Standortstudie "Wie gut ist Tuttlingen"
Wie nehmen Tuttlinger Unternehmen den Standort Tuttlingen wahr? Wo sehen sie Stärken und Schwächen? Darum ging es bei der Standortstudie "Wie gut ist Tuttlingen, die die Stadt in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Kienbaum durchgeführt hat.
Ausgewertet wurden dabei die Antworten von 304 Tuttlinger Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt hatten. Um Vergleichswerte zu gewinnen, wurden parallel dazu 141 Firmen aus dem gesamten süddeutschen Raum befragt.
An der Studie haben Unternehmen unterschiedlicher Größe teilgenommen: Die Spanne der Mitarbeiterzahl reicht von Ein-Mann-Firmen bis zu Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer arbeiten in einem Unternehmen mit ein bis zehn Mitarbeitern. Das spiegelt die Wirtschaftsstruktur von Tuttlingen wider.

Aussagen über Tuttlingen - was trifft zu?
Wichtige Ergebnisse

Standortfaktoren Wohnen und Freizeit
Ausgewertet wurden dabei die Antworten von 304 Tuttlinger Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt hatten. Um Vergleichswerte zu gewinnen, wurden parallel dazu 141 Firmen aus dem gesamten süddeutschen Raum befragt.
An der Studie haben Unternehmen unterschiedlicher Größe teilgenommen: Die Spanne der Mitarbeiterzahl reicht von Ein-Mann-Firmen bis zu Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer arbeiten in einem Unternehmen mit ein bis zehn Mitarbeitern. Das spiegelt die Wirtschaftsstruktur von Tuttlingen wider.
Aussagen über Tuttlingen - was trifft zu?
Wichtige Ergebnisse
- Der Wirtschaftsstandort Tuttlingen überzeugt vor allem durch sein attraktives Image: 40 Prozent der Unternehmen wählen diesen
Faktor als Attraktivitätsmerkmal Nummer eins. Südwestdeutschland schneidet schlechter ab: Lediglich ein Drittel vergibt hier die
Bestnote.
- Tuttlingen überzeugt mit der Nähe zu Forschungs-, Bildungs- und Entwicklungseinrichtungen: Mehr als ein Viertel bewerten diesen
Standortfaktor als besonders attraktiv. Die Region Südwestdeutschland dagegen scheint nicht mit der Nähe zu Forschungs-, Bildungs- und Entwicklungseinrichtungen punkten zu können: Keiner der Befragten vergibt hier die Bestnote.
- Tuttlinger identifizieren sich mit dem Standort Tuttlingen als Arbeitsplatz: Die Aussage „Ich arbeite gerne am Standort Tuttlingen“ bewerten 57 Prozent mit "trifft voll zu" und 34 Prozent mit "trifft eher zu". Lediglich für zwei Prozent der Befragten trifft die Aussage überhaupt nicht zu.
- Knapp ein Drittel der Befragten stimmt der Aussage „Der Hochschulcampus Tuttlingen steigert die Attraktivität der Region“ zu.
Jeweils ein Viertel findet die Aussagen „Durch den neuen Hochschulcampus wird Tuttlingen für Jugendliche attraktiver“ und
„Tuttlingen bietet sehr gute Voraussetzungen für Unternehmen, Bewohner und Touristen. Das wissen allerdings nur wenige“ zutreffend. Der neue Hochschulcampus stößt somit auf eine positive Resonanz. Auch die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Lehre und Wirtschaft wird als solche wahrgenommen und positiv bewertet.
- 24 Prozent der Befragten bewerten die in Tuttlingen vorhandenen Bildungseinrichtungen (Schulen, Hochschulcampus etc.) als sehr gut. Auch Aus- und Weiterbildungskonzepte bekommen guten Noten: 17 Prozent vergeben die Note sehr gut, zwei Drittel die Note eher gut. Dagegen vergeben lediglich zwei Prozent für den Bildungsstandard der Bewerber bei ihrem Unternehmen die Note sehr gut. 35 Prozent bewerten den Bildungsstandard der Bewerber sogar als eher schlecht. Die Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter scheint in Tuttlingen trotz guter Bildungseinrichtungen problematisch. Das lässt den Schluss zu, dass viele der Tuttlinger Talente ihre Region verlassen.
- Das Wohn- und Freizeitangebot in Tuttlingen wird im Durchschnitt mit guten Noten bewertet. Tuttlingen hat vor allem einen hohen Erholungs- und Freizeitwert: Ein Drittel der Befragten bewertet diesen als sehr gut. Auch die Lebensqualität und das kulturelle Angebot werden sehr geschätzt. 61
Prozent sind mit dem Gesundheitswesen zufrieden, 13 Prozent bewerten dieses sogar als sehr gut.
- Als eher schlecht werden dagegen Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie bewertet: 45 Prozent empfinden die Möglichkeiten zum Einkaufen als eher schlecht, 26 Prozent sogar als ungenügend. Das
gastronomische Angebot schätzen 53 Prozent als eher schlecht und 16 Prozent als ungenügend ein.
- 79 Prozent der Befragten bewerten die Lebenshaltungskosten als angemessen. 14 Prozent empfinden die Kosten zur Deckung des täglichen Bedarfs als sehr hoch.
Standortfaktoren Wohnen und Freizeit