Rathaus Möhringen

Hermann-Leiber-Straße 4
78532 Tuttlingen-Möhringen
Stadtteil: Möhringen
0 74 62 / 94 82-0
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Öffnungszeiten:


Montag   8:00 - 11:30 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr
Dienstag   8:00 - 11:30 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch   8:00 - 11:30 Uhr
Donnerstag  8:00 - 11:30 Uhr
 14:00 - 18:00 Uhr
Freitag 8:00 - 11:30 Uhr

Möhringen - Historische Stadt an der Donauversickerung

Möhringen

Tourismus

Möhringen hat touristisch viel zu bieten: Als staatlich anerkannter Luftkurort ist die 651 Meter hoch gelegene Stadt ein beliebtes Urlaubsziel. Das historische Stadtbild bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, außerdem kann man in unmittelbarer Nähe Möhringens ein einzigartiges Naturschauspiel bewundern: Die Donauversickerung. Zwischen Möhringen und Immendingen versickert das Wasser der Donau - ein Teil das ganze Jahr über, während der Sommermonate sogar komplett. Durch unterirdische Höhlen fließt das Wasser dann mehrere Kilometer, bis es in der Aachquelle wieder ans Tageslicht tritt - ein Phänomen, das nicht nur für Geologie-Experten interessant ist.

Fasnet

Möhringen ist eine alte Narrenhochburg. Besonders bekannt ist das "Schemengericht", am "Schmotzigen Dunschtig", das bereits im Jahr 1549 abgehalten wurde. Urwüchsige Fasnet kann man aber auch beim "Hansele-Rennen" am "Fasnetszieschtig" erleben.

Geschichte

Möhringen hat seine Ursprünge bereits in keltischer Zeit, was zahlreiche Grabfunde beweisen. Bereits seit Ende des 5. Jahrhunderts nach Christus ist Möhringen besiedelt. Vermutlich gab der Sippenführer Mero dem Ort seinen Namen. Im Jahre 882 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Damals gehörte Möhringen der Abtei Reichenau, die im 14. Jahrhundert die Herren von Klingenberg als Vögte einsetzten. Sie erlangten 1307, also schon zu Beginn des 14. Jahrhunderts, das Stadtrecht für den Ort. Die Herrschaft wurde 1520 an Fürstenberg verkauft. 1806 wurde Möhringen dem Großherzogtum Baden zugeschlagen.

Das 1300 erbaute und 1511 erstmals als Schloss erwähnte Möhringer Rathaus, in dem heute die Ortsverwaltung und das Museum untergebracht sind, diente lange Zeit als Sitz des Obervogts. Es zeugt bis heute von der beachtenswerten Vergangenheit des Stadtteils. Von 1815 bis 1844 war es Großherzoglich-Badisch-Fürstlich-Fürstenbergisches Bezirksamt, dann wurde es an die Familie Leiber verkauft, die es 1924 der Stadt vermachte. Möhringen erhielt mit dem Stadt- das Marktrecht und beherbergte einige große Märkte. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert war Möhringen vor allem wegen seiner Schafmärkte weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die sieben Schafmärkte kamen allerdings Ende des 19. Jahrhunderts zum Erliegen.

1973 wurde das badische Städtchen aufgrund einer freiwilligen Vereinbarung im Zuge der Gemeindereform nach Tuttlingen eingemeindet.


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