Der Sommer kann kommen: Das Programm fürs 26. Zelt-Musik-Sommer-Festival in Tuttlingen steht!


Das LineUp fürs Tuttlinger Festival Honberg-Sommer steht! Die 26. Auflage des Festivals in der Burgruine (10. bis 26. Juli) wartet mit 16 Abenden und zahlreichen hochkarätigen nationalen und ínternationalen Gästen im Festivalzelt auf. Die letzten Lücken im Programm füllen drei Acts, die die ganze Bandbreite des Honberg-Sommers abbilden: mit Dendemann (Special Guest: Chefboss) präsentieren die Honberg-Sommer-Macher am 11. Juli einen erfolgreichen deutschen Rapper, mit Wirtz, der sein „Unplugged II“-Programm mitbringt, am 18. Juli einen Deutschrocker und mit Cubaboarisch 2.0 ein kultiges bayerisch-kubanisches Crossoverprojekt (20. Juli). Ab Freitag, 14. Februar, gibt es Tickets auch für diese drei Termine im vergünstigten Vorverkauf. 145 Tage vorm Start ins Festival sind nicht nur schon fast 7.000 (!) Tickets vergriffen, sondern drei Events (Chris De Burgh, Nico Santos und die A Cappella Nacht) sogar schon restlos ausverkauft. Bis zum Festivalstart dürften noch einige ausverkaufte Events dazu kommen. Eröffnen wird das Sommerevent am 10. Juli die Symphonic Rock Band Beyond the Black mit Sängerin Jennifer Haben. Mit dabei sind dann u.a. auch The Hooters, Max Herre, Saga, Rolf Miller, Kenny Wayne Shepherd oder H-Blockx. Ein mit Stars gespicktes Line Up also, mit dem der Honberg-Sommer einmal mehr ein fettes Aufrufezeichen in der süddeutschen Festivallandschaft setzt.
 
Mit Eins Zwo, „Die Pfütze des Eisbergs“ und seinen Auftritten im „Neo Magazin Royale“ hat er Rap-Geschichte geschrieben: 2019 kehrte Dendemann dann nach längerer Pause wieder auf große Bühnen zurück mit einer Tour von Wien bis Hamburg, von Köln bis Berlin. Und der beste deutsche Rapper zeigte sich so wach und auf den Punkt wie noch nie. Dazu gab‘s das neue Album „da nich für!“, Dendemanns drittes Soloalbum mit hochkarätigen Featuregästen wie Trettmann, Casper, Beginner und Beatsteaks Frontmann Teutilla. Vielleicht ist er der „gute deutsche Rapper“, ganz sicher wird sein Konzert ein Fest für wahre Hip Hop Fans und zum wichtigsten Rap-Album des Jahres. Dendemann kommt am 11. Juli auf seiner „da nich für!”-Tour nach Tuttlingen – und hat Chefboss als Special Guests dabei. Die haben in den letzten Jahren für ordentlich frischen Wind auf den deutschen Bühnen gesorgt und sich mit ihrer Mischung aus einzigartigem Sound, unverkennbarer Stimme und charismatischem Tanz als einer der spannendsten Liveacts bewiesen. Wenn Alice Martin und Maike Mohr samt DJ und Tänzercrew loslegen, dann gibt es nur eine Sprache: Ekstase!
 
Zum dritten Mal auf dem Honberg und doch ganz neu präsentiert sich am 18. Juli Wirtz: Denn der geht nach sechs Jahren wieder einmal auf Unplugged-Tour. Stromlose Kunst, ruhig, intim, mit einer ganz besonderen Atmosphäre mit Songs der letzten beiden Alben „Auf die Plätze, fertig, los“ und „Die fünfte Dimension“ und älteren Stücken, die der Frankfurter ins stille Gewand gekleidet hat. Dass das funktioniert, dass Wirtz nicht nur unter Vollstrom für gute Stimmung sorgen kann, hat er bereits mit der letzten Unplugged-Tour 2014 bewiesen, als er mit Streicherquartett und Pianobegleitung unterwegs war, sowie auf ältere Nummern im neuen Gewand freuen. Jetzt, meint Wirtz, sei es „wieder an der Zeit große Momente im intimen Rahmen zu schaffen“.
 
