Tuttlinger Energiewende - Das Energiekonzept der Stadt

GEE

52 Prozent des in Tuttlingen verbrauchten Stroms sollen bis 2020 regenerativ erzeugt werden. Beim Strom, den die SWT direkt verkaufen, soll dieser Wert sogar bei 72 Prozent liegen - diese Ziele liegen dem Tuttlinger Energiekonzept zu Grunde, an dessen Umsetzung gerade gearbeitet wird. Und vor allem: Im Gegensatz zu anderen Versorgern, die überwiegend Ökostrom aus bestehenden Anlagen aufkaufen, soll die Steigerung in Tuttlingen durch neue Anlagen erzeugt werden. Diese soll außerdem zu großen Teilen in der Region entstehen.

Tuttlingen verfolgt damit zwei Ziele:

  • Tuttlingen will einen direkten Beitrag dazu leisten, dass die Menge des in Deutschland erzeugten Ökostroms steigt.
  • Die entsprechende Wertschöpfung soll in der Region stattfinden.

Um die selbst gestecktnen Ziele zu erreichen, müssen in Tuttlingen und Umgebung neue Anlagen zur Stromerzeugung errichtet werden. Windkraftanlagen sind dabei ebenso denkbar wie weitere Photovoltaikanlagen.

Als ersten Schritt prüfen die Stadt und die SWT derzeit, ob der Bau eines Windparks auf Tuttlinger Gemarkung in Frage kommt. Die Bürgerbeteiligung hat hier begonnen, der nächste Schritt wären vertiefende Untersuchungen, unter anderem durch Windmessungen.

Das Tuttlinger Energiekonzept fußt auf den Tuttlinger Energiegesprächen, die von September 2010 bis Februar 2011 stattfanden. 


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