80 Wohnungen und ein Boarding-Haus: Wohnbau baut „Tuttlinger Höfe“ auf dem Birk-Areal


Aus dem Birk-Areal werden die Tuttlinger Höfe. Die ersten Entwürfe für das Projekt der Tuttlinger Wohnbau und der Fibona wurden am Montag im Gemeinderat vorgestellt. Wohnbau und Fibona investieren gemeinsam über 20 Millionen Euro.

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Wohnen in der Stadt: So sollen die „Tuttlinger Höfe“ aus Richtung Zeughausstraße aussehen.

80 Wohnungen in vier Wohnhäusern, dazu ein Boarding-Haus mit Apartments sowie einem Sportgeschäft – so sehen die Entwürfe für das ehemalige Birk-Areal zwischen Bahnhof-, Zeughaus-, Wilhelm- und Karlstraße aus. Als Investor für die Wohnungen tritt die Tuttlinger Wohnbau auf, das Boarding-Haus wird von der Fibona errichtet, die auch das Légère-Hotel betreibt. In diesem Eckgebäude hin zur Bahnhofstraße ist außerdem ein zweistöckiges Sportgeschäft vorgesehen.

Der Schwerpunkt des Projekts wird freilich auf dem Wohnen liegen:  „Wir wollen hiermit auch neue Mitbürger gewinnen“, erklärte OB Michael Beck in der Sitzung am Montag. „Die Stadt wird dadurch spürbar attraktiver.“

Entworfen wurden die Gebäude vom Düsseldorfer Büro K 6-Architekten. Ihr Entwurf setzte sich bei einem Workshop mit Vertretern der Wohnbau, der Fibona und der Stadt durch. Während der letzten Wochen wurde das Konzept mehrfach verfeinert, auf der Grundlage der jetzt präsentierten Pläne wird nun weiter geplant.

Die Gebäude sprechen dabei eine betont moderne Architektursprache. Vorgesehen sind mehrgeschossige Kuben mit versetzt angeordneten Fenstern, zwischen den vier Wohngebäuden bleiben großzügige Freiflächen sowie ein gemeinsam nutzbarer und gärtnerisch gestalteter Innenhof. Unter dem Areal wird eine Tiefgarage entstehen, in der alle für das Gelände vorgeschriebenen Stellplätze untergebracht werden.

„Die Stadt wird hier ein neues Gesicht bekommen“, erklärte Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess am Montag. Die Höhe der Gebäude betreffe dies übrigens nur teilweise: Auch die bestehenden Gebäude, vor allem die alten Birk-Fabriken, gehen bereits stark in die Höhe.

In den kommenden Monaten werden die Pläne nun weiter überarbeitet. Die Abrissarbeiten beginnen im Laufe des Jahres. Auf diese Weise können sie auch im Rahmen des Sanierungsprogramms „Westliche Innenstadt“ bezuschusst werden.