Am 20. Juli wartet dann der dritte und letzte Neuzugang: CubaBoarisch 2.0 die neue Formation um Leo Meixner. Als ehemaliger Sänger und Sohn des Bahngründers der deutschlandweit gefeierten CubaBoarischen hat er die Musik im Blut: die flotten kubanischen Rhythmen ebenso wie die erdigen bayerischen. Ob Salsa, Son oder Landler - Leo Meixner, ist zwar in Bayern daheim, aber durch seine vielen Reisen nach Kuba musikalisch auch dort groß geworden. Als jüngster Spross der Band brachte er frischen Wind und einen juvenilen Einfluss aus Pop und Rap mit auf die Bühne und geht jetzt mit seiner eigenen Band CubaBoarisch 2.0 auf die Reise. Der neue kreative, musikalische Cocktail aus Rum, Pop und Bavaria wirkt: Sängerin Yinet Royas aus Kuba brilliert am Mikrofon, Marinus Wagner und Philipp Treichl blasen dazu virtuos einen bayerisch-südamerikanischen Marsch, Boris von Johnson heizt mit flotten Latinrhythmen an der Percussion die Stimmung an, Csaba Schmitz lässt seine Drumsticks dazu tanzen während der so coole wie erdig-alpine Groove von Funk- und Soulbassist Bernhard Lackner direkt in die Hüfte geht! Hier kommt zusammen, was gute Laune macht.
 
Geklärt ist schließlich die spannende Frage, wer bei Silly, die am 26. Juli das Festival auf ihrer „Analog“-Tour 2020 beschließen, hinterm Gesangsmikrofon steht. Die Gesangsparts übernehmen im Sommer Julia Neigel und AnNa R. (Gleis 8, Rosenstolz) gemeinsam und im Wechsel.
 
Damit stehen nun alle 16 Abendveranstaltungen (der 12. Juli bleibt wegen des EM-Endspiels konzertfrei; ob es eine Fußballübertragung gibt, ist noch offen) fest. Der große Bogen spannt sich vom Symphonic Metal mit Beyond the Black (10. Juli) über Kabarett-Comedy von und mit Rolf Miller (12. Juli) oder das Honberg-Varieté mit der Absolventenshow der Staatlichen Berliner Schule für Artistik (13. Juli) bis zu den international erfolgreichen Rockacts The Hooters (15. Juli), Kenny Wayne Shepherd (16. Juli) und Saga (21. Juli). Nationale Größen wie Rapper Max Herre (17. Juli), die reformierten Crossover-Pioniere H-Blockx (24. Juli) und die Kultband Silly (26. Juli) komplettieren das Line Up und dürften nicht nur für ein volles Festivalzelt, sondern auch für spannende Konzerterlebnisse garantieren. „Das Festival Line Up wird im Juli wieder Zehntausende von Festivalfans aus dem ganzen Südwesten nach Tuttlingen locken“, geben sich Geschäftsführer Michael Baur und Programmchef Berthold Honeker zuversichtlich.
 
Neben dem Musikprogramm im Zelt bietet natürlich auch die diesjährige Auflage des Festivals das spezielle Honberg-Sommer-Flair mit Festivalatmosphäre, Biergartenstimmung, abwechslungsreicher Gastronomie, Kinder- und Seniorenprogramm und mehr in einer der schönsten Festivallocations im Süden. Die Ruine der altwürttembergischen Festung Honberg im Herzen von Tuttlingen zieht alljährlich auch Festivalfans an, die von weiter her in die Donaustadt anreisen.
 
Ein so hochkarätiges Programm in einer Stadt wie Tuttlingen steht und fällt auch mit dem Engagement einer großen Zahl von Sponsoren aus der Wirtschaft – und die gibt es. Michael Baur: „Für den Honberg-Sommer sind diese Partnerschaften unverzichtbar. Sie machen eine Programmqualität dieser Güte überhaupt erst möglich – und darum sind wir mehr als dankbar für die Unterstützung, gerade auch in der aktuell nicht ganz einfachen Zeit.“
 
Der Vorverkauf läuft. Tickets gibt es in der Ticketbox in Tuttlingen, online unter www.tuttlinger-hallen.de, aber auch über den telefonischen Kartenservice unter Tel. 07461 / 910996. Außerdem sind Tickets in den Vorverkaufsstellen für das KulturTicket Schwarzwald-Baar-Heuberg in den Landkreisen RW, TUT und VS und bei weiteren bekannten Vorverkaufsstellen zu haben. Das Festivalprogramm, viele weitere Infos und Tickets gibt’s im Internet unter www.honbergsommer.de.

