Tuttlinger Energiegespräche
Die Stadt Tuttlingen arbeitet an einem neuen Energiekonzept. Dieses Konzept soll vor allem den Anteil an regenerativen Energien deutlich steigern. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinderat am 14. Juni 2010 gefasst. Den Stadtwerken Tuttlingen fällt dabei eine zentrale Rolle zu.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tuttlinger Energiegespräche.
Die Grundzüge für dieses Konzept wurde von Tuttlinger Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen erarbeitet. Dazu fanden zwischen September 2010 und Februar 2011 an drei Terminen die Tuttlinger Energiegespräche statt.
Dabei einigten sich die Mitglieder auf mehrere Punkte, die bis 2025 umgesetzt werden sollen:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tuttlinger Energiegespräche.
Die Grundzüge für dieses Konzept wurde von Tuttlinger Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen erarbeitet. Dazu fanden zwischen September 2010 und Februar 2011 an drei Terminen die Tuttlinger Energiegespräche statt.
Dabei einigten sich die Mitglieder auf mehrere Punkte, die bis 2025 umgesetzt werden sollen:
- Der Anteil der erneuerbaren Energie am SWT-Strom wird von derzeit 28 auf 52 Prozent gesteigert. Davon sollen je 19 Prozent aus Wind- und Wasserkraft und 14 Prozent aus Photovoltaik stammen.
- Bei allen drei regenerativen Quellen sollen zunächst die Möglichkeiten vor Ort ausgereizt werden. Da dies aber nicht ausreichen wird, soll weiterer Strom auf nationaler beziehungsweise europäischer Ebene zugekauft werden.
- Bei der SWT-Wärme soll der Anteil erneuerbarer Energien von 45 auf 60 Prozent gesteigert werden.
- Bei der Wärmeerzeugung soll geprüft werden, ob ein Teil der Biomasse in einem Energiewald gewonnen werden könnte. Ein Ausbau der Geothermie wird nicht angestrebt.
- Zur Strom- und Wärmeerzeugung soll neben den regenerativen Energien auch auf einen Ausbau der Erdgas-Blockheizkraftwerke gesetzt werden, da diese einen sehr hohen Wirkungsrad bei sehr geringem CO-2-Ausstoß haben.
Eingeladen waren knapp 30 Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Bereichen. Vertreten waren unter anderem
- Gemeinderäte
- Mitglieder von Vereinen aus dem Bereich Umwelt- und Naturschutz
- Vertreter von Industrie, Handwerk und Gewerbe
- Kirchen
- Aufsichtsräte der Stadtwerke Tuttlingen (SWT)
Protokolle und andere Dokumente finden Sie rechts zum Herunterladen.