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Zweites Bürgerforum am 13. März 2012

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Das zweite Bürgerforum zum Masterplan fand am Dienstag, 13. März, im Großen Saal der Stadthalle statt.

Im Rahmen des Bürgerforums wurden vor rund 200 Zuhörern die Vorschläge präsentiert, die das Büro AS&P für Tuttlingen macht. OB Michael Beck stellte zunächst die Maßnahmen vor, die kurzfristig umgesetzt werden sollen. Entscheiden wird darüber der Gemeinderat im Mai:

  • Noch in diesem Jahr soll bis auf wenige Hauptverkehrsstraßen in allen Straßen in Tuttlingen und den Stadtteilen Tempo 30 eingeführt werden.
  • Bis Frühjahr 2013 soll festgelegt werden, wie möglichst viele Einbahnstraßen aufgehoben werden können.
  • Ein Landschaftsentwicklungskonzept für Möhringen soll ausgearbeitet werden, das sowohl einen naturnahen Landschaftspark an der Donau als auch eine behutsame Gänsäcker-Erweiterung vorsieht
  • Die Bahnhofsentwicklung soll vorangetrieben werden, so dass einerseits das historische Gebäude neu genutzt wird und andererseits im Umfeld des Bahnhofs neue Angebote vom Parkhaus über eine Mobilitätszentrale mit Radstation bis zu einem neuen SWT-Gebäude entstehen können.
  • Die bereits begonnenen Projekt Union- und Birk-Areal mit privaten Investoren sowie der Wohnbau werden weiter verfolgt.

Michael Dinter und Stefan Kornmann von AS&P gingen auf die weiteren in die Zukunft gerichteten Vorschläge ein. Hier eine Auswahl_

  • Der Einkaufsschwerpunkt der Innenstadt wird sich in Richtung Süden erweitern – vor allem durch das Union-Areal. Im Bereich Hertie wären gleichzeitig Fachmärkte denkbar.
  • Die Bahnhofstraße sollte wechselhaft gestaltet werden: AS&P schlägt eine Mischung aus aufwändiger gestalteten Bereichen – zum Beispiel beim Stadtgarten – und zweckmäßigeren Abschnitten vor.
  • Um die extremen Pendlerströme abzufangen, soll versucht werden, den Seehas aus Richtung Konstanz bis Tuttlingen zu führen.
  • Langfristig brächte ein Nord-Tunnel unter dem Rußberg eine Entlastung der nördlichen Innenstadt und der Stuttgarter Straße.
  • Durch Tempo 30 wird es leichter, Rad-Routen durch die Stadt zu ziehen. An einigen Kreuzungspunkten muss nachgebessert werden.
  • Im Bereich des Rathaussteges wäre ein weiterer Ringzug-Halt sinnvoll. Voraussetzung ist allerdings eine Modernisierung der Donautalbahn.
  • Das Parkraumkonzept soll so umgestaltet werden, dass das Parken im Parkhaus attraktiver als das Parken auf der Straße wird.
  • Für Senioren sollen spezielle Wohnformen entwickelt werden, vor allem in der Innenstadt.
  • Größere freie Flächen wie die ehemalige Stadtgärtnerei oder die ehemalige Feuerwache könnten zu neuen innerstädtischen Wohnquartieren werden.
  • Rund um den Bahnhof sollten weitere Gebäude – zum Teil mit öffentlichen Funktionen, zum Teil mit Dienstleistungen, entstehen, damit der Platz einen städtischen Charakter erhält,
  • Entlang des südlichen Donauufers könnten sogenannte „Stadtterassen“ die Stadt enger an den Fluss binden.

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Der beim Bürgerforum vorgestellte Stand ist eine Vorstufe des endgültigen Masterplans. Im Vorfeld wurden
  • die Anregungen aus dem ersten Bürgerforum gesichtet
  • insgesamt 13 Fachgespräche zu den Themen Verkehr, Industrie, Integration, Innenstadt und Einzelhandel geführt. Beteiligt waren dabei Fachleute aus der Stadt und externe Experten, Vertreter von Verbänden, Vereinen, Initiativen und der Kommunalpolitik.
Der weitere Ablauf nach dem Bürgerforum sieht nun so aus:

  • 16. Mai: Dem Gemeinderat wird der Masterplan zur Abstimmung vorgelegt. Außerdem wird die Verwaltung bis dahin eine erste Liste an Maßnahmen vorschlagen, die kurzfristig umgesetzt werden.
  • Juni: Der endgültig verabschiedete Masterplan wird der Verwaltung und dem Gemeinderat in Buchform übergeben.
  • ab Juli: Erste kurzfristig realisierbare Maßnahmen werden in Angriff genommen. Ab Herbst 2012 beginnen die Vorplanungen für weitere Projekte.
  • ab 2013: Alle weiteren stadtplanerischen Projekte werden sich am Masterplan orientieren.



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