Logo Honberg-Sommer
 
Programmübersicht Honberg-Sommer 2020:
 
Freitag, 10.07. – Beyond The Black (Symphonic/Melodic Metal, D)
Symphonischer Metal, energiegeladen, geradeaus, kompromisslos. Das gibt’s zum Festivalauftakt 2020 von der Band um die grandiose Sängerin Jennifer Haben (“Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ im Frühjahr 2019). Schon mit ihrem Debüt im Jahr 2015 schlug die Band ein wie eine Bombe. „Songs Of Love And Death“ hielt sich wochenlang in den Top 15 der Charts und brachte der Band den renommierten „Metal Hammer“- Award in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ ein. Der Nachfolger „Lost In Forever“ kletterte 2016 sogar auf Platz 4 und führte Beyond the Black auf eine größtenteils ausverkaufte Tour durch Deutschland und Großbritannien über Russland bis nach Japan. Mit einem außergewöhnlichen Sound-Crossover begeistert die Band seit Jahren auf allen Live-Bühnen: Opulent arrangierter Symphonic Metal, filigraner Melodic Metal und mitreißender Mittelalter-Rock bilden eine stimmige wie unverbrauchte Einheit, die sich in purer Energie entlädt. Mit ihrem Album „Heart of the Hurricane“ rocken sie den Festivalsommer 2020!
 
Samstag, 11.07. – Dendemann & Chefboss (HipHop/Rap, D)
Mit Eins Zwo, „Die Pfütze des Eisbergs“ und seinen Auftritten im „Neo Magazin Royale“ hat er Rap-Geschichte geschrieben. Nun kehrt Dendemann nach längerer Pause endlich wieder auf große Bühnen zurück. Von Wien bis Hamburg, von Köln bis Berlin: Dendemann ist so wach und auf den Punkt wie noch nie. Und Chefboss haben in den letzten Jahren für ordentlich frischen Wind auf den deutschen Bühnen gesorgt und sich mit ihrer Mischung aus einzigartigem Sound, unverkennbarer Stimme und charismatischem Tanz als einer der spannendsten Liveacts bewiesen. Wenn Alice Martin und Maike Mohr samt DJ und Tänzercrew loslegen, dann gibt es nur eine Sprache: Ekstase!
 
Sonntag, 12.07. – Day Off
 
Montag, 13.07. – Rolf Miller (Kabarett, D)*
„Obacht Miller“ – Se return of se normal one. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt - trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. „Me, myself and I“ - wo ist das Problem, ich bin mir genug - aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht! Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken.... „Ball flach halten, kein Problem...ganz ruhig“, „alles schlimmer äh... wie sich‘s anhört...“. Wie immer weiß Miller nicht, was er sagt, und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme. Einer der großen deutschen Kabarettstars!
 
Dienstag, 14.07. – Das Honberg-Varieté 2020 (Artistik, Tanz, Show, INT)*
Bühne frei für die 16. Absolventenshow, mit der der Berliner Artistenjahrgang 2020 den Schritt von der Ausbildung ins bewegte und bewegende Berufsleben vollzieht - faszinierende Körperkunst, Artistik, Tanz und mehr unter der Zirkuskuppel mit den jungen Stars der Varietészene von morgen und übermorgen. Regie führt Karl Heinz Helmschrot.
 
Mittwoch, 15.07. – The Hooters (Rock, USA)
Die amerikanische Rockband um Frontmann Eric Bazilian ist nicht nur ein Publikumsmagnet, sondern auch ein Garant für einen herausragenden Konzertabend. Durch alle Altersklassen kennt man die eingängigen, melodischen und rockigen Songs wie „All you Zombies“, „Johnny B“ oder „Satellite“, was das Konzert zu einem echten Highlight beim Honberg-Sommer macht. 2016 zuletzt zu Gast bei uns, sind The Hooters absolute Fans des Honberg-Sommers – deshalb ließen sie sich auch nicht lange bitten. Und wir empfangen sie gerne, The Hooters, die mit außergewöhnlicher Spielfreude eine mitreißende Show liefern, die die Stimmung im Zelt zum Kochen bringt.
 
