronenstraße, der Robert-Koch- und der Semmelsweisstraße für Radfahrer und auch Fußgänger sicherer zu machen. Dabei werden auch die Erkenntnisse einfließen, die jüngst beim Fußverkehrscheck gewonnen wurden.

Die neue Radstraße wird außerdem Teil eines kompletten Verkehrskonzepts, das Verrwaltung und Gemeinderat gemeinsam mit dem Büro AS & P erarbeiten werden. Hier sind unter anderem zwei Klausurtagungen sowie Bürgerworkshops vorgesehen. Ziel des Konzeptes ist es, verschiedene derzeit begonnene oder angedachte Projekte sinnvoll aufeinander abzustimmen – zum Beispiel die Umgestaltung des Bahnhofs, das Radwegenetz, das Parkkonzept oder die Verbesserung des ÖPNV. Dabei gehe es auch darum, so Baudezernent Florian Steinbrenner, künftige Prioritäten festzulegen: „Der Wandel in der Mobilität wird kommen.“