Donnerstag, 16.07. – Kenny Wayne Shepherd Band (Rock, USA)
In sehr jungen Jahren nimmt der Ausnahme-Gitarrist einige Demotapes auf und überzeugt bereits mit seinem ersten Gig Giant Records-Boss Irving Azoff, genauso wie er auch das Publikum des Honberg-Sommer 2017 überzeugte und das Zelt zum Kochen bracht! Wir freuen uns, diesen großartigen Künstler mit seiner Band wieder verpflichten zu können und sind sicher, dass die Band mit  Blues-Rock vom Feinsten und außerordentlicher Spielfreude begeistern wird. Seine ersten drei Longplayer heimsen allesamt Platin ein, der zweite "Trouble Is..." stellt 1997 den Rekord für das am längsten in den Billboard Blues Charts vertretene Album auf. 1996 beginnt Kenny Wayne Shepherd seine langjährige Kollaboration mit dem Sänger Noah Hunt, der bald fester Bestandteil seiner Band wird und sowohl live als auch im Studio die Vocals übernimmt. Als Gast dabei: die hoch gehandelte Bluesrockerin Samantha Fish.

Freitag, 17.07. – Max Herre (Rap/Hip-Hop/R&B, D)
Er wird als Wortakrobat bezeichnet, der das Spiel mit der Sprache und groovenden Rhythmen geradezu meisterhaft verbindet und damit sein Publikum mitreißt wie kaum ein anderer. 1993 gründete er zusammen mit Don Philippe und dem renommierten Produzenten DJ Friction die Band „Freundeskreis“. Der musikalische und kommerzielle Durchbruch gelang ihnen 1997 mit A-N-N-A, einer der großen Liebeshymnen der 90er, und dem Album Quadratur des Kreises. 2004 veröffentlicht der Ausnahmekünstler sein erstes Soloalbum ‚Max Herre', das auf Anhieb Platz1 der deutschen Charts belegt. Im September 2009 erschien sein zweites Album 'Ein Geschenkter Tag' das sofort in die Top Ten der Charts einstieg. 2012 meldete sich Max Herre mit dem Hip Hop Album 'Hallo, Welt!' zurück, und bezog sich damit wieder stärker auf seine musikalischen Wurzeln. Wer ihn seit Freundeskreis-Zeiten kennt weiß, dass er immer mit großartigen Musikern unterwegs ist und den Bogen von HipHop über Soul, Reggae bis hin zu Folk spannt. 2014 wurde er für das MTV unplugged Album mit dem Echo als bester Hip Hop Künstler national geehrt.
 
Samstag, 18.07. – Wirtz (Deutschrock unplugged, D) *
Dass Wirtz nicht immer nur unter Vollstrom für gute Stimmung sorgen kann, hat er bereits vor einiger Zeit bewiesen: 2014 kam sein erstes Unplugged-Album heraus, das er auch live auf Tour mit Streicherquartett und Pianobegleitung präsentierte. „Wir erinnern uns noch viel zu gut an die einzigartige Atmosphäre, die bei unserer ersten ‚Unplugged‘-Tour herrschte. (…) Wir hatten das Gefühl, dass wir unbedingt noch ein Unplugged machen müssen“, so das Resümee. Die „Unplugged“-Reise wird mit einem zweiten Album und einer Tour fortgesetzt. Fans können sich auf Songs von den letzten beiden Vollstrom-Alben „Auf die Plätze, fertig, los“ und „Die fünfte Dimension“ und auf ältere Nummer im neuen Gewand freuen.
 
Sonntag, 19.07. – A Capella Nacht mit Viva Voce & LaLeLu (A Cappella, D) * – Ausverkauft!
Ein Abend – zwei Acts: Das Quartett LaLeLu mit Sängerin Sanna Nyman aus Hamburg und Viva Voce aus Ansbach. Präsentiert wird die “Nacht der Stimmen” von Moderator Thomas Schimm. Das verspricht große Stimmen „unplugged“, A Cappella und Comedyelemente, Raum für nachdenkliche Momente und lustige Geschichten, mitreißende musikalische Vielfalt – und zwei Formationen, die auf jeweils 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken dürfen. Erleben Sie, zu welchen Leistungen die menschliche Stimme fähig ist. Spüren Sie Gänsehaut, Begeisterung und ausgelassenes Lachen!
 
Montag, 20.07. – Cubaboarisch 2.0 (Weltmusik/Crossover, D)
Er hat es einfach im Blut: die flotten kubanischen Rhythmen ebenso wie die erdigen bayerischen. Leo Meixner tourt mit seinem neuen Projekt CubaBoarisch 2.0 durch die Lande. Ob Salsa, Son oder Landler - Leo Meixner, ehemaliger Sänger der deutschlandweit gefeierten CubaBoarischen, ist zwar in Bayern daheim, aber durch seine vielen Reisen nach Kuba musikalisch auch dort groß geworden. Als jüngster Spross der Band brachte er frischen Wind und einen juvenilen Einfluss aus Pop und Rap mit auf die Bühne. Jetzt ist die Zeit reif für einen neuen kreativen, musikalischen Cocktail aus Rum, Pop und Bavaria. Mit auf der Bühne: die schon von den Fans der CubaBoarischen heiß geliebte Sängerin Yinet. Im Duo lassen die beiden ihre Seelen verschmelzen: die bayerische mit der kubanischen. Welch ein Genuss für Ohren und Augen!
 
Dienstag, 21.07. – Saga (Neo ProgRock, CAN)
Als Saga im Januar 2017 beschlossen, aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus auszubrechen, klang das für manchen Fan nach einem Abschied. Aber Michael Sadler, Sänger der kanadischen Neo-Progrocker und nach einer kurzen Pause wieder dabei, stellt klar: „Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen.“  Spaß macht es Sadler, dessen Stimme trotz seiner 65 Jahre wie vor 40 Jahrzehnten klingt, den Brüdern Ian (Gitarre) und Jim Crichton (Bass), Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne bis heute. Ihre erste Deutschland-Tour spielten Saga im Juni 1980 im Vorprogramm von Styx. Es folgten Chartserfolge, zahlreiche TV-Auftritte (u.a. im ARD ‚Rockpalast‘ und bei ‚Rock Pop In Concert‘ im ZDF) und ein Headliner-Gig beim allerersten ‚Rock am Ring‘ 1985. Seither haben Saga weltweit 10 Millionen Exemplare von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Die letzten Alben „20/20“ (#13, 2012) und „Sagacity“ (#17, 2014) landeten hierzulande in den Top 20 der Charts. Und Songs wie „Don’t Be Late“, „Wind Him Up“, „On the Loose” oder „Scratching the Surface“ sind ohnehin zeitlose Meisterwerke …
 
Mittwoch, 22.07. – Chris de Burgh (Rock, IRL) – Ausverkauft!
Es braucht wohl nicht viel der Worte. Tuttlingen holt einen Weltstar, einen begnadeten Sänger und Entertainer auf den Honberg. Ab 2004 spielte Chris de Burgh seine Solo-Shows eher sporadisch. Im Sommer 2020 startet der Ire wieder eine Tour und ist in nur 15 deutschen Städten zu sehen. Am E-Piano sitzend oder stehend mit umgehängter Akustik-Gitarre spielt er seine Songs so, wie er diese einst komponiert hat – ursprünglich und auf das Wesentliche reduziert. Ein besonders „originales“ Erlebnis wartet also auf sein Publikum, zumal das Repertoire an Werken aus seiner Feder ebenso umfang- wie facettenreich ist. Nicht fehlen dürfen dabei natürlich Hits wie „Lady in red“, „Don’t pay the Ferryman“, „Missing you“ oder „High on emotion“. Chris de Burgh schöpft aus fast fünf Jahrzenten Musikerkarriere mit mehr als 45 Millionen verkauften Tonträgern – beste Voraussetzungen für einen unvergesslichen Konzertabend!
 
Donnerstag, 23.07. – Nico Santos (Rock/Crossover, D) – Ausverkauft!
Zwei Jahre nach seinem viel beachteten Festival-Debüt mit Alina und Lions Head kommt Nico Santos zurück auf den Tuttlinger Honberg – diesmal als Headliner mit Starstatus. Nico Santos ist mit seinen 26 Jahren bereits einer der erfolgreichsten deutschen Songwriter: 2016 schrieb er zusammen mit Mark Forster den EM-Song „Wir sind groß“. Platin in Deutschland und Australien gab’s für seinen Hit „Home“, den er gemeinsam mit Topic veröffentlichte. Mit seiner Single „Rooftop“ im Spannungsfeld zwischen feinster Popmusik und Neo-Soul und den nachfolgenden Megahits „Safe“ und „Oh Hello“ wurde er zum erfolgreichsten deutschen Radio-Künstler des letzten Jahres. Nico Santos demonstriert immer wieder sein untrügliches Gespür für mitreißende Melodien.
 
Freitag, 24.07. – H-Blockx (Rock/Crossover, D)
„H-Blockx war ein Phänomen. Mit über 2 Mio. verkauften Platten gehören wir zu den wichtigsten Rockbands der 90er. Mit Crossover haben wir eine komplett neue Musikrichtung in den Mainstream befördert und die Grundlagen für viele folgenden Bands geschaffen“, so Sänger Henning Wehland im Rückblick. Im Jahr 2001 haben sie auch den Honberg schon einmal gerockt und für ein unvergessliches Konzerterlebnis gesorgt. Doch die Band löste sich - zum großen Bedauern der Fans - auf. Sänger Henning Wehland ging eigene Wege, über die Söhne Mannheims als Juror bei „The Voice of Germany Kids“ und als Moderator diverser TV-Formate u.a. bei „M-TV2“ bis hin zu seinem Solo-Debüt. Aber jetzt ist die richtige Zeit für ein fulminantes Comeback! H-Blockxkommen in Originalbesetzung und natürlich auch mit ihren Hits wie „Risin‘ High“, „Little Girl“ und „Move“ zurück. Die ersten drei Comeback-Konzerte in ihrer Münsteraner Heimat im vergangenen Jahr sprengten alle Vorverkaufsrekorde und es hagelte gute Kritiken!
 
Samstag, 25.07. – Russkaja / Feuerschwanz  (Mittelalter-Rock, INT, D)
Nach der Pause im Jubiläumssommer kommt, heftig gefordert, wieder eine „schwarze Nacht“ – und zwar eine, die nicht nur Freunde der Mittelalter-Szene anlocken dürfte! Als Support für Saltatio Mortis rockten Feuerschwanz 2013 bereits einmal den Berg. Die Band aus Franken bleibt mit ihren spaßig-satirischen Texten der mittelalterlichen Spielmanns-Philosophie treu. Ihre Livekonzerte überzeugen mit druckvoll-rockigem Sound. Mit „Methämmer“ verneigt sich die Band vor den Metal-Heroen der 80er bis heute und gibt dem etwas angestaubten Genre des Mittelalterrock einen neuen Anstrich. Ihre Premiere in der Festungsruine feierten Russkaja 2017. Jetzt rollt die kultige russische Polka Dampfwalze mit Highspeed-Turbo-Polka wieder über den Honberg: Auf ihrem sechsten Album „No One Is Illegal“ reißen sie nicht nur musikalische Grenzen nieder, sondern mischen sich ein: Einfach mal sagen, was Sache ist - miteinander statt gegeneinander. Die Band selbst beschreibt sich als das „genaue Gegenteil von Easy Listening. Ein Clash aus Trash-Metal, Weltjazz, Funk, Ska und rotzigem Rock.
 
Sonntag, 26.07. – Silly (Rock/Pop, D)
Silly waren schon immer anders als andere Bands: eigensinnig, einfallsreich, unverkennbar und vor allem authentisch. Gegründet wurde die Band 1978 in Ost-Berlin und machte sich mit ihrer charismatischen Frontfrau Tamara Danz in der DDR schnell einen Namen. Als politisch engagierte Band, die ihren Deutschrock mit einer Botschaft verbinden wollte, hatte Silly mit staatlicher Zensur und Veröffentlichungsverboten zu kämpfen. Nach der Wiedervereinigung gelang es Silly ihre Karriere nahtlos fortzusetzen, gefeiert auch bei zahllosen Auslandstouren bis in die USA. Dann setzt 1996 der Krebstod von Tamara Danz († 43) das jähe Ende der ersten Silly-Ära. Die zweite schrieb die Band mit Schauspielerin Anna Loos hinterm Mikrofon. Und 2019 positionierte sich die Kultband erfolgreich wieder neu und eigenständig, ohne dass die Verbundenheit zu den Karriere-Anfängen verloren ging: Bei den Konzerten 2019 wurden Jäcki, Uwe und Ritchie gesanglich von Julia Neigel und AnNa R. (Gleis 8, Rosenstolz) auf der Bühne komplettiert. Vor allem sind Silly eine einzigartige Live-Band - unverfälscht und mit voller Energie erreichen sie mit jedem Ton Herz und Verstand ihrer Zuhörer, die sie mit auf eine Zeitreise nehmen! Drei Jahre nach ihrem Honberg-Debüt kommt die Berliner Rockband zurück auf den Honberg.
 
 
* Veranstaltungen mit Sitzplätzen oder teilbestuhlt
 
 
Ausführliche Programminfo unter www.honbergsommer.de